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So kommt deine Katze fit durch die kalte Jahreszeit

Katzen schlafen im Winter viel: Bis zu 20 Stunden verbringen die Samtpfoten im Ruhemodus – im Schnitt vier Stunden mehr als im Sommer. Die kürzen Tageslichtphasen machen müde und die niedrigen Temperaturen sorgen dafür, dass mehr Kalorien für den Erhalt der Körpertemperatur verbraucht werden. Also ist Energiesparen angesagt. Wohnungskatzen machen es sich an einem warmen Plätzchen gemütlich und selbst hartgesottene Freigänger verbringen weniger Zeit draußen oder verzichten ganz auf ihren Streifzug. Doch Beschäftigung und Bewegung sind auch im Winter wichtig – für reine Wohnungskatzen umso mehr. Wir verraten dir unsere besten Tipps wie du deine Katze hinter dem Ofen hervorlockst und abwechslungsreich beschäftigst

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So viel mehr als Spielen: Warum artgerechte Beschäftigung für Katzen wichtig ist

Im Spiel lebt deine Katze ihre natürlichen Verhaltensweisen aus. Sie trainiert alle Fertigkeiten, die sie zum Jagen braucht vom Anschleichen, über das Belauern bis hin zum Zuschlagen. Um in freier Wildbahn einen Jagderfolg verbuchen können, muss eine Katze ständig im Training bleiben: Das richtige Timing, Schnelligkeit, Kombinationsfähigkeit und Reaktionsfähigkeit wollen geübt werden. Die Jagd fordert die kleinen Raubtiere sowohl körperlich als auch geistig. Deswegen sind regelmäßige Spieleinheiten auch für die Auslastung deines Stubentigers so wichtig – auch wenn er natürlich von dir sein Futter bekommt. Wohnungskatzen brauchen das tägliche Spiel zum Ausgleich, zum Schärfen ihrer Sinne, für ihre körperliche Fitness und für ihr geistiges Wohlbefinden.

Der Spieltrieb von Katzen ist nicht altersabhängig – er verändert sich im Laufe eines Katzenlebens nur. Geht es bei einem Kitten noch darum Strategien zu erlernen und die eigenen körperlichen und kognitiven Fähigkeiten kennenzulernen und zu trainieren, möchte ein Youngster seine Kräfte im Spiel messen und ein Senior freut sich über Abwechslung und seinen Fähigkeiten angepassten Bewegungsmöglichkeiten. Beschäftigungsangebote sollten sich immer am Alter, am Gesundheits- und Fitnesszustand und an den individuellen Vorlieben deiner Samtpfote orientieren.

Kastrierte Katzen sind verspielter

Sie gelten als anhänglicher, unternehmen im Freigang weniger ausgedehnte Streifzüge und haben einen ausgeprägten Spieltrieb. Auch spielen sie häufig sanftmütiger und geduldiger als nicht kastrierte Artgenossen.

Wie du erkennst, dass deine Katze sich langweilt

Katzen sind Individualisten, fühlen sie sich gelangweilt oder einsam, drücken sie sich ganz unterschiedlich aus. Verhaltensänderungen oder -auffälligkeiten solltest du bei deiner Samtpfote immer ernst nehmen. Sie können auf physisches oder psychisches Unwohlsein hindeuten. Katzen zeigen einige typische Verhaltensmuster, wenn sie sich unausgeglichen oder gelangweilt fühlen. Dazu zählt zum Beispiel Hyperaktivität, also wenn deine Katze überhaupt nicht mehr zur Ruhe kommt. Oder auch plötzliches aggressives Verhalten, das sich gegen Menschen, Artgenossen oder Einrichtungsgegenstände richtet. Stellt deine Katze die Fellpflege ein oder pflegt ihr Fell übermäßig, lässt dies auf eine depressives Verstimmung schließen. Genauso wie ein verändertes Fressverhalten, das sich entweder in übermäßigem oder ausbleibendem Appetit äußert. Auch extreme Anhänglichkeit oder plötzliche Unsauberkeit können ein Hinweis sein.

Wichtig:

Beobachte deine Katze genau und warte keinesfalls zu lange damit, dir tierärztlichen Rat zu hohlen. All diese Verhaltensweisen können auch auf andere ernstzunehmende Erkrankungen hinweisen. Katzen verbergen Schmerzen häufig oder zeigen sie über ein solches Ausweichverhalten an. Und auch wenn keine körperliche Erkrankung hinter der Verhaltensänderung steckt: Langweile und Einsamkeit schränken die Lebensqualität deiner Katze stark ein und beeinflussen über kurz oder lang ihre Gesundheit. Du musst also schnell für Abhilfe sorgen.

Wie oft und wie lange solltest du mit deiner Katze spielen?

Mit einer Wohnungskatze solltest du dich mindestens 30 Minuten am Tag intensiv spielerisch beschäftigen – mehr geht natürlich immer. Am besten du teilst die 30 Minuten auf zwei 15-Minuten oder drei 10-Minuten-Einheiten auf. Viele Katzen langweilen sich schnell, wenn ein Spiel zu lang geht oder nicht genug Abwechslung bietet. Daher heißt das Motto: Lieber öfter und dafür kürzer. Das gilt ganz besonders für Kitten und Jungkatzen. Sie geben im Spiel alles, verbrauchen viel Energie und benötigen daher im Anschluss ausgiebige Ruhephasen. Erwachsene Katzen sind anspruchsvoller – idealerweise baust du in eure Spieleinheit eine Spannungskurve ein. Lass das Spiel sich langsam aufbauen, gib dann Vollgas und lasse es auch wieder langsam ausklingen. Endet das Spiel zu abrupt, könntest du deine Katze enttäuschen oder verwirren. Beobachte ihre Körpersprache und beende das Spiel in einer ruhigen Phase, bevor sie das Interesse verliert.

