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Eine Katze beim Tierarzt

Katze chippen lassen – für die Sicherheit deiner Samtpfote

Ganz gleich, ob Stubentiger oder Freigänger – es kommt immer wieder vor, dass eine Katze entläuft und auf der Straße aufgelesen wird. Mit einem Chip lassen sich Katzen schnell identifizieren und ihr Besitzer kann kontaktiert werden. So ist dein Schmusekater schnell wieder bei dir zu Hause.

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Katze mit Chip ausstatten: Wie funktioniert das?

Beim Chippen wird Haustieren – meist Hunden oder Katzen – ein Mikrochip, auch Transponder genannt, unter die Haut injiziert. Der Chip ist etwa nur so groß wie ein Reiskorn. Üblicherweise setzt der Tierarzt den Chip mit einer Spritze in den linke Halsseite des Tieres ein. Dieser Vorgang dauert nur wenige Sekunden und verursacht in der Regel überhaupt keine Schmerzen. Auf dem Mikrochip ist eine 15-stellige Nummer gespeichert:

  • der dreistellige Ländercode (276 Deutschland, 040 Österreich, 756 Schweiz),
  • die Herstellernummer sowie
  • ein einmaliger Code.

Der Katzenchip hält ein Leben lang und muss nicht erneuert werden.

Ist das Chippen einer Katze gefährlich für das Tier?

Nein, normalerweise läuft das Chippen einer Katze völlig unkompliziert ab. In Einzelfällen kann es nach der Injektion zu Schwellungen oder Entzündungen der Haut kommen. Das Material des Transponders ist gewebeverträglich. In wenigen Fällen wurde ein Abwandern des Chips in andere Körperregionen beobachtet.

Wo kann ich den Katzenchip registrieren lassen?

Mit dem Einsetzen des Chips ist nicht automatisch eine Registrierung verbunden. Diese musst du als Besitzer erst vornehmen. Oft ist das direkt in der Tierarztpraxis möglich. Die Registrierung erfolgt in einem der drei großen Haustierregister. Du hast die Wahl zwischen

  • TASSO e.V. (kostenlos),
  • FINDEFIX (kostenlos) und
  • IFTA (kostenpflichtig).

Bei der Registrierung werden deine Kontaktdaten gespeichert, sodass du im Notfall sofort angerufen wirst. Denke daran, deine Daten zu aktualisieren, wenn sich etwas ändert. Auch wenn ein Tier den Besitzer wechselt, sollten die Daten auf den neuesten Stand gebracht werden.

Warum sollte ich meine Katze überhaupt chippen lassen?

Jedes Jahr verschwinden mehrere Tausend Katzen. Meist sind es Freigänger, die nicht mehr nach Hause finden und/oder in einen Unfall verwickelt sind. Oft landen diese Katzen dann im Tierheim, da ihr Halter nicht ausfindig gemacht werden kann. Anhand des Chips kann der Besitzer schnell identifiziert und kontaktiert werden.

 

Tipp: Übrigens gibt es inzwischen auch Katzenklappen mit Chiperkennung. Die Katzenklappe öffnet ihre Pforten dann nur, wenn die per Chip registrierte Katze Eintritt erhalten möchte. So vermeidest du fremden Besuch zu Hause.

Müssen Katzen gechippt werden?

Nein, du bist gesetzlich nicht verpflichtet, deine Katze chippen zu lassen – es sei denn, du verreist mit deiner Katze ins europäische Ausland. Seit dem Jahr 2011 ist die Mitführung des EU-Heimtierausweises nur in Verbindung mit der Kennzeichnung des Tieres durch einen Chip gültig.

 

Wo kann ich meine Katze chippen lassen und was kostet das Chippen?

Das Chippen deiner Katze übernimmt der Tierarzt. Neben dem reinen Aufwand des Mediziners kommen die Kosten für den Chip selbst – sodass du in der Regel insgesamt zwischen 40 und 70 Euro zahlst.

Wo kann ich den Katzenchip auslesen lassen?

Ist dir eine Katze zugelaufen und möchtest du ihren Halter schnell ermitteln, kannst du den Chip auslesen lassen: Dazu benötigst du ein spezielles Lesegerät, das jeder Tierarzt und auch fast alle Tierheime besitzen. Ist die Nummer ausgelesen, gibt das Haustierregister die Kontaktdaten des Besitzers preis – und führt Katze und Halter wieder zusammen.

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