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Dürfen Hunde Nüsse essen?

22.04.2024 - Lesedauer: 4 Minuten

Eine Hand hält ein paar Cashews, während ein Coton de Tuléar erwartungsvoll hochschaut

Wenn du deinem Hund Nüsse füttern möchtest, ist Vorsicht geboten: Einige Nussarten sind giftig für Hunde. Lies hier, worauf du achten musst.

Nüsse dienen Menschen als gesunder Snack für zwischendurch. Doch wie schaut es mit unseren Fellnasen aus? Dürfen Hunde ebenfalls Nüsse essen? Die Antwort darauf hängt maßgeblich von der Nusssorte ab. Während einige Nüsse sogar sehr gesund sind, rufen andere Vergiftungserscheinungen hervor. Daher solltest du dich vor einer Nussfütterung gründlich über die Verträglichkeit informieren.

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Nüsse als Snack-Alternative für Hunde?

Ob Hunde Nüsse essen dürfen, lässt sich pauschal nicht beantworten. Denn Nuss ist nicht gleich Nuss. Generell solltest du bei jeder Nusssorte von Neuem entscheiden, ob dein Hund sie bekommt oder nicht. Wichtig ist, dass du Hunden nur natürliche Nüsse gibst, die frei von Zucker, Salz und anderen Gewürzen sind. Entferne zudem die Schale.

Da Nüsse viele Kalorien enthalten, fördern sie Übergewicht. Hunde, die damit bereits Probleme haben, sollten keine Nüsse bekommen. Und auch bei normalgewichtigen Vierbeinern fällt der Snack lieber nicht zu üppig aus. Für nierenkranke Hunde eignen sich Nüsse ebenfalls nicht. Der hohe Phosphorgehalt wirkt sich hier negativ aus.

Wenn du deinem Hund die Nuss im Ganzen verfütterst, ist es möglich, dass er sie vor dem Schlucken gar nicht erst kaut. Dann besteht die Gefahr, dass die Nuss in der Luftröhre steckenbleibt. Achte deshalb darauf, nur sehr kleine Nusstücke zu füttern.

Giftige Nusssorten für Hunde

Einige Nusssorten fallen unter die giftigen Lebensmittel für Hunde. Ihre Inhaltsstoffe führen schon bei wenigen Früchten zu schweren Vergiftungserscheinungen bis zum Tod.

Zu diesen Nüssen, die dein Hund auf keinen Fall essen darf, gehören:

  • Macadamianüsse
  • Bittermandeln
  • Muskatnuss
  • Bucheckern
  • Eicheln
  • unreife Walnüsse und Walnüsse mit Schale

Achte beim Spazierengehen darauf, dass dein Hund keine heruntergefallenen Nüsse dieser Sorten frisst.

Auch Erdnüsse sollten auf Grund des hohen allergenen Potenzials besser nicht gefressen werden.

Daran erkennst du eine Vergiftung

Hat dein Hund bei Gelegenheit doch etwas aufgeschnappt, dass er nicht hätte fressen sollen, beobachte ihn genau. Giftstoffe beeinträchtigen das Nervensystem sowie die Verdauung. Folgende Symptome gehen mit Vergiftungen einher:

Wenn du weißt, dass dein Hund eine gewisse Menge dieser Nüsse gefressen hat, suche schnellstmöglich eine Tierarztpraxis auf, damit man deinen Hund erbrechen lassen kann.

Verträgliche Nüsse für Hunde

Manche Nusssorten sind unbedenklich für Hunde, solange du ein paar Dinge beachtest. Hier findest du eine Übersicht über Nüsse, die dein Hund essen darf.

  • Erdnüsse: Die Erdnuss enthält viele wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, Eisen, Kalzium und Phosphor. Daneben finden sich die Spurenelemente Zink, Kupfer, Mangan und Fluor. All diese Inhaltsstoffe sind besonders nahrhaft. Allerdings dürfen herz- oder nierenkranke Hunde keine Erdnüsse verzehren. Der hohe Eiweiß-Gehalt wirkt sich negativ auf die Nieren aus und das Fett sowie das Magnesium setzen dem Herz zu. Auch führen Erdnüsse bei vielen Hunden zu allergischen Reaktionen. Um kein Risiko einzugehen, solltest du Erdnüsse also eher nicht füttern, auch wenn sie nicht per se giftig für Hunde sind.
  • Süße Mandeln: Dank ungesättigter Fettsäuren, Folsäure und Vitamin E stärken Mandeln das Immun- und Nervensystem. Doch sie sind reich an Kalorien. Neigt dein Hund zu Übergewicht, sollte er lieber eine andere Nuss als Snack genießen.
  • Haselnüsse: Mit Haselnüssen nehmen Hunde jede Menge Eiweiß, Kalium, Kalzium und Vitamine auf. Jedoch sollten Hunde mit Gewichtsproblemen auch auf diese reichhaltige Nuss verzichten.
  • Kastanien: Maronen und Esskastanien versorgen deine Fellnase mit Vitamin B in Form von Thiamin. Das unterstützt das Nervensystem, sorgt für allgemeines Wohlbefinden und ist zudem für vitales Fell und eine gesunde Haut essenziell. Kastanien darfst du deinem Hund regelmäßig als Snack geben, solange sie geschält sind. Andernfalls besteht die Gefahr eines Darmverschlusses.
  • Walnüsse: In Walnüssen kommen Vitamine, ungesättigte Fettsäuren und Kalium zusammen. Achte aber darauf, dass du nur reife und getrocknete Nüsse verfütterst. Denn bei Walnüssen – wie auch bei Schwarznüssen, den nordamerikanischen Verwandten der Walnuss – kommt es häufig zu Schimmelpilzbefall. Der Pilz entwickelt das Gift Roquefortin C, das allergische und neurotoxische Reaktionen wie Muskelkrämpfe auslöst.
  • Pistazien: Wie Walnüsse neigen Pistazien bei zu langer Lagerung zu Schimmelpilzen. Passt du hier auf, dann hast du mit Pistazien einen Nuss-Snack, der außergewöhnlich viel Vitamin B6 und Proteine enthält.
  • Paranüsse: Mit besonders viel Kalzium helfen Paranüsse dem Knochen- und Zahnaufbau sowie der Zellteilung.

Allergiegefahr beachten

Nüsse rufen bei Menschen wie Tieren mitunter Allergien hervor. Daher solltest du mit einer kleinen, zermahlenen Nuss anfangen. Stellst du danach außergewöhnliche Reaktionen fest wie Juckreiz oder Verdauungsbeschwerden, handelt es sich möglicherweise um eine Allergie und du solltest die Fütterung unterlassen. Verträgt dein Hund es gut, Nüsse zu essen, darfst du beim nächsten Mal die Menge erhöhen.

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