Spielregeln: Darauf solltest du als Spielpartner achten

Viele Katzen mögen Rituale. Ein Tagesablauf mit festen Fütterungs-, Schmuse- und Spielzeiten gibt Katzen Sicherheit und Etwas, worauf sie sich freuen können. Plant ihr euere gemeinsamen Spielzeiten täglich ein, kannst du sie auch nicht so leicht vergessen. Passiert es doch einmal, wird dein Stubentiger dich lautstark daran erinnern – die meisten Katzen haben ein hervorragendes Zeitgefühl. Da Katzen dämmerungsaktive Tiere sind, bieten sich zwei Spieleinheiten à 15 Minuten jeweils morgens und abends an. Ein weiterer Vorteil dieses Stundenplans ist, dass du so auch deine Katze direkt nach dem Spielen füttern kannst. Erst Jagen, dann Fressen entspricht aus Katzensicht dem natürlichem Lauf der Dinge.

Achte beim Spielen darauf, dass die Beute vor der Katze wegläuft und eröffne nicht etwa das Spiel damit, dass die Beute frech die Katze angreift. Gönne deinem Liebling regelmäßig Jagderfolge. In freier Natur sind Katzen zwar auch nicht jedes Mal erfolgreich, doch im Gegensatz zum Spielen mit dir, treibt sie in der Natur ihr Hunger an. Sorge für Abwechslung, indem du jeden Tag andere Spielzeuge verwendest und auch neue Gegenstände in euer Spiel einbeziehst, wie zum Beispiel einen Pappkarton oder einen Rascheltunnel. Eine Verfolgungsjagd lässt sich auch prima auf dem Kratzbaum inszenieren. Eine über einen Stuhl geworfene Decke bietet neue, spannende Versteckmöglichkeiten, aus denen sich hervorragend Beute belauern lässt. Generell lässt sich aus Möbel im Handumdrehen ein spannender Parcours zusammenstellen, den deine Samtpfote mit etwas Lob und Leckerli sicherlich gerne absolviert. Achte aber gerade bei körperlich anstrengenden Spielen immer auf deine Katze: Besonders Jungkatzen verausgaben sich im Spiel und überlasten sich schnell.

Wichtig ist auch, dass du vor eurem Spiel die Umgebung auf Gefahrenquellen scannst. Offene Fenster, rutschige Böden, ungesicherte Treppen und Balkone stellen eine große Verletzungsgefahr dar – gerade, wenn deine Katze in ein wildes Spiel verwickelt ist. Achte bei den Spielzeugen darauf, dass sie keine verschluckbaren Kleinteile enthalten und aus einem ungefährlichen Material sind, das nicht scharfkantig ist oder splittern kann. Spielen Katzen unbeaufsichtigt mit Schnüren, Bändern oder Fäden können sie sich darin verheddern oder im schlimmsten Fall gar strangulieren . Auch mit Plastiktüten sollten Katzen wegen der Erstickungsgefahr nicht spielen – auch wenn sie noch so schön rascheln.

Das gehört in die Katzen-Spielkiste

  • Für Jagdspiele: Reizangeln, Laserpointer, Spielmäuse, Katzenseifenblasen, Bälle, Raschelspielzeug
  • Für geschickte Tüftler: Fummelbretter, Labyrinthe, Suchspiele und Intelligenzspielzeuge
  • Für Akrobaten und Kletterkünstler: Parcourselemente wie Tunnel, Reifen, Kletter- und Balancierelemente (Kratzbaum/Catwalk)
  • Für Spielmuffel: Spielzeuge mit Katzenminze und Baldrian können zum Spielen animieren
  • Für Leckermäuler: Snackbälle, Schnüffelteppiche und alle Spiele, bei denen Futter erarbeitet werden muss. Wichtig: Im Spiel verfütterte Leckerlis musst du von der Gesamtfuttermenge abziehen!
  • Für Versteckkünstler: Kartons, Tunnel, Katzenhöhlen, eine Decke, die du über einen Stuhl wirfst
  • Für Wasserliebhaber: Angelspiele, z. B. ein schwimmendes Spielzeug in einer Wasserschüssel

Unser Tipp:

Lasse Spielzeuge nicht frei herumliegen, sondern packe sie nach eurem gemeinsamen Spiel zurück in die Spielkiste. So bleibst du für deine Katze interessant – du beginnst und beendest das Spiel. Auch die Spielsachen bleiben länger interessant, wenn du für Abwechslung sorgst und immer wieder ein anderes Spielzeug verwendest.

Die Auswahl an Katzenspielzeug ist so groß, dass für jeden Geschmack und für jedes Alter etwas dabei ist. Auch aus den simpelsten Haushaltsgegenständen lassen sich tolle Beschäftigungsangebote zusammenstellen. In einem Karton mit zerknülltem Papier lässt sich zum Beispiel wunderbar nach Leckerli suchen. Sei kreativ und probiere immer wieder etwas Neues aus. Deine Mieze wird es lieben und eure Bindung wird das gemeinsame Spiel stärken.

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