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Ein Cavalier King Charles Spaniel Welpe läuft über eine Wiese.

Gassizeit! - So lange darf der Welpe spazieren gehen

Hunde brauchen Bewegung – das weiß jeder. Diesen Grundsatz haben auch viele frischgebackene Welpenbesitzer im Hinterkopf und sorgen dafür, dass ihr Kleiner gleich ausreichend Gassi gehen darf. Sie meinen es gut, übersehen dabei aber, dass ein Welpe noch gar keine so langen Spaziergänge unternehmen sollte. Denn: Dein kleiner Welpe ist noch mitten im Wachstum, seine Knochen sind noch weich und nicht so belastbar, die Wachstumsfugen sind noch nicht geschlossen. Dies solltest du bei der Länge des Gassigehens berücksichtigen. Als Faustregel gilt dabei: Lieber öfter, aber dafür kürzer!

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Kleinere Rassen sind früher ausgewachsen

Dabei kann man grundsätzlich sagen, dass kleinere Rassen bereits früher ausgewachsen sind als größere Rassen, weshalb man sie schon früher stärker belasten kann. Bei kleinen Hunden wie z.B. dem Jack Russel Terrier ist das Wachstum bereits um den sechsten Monat herum abgeschlossen, bei größeren Rassen wie einem Golden Retriever dagegen erst mit etwa zwölf bis fünfzehn Monaten.

Faustregel: Fünf Minuten pro Lebensmonat

Daher ist besonders bei der Belastung großer Rassen Vorsicht geboten, denn es kann schnell zu Überbelastungen kommen, welche Fehlstellungen der Gelenke sowie spätere Arthrose fördern können. Daher sollte ein Welpe maximal fünf Minuten pro Lebensmonat am Stück laufen. Grundsätzlich gilt beim Gassi gehen: Weniger ist manchmal mehr. Mache lieber ein paar Gehorsamsübungen oder ein kleines Spiel zwischendurch. Und wenn dein Hundekind nach dem Spazierengehen noch nicht genug hat, verstecke doch einfach ein paar Leckerli im Wohnzimmer und laste ihn damit aus. Denn Nasenarbeit macht müde, ohne den Welpen körperlich zu belasten!

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