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Nahaufnahme einer Katze

Wie viel kostet eine Katze?

Mit ihrer Anschaffung beginnt eine wunderschöne Beziehung. Eine Katze benötigt jedoch mehr als Toilette und Spielmaus. Eine vorangestellte Planung macht klar, welche Ausgaben für ein artgerechtes Leben Ihrer Katze auf Sie zukommen. Erst dann sollten Sie sich auf die Suche machen nach der neuen Samtpfote. Was kostet das Halten einer Katze inklusive Ausstattung, Futter und Tierarzt? Lesen Sie diesen Ratgeber, damit keine unangenehmen Überraschungen das gemeinsame Miteinander trüben.

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Monatliche Fixkosten – ein Aus- und Überblick

Sie haben sie bereits vor Augen: die rundum glückliche, gepflegte und gesunde Katze. Dieser Zustand ist in der Realität mit einigem finanziellen Einsatz verbunden. Mit steigendem Alter der Katze wächst nicht selten auch der Umfang der medizinischen Versorgung. Vieles kann, nicht alles muss tatsächlich auf Sie zukommen. Zum Starterpaket gehören neben einer Katzentoilette (pro Katze) mindestens ein Kratzbaum, Näpfe für Futter und Wasser, ein Schlafplatz und diverse Spielzeuge wie kleine Fellmäuse. Schauen Sie sich die folgende Aufstellung an und entscheiden Sie dann, ob Sie im Fall der Fälle nicht nur die vollkommene Liebe, sondern auch die notwendigen Geldmittel zur Verfügung haben.

  • Anschaffung – je nach Rasse und Alter zwischen 100 und 1.500 Euro
  • Futter und Streu – monatlich zwischen 25 und 50 Euro
  • Ausstattung – von Napf bis Kratzbaum ab knapp 100 Euro
  • Kastration für Freigänger – für Katzen etwa 100 Euro; Kater bei 50 Euro
  • Katzen-Kosten für den Tierarzt – Impfungen der Grundimmunisierung bei 160 Euro; Nachimpfungen rund 100 Euro jährlich; bei Operationen je nach Anlass bis in den vierstelligen Bereich
  • Urlaubsvertretung – „Ersatz-Schmuser-Kosten“ zwischen 0 und 20 Euro pro Tag inklusive Futter

Dazu kommen weitere individuelle Anschaffungen wie Transportbox, Pflegeartikel, Katzennetz, Geschirr und Leine oder Kratzmöglichkeiten (wichtig insbesondere für Wohnungskatzen).

Der Traum vom schnurrenden Fellknäuel: Was kostet eine Katze?

Sie ist des Deutschen liebstes Haustier – und das zu Recht. Katzen liegen in den Unterhaltskosten – nicht zuletzt aufgrund einer nicht vorhandenen Steuer – meist günstiger als Hunde. Und wenn sie nach draußen möchte, müssen Sie sie nicht unbedingt begleiten. Gerade bei schlechtem Wetter beneidet so mancher Hundefreund den Besitzer einer Katze.

 

Vielleicht haben Sie bereits eine feste Vorstellung von Ihrer Traum-Katze. Imposante Rassen wie Ragdoll und die Maine-Coon-Katze stehen hoch im Kurs der Beliebtheit, aber auch bei den Anschaffungskosten. Der Preis für eine Katze steigt beim Züchter schnell über die 1.000 Euro. Wenn es nicht zwingend eine reinrassige Katze mit Stammbaum sein muss, warten im Tierschutz viele wundervolle Tiere in allen Altersgruppen. Die Schutzgebühr bei der Vermittlung liegt meist im unteren dreistelligen Bereich und schließt eine medizinische Untersuchung plus notwendige Impfungen ein. Viele Tierheime bieten zudem eine gute Beratung in der Anfangszeit – gerade für Einsteiger in der Katzenhaltung kann das wertvoll sein. Mit etwas Glück kommt Ihre Katze oder Ihr Kater „frei Haus“, weil Bekannte tierischen Nachwuchs erwarten.

Eine Katze schaut nach oben direkt in die Kamrera.

In Gesundheit wie Krankheit – nicht ohne den Tierarzt

Wiederkehrende Kosten für Impfungen der Katze sind unerlässlich. Und der Ausflug ins Freie bleibt nicht immer ohne Blessuren, die manchmal einen Tierarztbesuch erforderlich machen. Anders als Wohnungskatzen erwartet Ihr Tier im Freien viel Spaß, die eine oder andere Rangelei, aber auch zahlreiche Gefahren für die körperliche Unversehrtheit. Neben der gesundheitlichen Versorgung ist der Veterinär Ihrer Wahl bereit, die nicht immer einfache Pflege der Krallen zu übernehmen. Bei Wohnungskatzen fällt dies häufiger an als bei Freigängern. Der Tierarzt ist zugleich Zahnarzt: Auch hier steigen die Kosten schnell an, wenn für Zahnstein- oder Karies-Entfernung eine Vollnarkose notwendig wird.

 

Immer mehr Gemeinden verpflichten Katzenbesitzer zur Kastration ihrer freilaufenden Lieblinge. Die Kosten für Katzen liegen dabei höher als für Kater. Übrigens: Viele Tierschutzvereine bieten zu Anfang des Jahres großzügige Zuschüsse für diesen Eingriff an. Am besten lassen Sie in diesem Zusammenhang gleich eine Tätowierung oder einen Transponder setzen. Vergessen Sie bitte nicht, diese Daten bei TASSO e.V. kostenlos registrieren zu lassen. So lässt sich das Tier bei Verlust jederzeit einwandfrei zuordnen.

Thema Versicherungen: Welche haben Sinn?

Operationen und langwierige Behandlungen sind eher selten, liegen jedoch im Fall der Fälle im drei- bis vierstelligen Euro-Bereich. Eine Kranken- und OP-Versicherung ist eine Risikoversicherung: Manchmal braucht man sie ein (Katzen-)Leben lang nicht. Je jünger das Tier, umso günstiger sind die Beiträge. Wenn Sie ein älteres Tier adoptieren, kann es rechnerisch von Vorteil sein, anstehende hohe Arztkosten statt lebenslanger Beiträge eher über einen Kredit abzubezahlen.

 

Günstig im Vergleich zur Tierhalterhaftpflicht für Hunde oder Pferde sichert die private Haftpflichtversicherung des Katzenbesitzers pauschal unterschiedliche Schadensersatzansprüche ab. Dazu gehören Kratzspuren in der Mietwohnung ebenso wie Verletzungen durch Biss- oder Kratzwunden. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Versicherer, ob Schäden durch eine Katze mitversichert sind.

Urlaub für Sie und die Katze: Was kostet ein Katzensitter?

Wenn Sie sich eine wohlverdiente Auszeit vom Alltag gönnen und nicht ein eigenes, katzensicheres Ferienhaus besitzen, ist Hilfe gefragt. Denn im Idealfall bleibt Ihre Katze in ihrem eigenen Revier und wird von einem lieben Menschen versorgt, dem Sie und das Tier vertrauen. Alternativen bieten erfahrene Katzenpensionen oder eventuell das Tierheim, bei dem Sie den kleinen Schatz adoptiert haben. Während die heimische Versorgung vielleicht mit einem Mitbringsel abgegolten werden kann, müssen Sie bei einem Tiersitter oder einer Tierpension mit einem Tagespreis von rund 5 – 20 Euro je nach örtlicher Ausstattung rechnen. Dazu kommt eventuell noch ein Futteraufschlag.

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