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Eine dicke Katze sitzt auf dem Rasen.

Wenn die Katze zu dick ist: Was du gegen Übergewicht bei Katzen tun kannst.

Katzen leben bei ihren Menschen in Vollpension. Falsche Ernährung und zu wenig Bewegung führen oft zu Übergewicht. Besonders Wohnungskatzen sind gefährdet. Lies hier, woran du erkennst, ob deine Katze zu dick ist, und was du gegen ihr Übergewicht tun kannst.

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Mindestens jede dritte Katze in Deutschland ist zu dick

Der Grund ist meistens zu viel oder zu kalorienreiches Futter bei zu wenig körperlicher Betätigung. In seltenen Fällen liegt die Ursache für Übergewicht an einer Stoffwechselstörung oder an Medikamenten. Auch eine Kastration oder Sterilisation senkt den Energiebedarf der Katze und sie benötigt weniger Futter.

 

Die Folgen von Übergewicht können Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit Atemnot oder Schäden an Leber und Nieren sein. Auch Gelenkprobleme wie Arthrose und Erkrankungen der Harnblase kommen vor. Übergewicht erschwert auch den Alltag deiner Katze: Beim Putzen erreicht sie einzelne Körperpartien nicht mehr und wird unsauber.

 

Unbedingt vermeiden sollte man Übergewicht bei Katzenwelpen und jungen Katzen. Bereits im Welpenalter wird die Anzahl der Fettzellen im Körper festgelegt, später nehmen diese Zellen lediglich an Größe zu. Eine erwachsene Hauskatze wiegt je nach Geschlecht, Rasse, Größe und Alter zwischen drei und fünf Kilogramm. Eine gesunde Katze hat eine leichte Fettschicht an Bauch, Brust und Rippen. Ihre Taille ist deutlich zu erkennen, aber nicht eingefallen.

So erkennst du, ob deine Katze Übergewicht hat:

  • Der Bauch hängt tiefer als der Brustkorb, ist rund und wackelt beim Gehen.
  • Die Taille ist nicht mehr oder kaum noch zu erkennen.
  • Rippen und Wirbel sind unter der Fettschicht nicht mehr zu ertasten.

So funktioniert die Katzendiät:

Bevor du deine Katze auf Diät setzt, kläre mit dem Tierarzt ab, dass das Übergewicht keine organische Ursache hat. Wichtig: Verordne deiner Katze niemals eine Nulldiät. Körperfett wird dann in die Leber abgezogen, was zu Organversagen führen kann.

 

Zu Beginn der Diät animiere deine Katze zu mehr Bewegung. Vor allem Stubentiger sollten zwei Stunden täglich spielen und toben. Katzen sind von Natur aus verspielt. Kreative Beschäftigungen machen ihnen Spaß und helfen ganz nebenbei beim Abspecken:

Wie du deine Katze zu mehr Bewegung motivierst:

  • Eine Knistermaus oder ein Ball wecken den Jagdinstinkt.
  • Eine Katzenangel fördert den Spieltrieb.
  • Ein Kletterbaum erfordert Geschicklichkeit.
  • Gib deiner  Katze Gelegenheit, sich ihr Futter zu erarbeiten, indem sie es aus unterschiedlichen Behältern angeln muss.
  • Weitere Tipps, wie du Wohnungskatzen beschäftigst, findest du hier im Video.

Die Katzendiät

Reduziere die Futtermenge nur langsam. Weil die Katze ihren Energiebedarf herunterfährt, wenn sie weniger Futter bekommt, sollte sie ausreichend Gelegenheit haben, überschüssige Energie abzubauen.

So fütterst du deine Katze in der Diät:

  • Mit einem konsequenten Diätplan behältst du den Überblick.
  • Dosiere genau, Dosierungsangaben auf den Futterpackungen sind oft zu hoch.
  • Verteile die Tagesration auf mehrere kleine Mahlzeiten, am besten morgens, abends und bevor du ins Bett gehst.
  • Leckerlis sind Zusatzkalorien. Zieh sie von der Tagesration ab.
  • Futter ist kein Trostmittel.
  • Katzen betteln gerne am Tisch. Belohne auch penetrante Bettler nicht mit Futter.

Welches Futter ist sinnvoll für eine Diät?

  • Trockenfutter ist wichtig für die Zahnpflege der Katze. Stell es jedoch nicht ganztägig zur Verfügung. Es enthält fast kein Wasser und hat deshalb eine hohe Energiedichte.
  • Nassfutter enthält Wasser. Im Vergleich zu Trockenfutter nimmt die Katze bei gleicher Futtermenge weniger Kalorien auf.
  • Vermeide versteckte Zucker wie Insulin und Karamell in Fertigfutter.
  • Menschliche Nahrung ist für Katzen oft ungeeignet und darum tabu.
  • Artgerechte Ernährung sieht einen hohen Fleischanteil vor. Du kannst deine Katze mit selbstgekochtem Futter versorgen oder auf Rohfütterung (BARF) umsteigen.
  • Diätfutter aus dem Fachhandel sind vor allem für stark übergewichtige Katzen geeignet.

Untergewicht bei Katzen

Nur bei schlanken Rassen wie Siam und Orientalen ist eine schmale Silhouette normal. Ansonsten gilt: Spürt man die Rippen schon bei leichtem Druck oder stehen die Beckenknochen hervor, sollte man unbedingt einen Tierarzt aufsuchen, um Parasitenbefall oder Nierenerkrankungen auszuschließen.

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