• Versandkostenfrei ab 29,-
  • 30 Tage kostenlose Rücksendung
  • Über 10.000 Artikel
Ein Hund schleckt sich über die Schnauze

Futterrechner für Hunde: So viel Futter braucht Ihr Liebling täglich

In der heutigen Zeit gibt es eine Vielzahl an Fütterungsweisen für Hunde. Dabei den Überblick zu behalten, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Zwischen Begriffen wie BARFen, Trocken- und Nassfutter und glutenfrei, aber proteinreich ist es bedeutsam zu wissen, welche Futtermenge Ihr Vierbeiner braucht. Wir haben für Sie nützliche Informationen zusammengetragen, wie Sie die korrekte Futtermenge für Ihren Hund berechnen und welche Faktoren von Belang sind.

Loading...

Wie viel Futter braucht mein Hund?

Eines vorweg: Diese Frage pauschal zu beantworten ist fast unmöglich. Vielmehr wird die Berechnung der korrekten Futtermenge für Ihren Hund von einer Vielzahl an Komponenten bestimmt. Wir führen Sie durch die wichtigsten Bereiche und erklären Ihnen, was es bei der Bemessung zu beachten gilt.

 

Wenn Sie Ihrem Hund Fertigfutter geben, ist es ein guter Anfang, sich einfach an den Packungsangaben zu orientieren. Generell gilt jedoch: Hören Sie beim Thema Fütterung auch auf Ihren gesunden Menschenverstand. Sie kennen Ihren Hund am besten und leben eng mit ihm zusammen. Beobachten Sie seine Figur sowie sein Wohlbefinden. So können Sie leichter bewerten, ob Sie die richtige Futtermenge festgelegt haben. Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei.

Die Futtermenge hängt vom Energiebedarf ab

Wie viel Gramm Hundefutter tatsächlich im Napf landen, hängt vom Energiebedarf Ihres Hundes ab. Folgende Fragen sind für die Berechnung von Bedeutung:

  • Wie groß/schwer ist Ihr Hund?
  • Welche Rasse?
  • Bekommt Ihr Hund Leckerlis?
  • Ist er unter- oder übergewichtig?
  • Wie viel Bewegung hat Ihr Hund?
  • Ist Ihr Hund trächtig oder säugt?
  • Ist Ihr Hund kastriert?

Bei der Ernährung Ihres Hundes ist es unerlässlich, auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Proteinen und Energie zu achten. Auch eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralien ist grundlegend für die Aufrechterhaltung seiner Gesundheit. Während bei Alleinfuttermitteln die genauen Nährstoffangaben bereits auf der Packung vermerkt sind, ist es vor allem bei Einzelfuttermittel von Bedeutung, die jeweiligen Anteile genau zu kennen.

Energiebedarf berechnen: So geht‘s!

Im Internet gibt es automatische Futterrechner, die ermitteln, wie viel Futter Ihr Hund benötigt. Mit der folgenden Formel bestimmen Sie den Energiebedarf auch im Handumdrehen selbst. Das Ergebnis stellt den Energieerhaltungsbedarf eines erwachsenen Hundes in Megajoule dar.

 

Energiebedarf = 0,52 MJ x kg^0,75 Körpergewicht (nach Meyer und Zentek)

 

Am konkreten Beispiel für einen 25 Kilogramm schweren, erwachsenen Hund sieht die Rechnung wie folgt aus:

 

Energiebedarf = 0,52 MG x 25^0,75 = 5,81 MJ pro Tag

 

Tipp: Auch für die Ermittlung anderer Bedarfswerte existieren Formeln, wie beispielsweise für den Proteinbedarf Ihres Hundes. Interessierte finden so noch detaillierter heraus, welche Futtermenge und -anteile ihr Hund braucht.

Was ist bei Welpen und älteren Hunden zu beachten?

Welpen wachsen schnell und benötigen in dieser Zeit die richtigen Nährstoffe und im Verhältnis zum Körpergewicht mehr Nahrung als adulte Hunde. Zwar sollen Welpen mit der nötigen Energie versorgt, aber auch nicht übergewichtig werden. Passen Sie die Futtermenge in dieser Zeit an die Bedürfnisse Ihres Welpen an. Ähnliches gilt für besonders sportliche und trächtige/säugende Hündinnen. In diesem Artikel finden Sie nützliche Infos zum Thema Welpenernährung.

 

Ältere Hunde benötigen weniger Energiezufuhr, da sie unter Umständen nicht mehr so aktiv sind und Ihr Stoffwechsel generell weniger Energie verbraucht. Denken Sie hier ebenfalls daran, die Futtermenge anzupassen. Fragen Sie im Zweifel bei Ihrem Tierarzt nach, der sie hierbei unterstützen kann. Lesen Sie in unserem Ratgeber mehr über die altersgerechte Ernährung Ihres Hundes.

Hat mein Hund Übergewicht oder Untergewicht?

Sie erkennen, ob Ihr Hund Idealgewicht hat, wenn die Rippen und Rückenwirbel nicht einzeln sichtbar sind. Sie können sie dann leicht und ohne Druck fühlen. Wenn Sie von oben auf Ihren Hund schauen, sollte seine Taille deutlich erkennbar sein – auch hier bestehen jedoch rassespezifische Unterschiede.

 

Hat Ihr Hund Untergewicht, sind Rippen und Rückenwirbel deutlich sichtbar. Ist die Taille allerdings schwer erkennbar und Sie fühlen beim Streicheln die Rippen und das Rückgrat nicht oder nur schwer, hat Ihr Hund wahrscheinlich Übergewicht.

 

Tipp: Bedenken Sie, dass auch die kleinen Leckerlis zwischendurch Kalorien enthalten, und berücksichtigen Sie dies bei der Berechnung der Futtermenge für Ihren Liebling.

Loading...

Weitere Beiträge, die Sie auch interessieren könnten

Weitere Themen im Überblick