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Seitenprofil vom American Bulldog Hund an einer braunen Leine

American Bulldog – sensibler Dickschädel mit viel Kraft

Ein echtes Energiebündel für sportlich aktive Hundeliebhaber – das ist der American Bulldog. Der imposante Vierbeiner ist bei konsequenter und liebevoller Erziehung ein anhängliches Familienmitglied, das allerdings jedes Tag gefordert werden muss. Ausgedehnte Spaziergänge, Fahrradtouren oder Hundesport sind das Richtige für diesen Powerhund.

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Ein amerikanischer Hund mit englischen Vorfahren

Der American Bulldog stammt höchstwahrscheinlich von der Englischen Bulldogge ab, die britische Auswanderer im 19. Jahrhundert in die Vereinigten Staaten brachten. Dort wurden die Vierbeiner mit verschiedenen Rassen wie Pointern, Boxern und Dogo Argentinos gekreuzt. Die FCI (Fédération Cynologique Internationale) erkennt den American Bulldog nicht als Rasse an. Trotzdem ist er in den USA weit verbreitet. So bildeten sich unterschiedliche Linien heraus: der leichtere SCOTT-Standard-Typ, der stämmige schwere JOHNSON-Bully-/Classic-Typ und den Hybrid-Typ, eine Mischung aus beiden.

 

In den USA wird dieser vor Kraft strotzende Hund heute häufig noch bei der Bären- und Wildschweinjagd eingesetzt. Auch als Wachhund ist er äußerst beliebt. In Europa leben die meisten amerikanischen Bulldogen als Familien- und Begleithunde.

Charakter des American Bulldog

Der American Bulldog ist ein selbstbewusster, manchmal dickköpfiger, sehr dominanter Hund, der mit konsequenter und zugleich liebevoller Erziehung zu einem verschmusten Familienmitglied werden kann.

 

Der wachsame Vierbeiner hat ein sensibles Wesen und baut eine enge Bindung zu seinem Halter und seiner Familie auf. Bei einer verantwortungsvollen Erziehung und guter Sozialisation ist er auch Kindern ein treuer Spielkamerad. Aber unterschätzen Sie seine Kraft nicht! Unbeaufsichtigt lassen sollten Sie dieses Energiebündel mit Ihrem Nachwuchs nicht. Fremden gegenüber ist der American Bulldog eher misstrauisch und distanziert. Bei Rüden kann es mit männlichen Artgenossen zu Zusammenstößen kommen.

Erziehung und Haltung des American Bulldog

Die amerikanische Bulldogge braucht von Anfang an eine von Autorität, Vertrauen und Respekt charakterisierte Erziehung. Für die Entwicklung der positiven Wesenszüge und eine gute Sozialisation sind die ersten 18 Monate von entscheidender Bedeutung. Möchten Sie einen Welpen dieser Rasse zu sich nehmen, sollten Sie über Hundeerfahrung verfügen oder sich spezifische Kenntnisse aneignen. Der Besuch einer Hundeschule ist sehr zu empfehlen.

 

Die robuste Bulldogge braucht viel Auslauf und geistige Beschäftigung, damit es nicht aus Langeweile zu Verhaltensauffälligkeiten kommt: Dieser Hund liebt lange Spaziergänge, Radtouren und ausgedehnte Spielzeiten. Körperlich und mental auspowern kann er sich auch wunderbar bei Hundesportarten wie Agility oder Fährtensuche.

Pflege des American Bulldog

Die Fellpflege kann kaum als Pflege bezeichnet werden: Gelegentliches Bürsten des kurzen Haarkleides ist ausreichend.

 

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Besonderheiten des American Bulldog

Der American Bulldog ist in Deutschland ein sogenannter Listenhund und darf in einigen Bundesländern nur unter bestimmten Auflagen gehalten werden. Die entsprechenden Verordnungen finden Sie hier:

 

Beachten Sie auch, dass diese Hunde einem höheren Hundesteuersatz unterliegen und viele Menschen dieser Rasse mit Misstrauen und/oder Angst begegnen. Es gibt eine Menge unseriöser Züchter, die den Welpen Aggressivität in die Wiege legen und sie an Menschen verkaufen, die sie später als Waffe missbrauchen. Umso wichtiger ist es, dass Sie sich an einen verantwortungsvollen Züchter wenden, der seine Welpen als Familien- und Begleithunde abgibt.

Aufgrund ihrer Gefräßigkeit und dem damit zusammenhängenden Gewicht kommt es bei American Bulldogs nicht selten zu Knochenproblemen. Achten Sie deshalb auf eine gesunde Ernährung. Von einer Neigung zu Schwerhörigkeit wird ebenfalls berichtet.

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Steckbrief American Bulldog

  • Rasse
    American Bulldog
  • Herkunft
    USA
  • Klassifikation
    nicht von der FCI anerkannt
  • Größe
    Widerristhöhe 56 bis 69 Zentimeter (Rüde), 51 bis 64 Zentimeter (Hündin)
  • Gewicht
    30 bis 60 Kilogramm
  • Körperbau
    massiv, stämmig, muskulös
  • Augen
    kleine dunkle Augen
  • Ohren
    mittelgroße Hänge- oder Rosenohren
  • Fell und Farbe
    kurz, dicht, anliegend; Farben: Weiß, Weiß mit roten, falbfarbenen oder gestromten Abzeichen
  • Besonderheiten
    wird in einigen Bundesländern als gefährlich eingestuft, unbedingt an seriösen Züchter wenden
  • Charakter
    selbstsicher, wachsam, bisweilen stur, treu, anhänglich, kinderlieb
  • Gesundheit
    Neigung zu Schwerhörigkeit, Übergewicht und Knochenproblemen

Wichtiger Hinweis zur Zuchtform

Beim American Bulldog handelt es sich um eine brachycephale ( kurzköpfige) Rasse, bei der es – bei deutlicher Ausprägung – zu ständiger Atemnot führen kann. Das 1999 im Auftrag der Bundesregierung und unter Mitwirkung des Deutschen Tierschutzbundes erstellte „Qualzuchtgutachten“ empfiehlt ein Zuchtverbot für haarlose, extrem kurzköpfige Zuchtformen (sog. brachycephale Rassen) und weitere, bei denen Extreme im Körperbau (sehr langer Rücken, stark verkrümmte Beine, Wirbelsäulenveränderungen, übermäßiges Fellwachstum usw.) ein gesundes Leben unmöglich macht.

 

Als verantwortungsvoller Tierhalter, der natürlich viel Wert auf ein gesundes, unbeeinträchtigtes Leben seines Vierbeiners legt, sollten diese Hinweise bei der Entscheidung für eine geeignete Rasse unbedingt ebenso Berücksichtigung finden, wie die Frage nach hervorragenden Charaktereigenschaften.

 

Quellen:

https://www.bundestieraerztekammer.de/tieraerzte/qualzuchten/Qualzuchtgutachten.pdf

https://www.tierschutzbund.de/information/hintergrund/heimtiere/qualzucht/

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