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American Bully – Kraftpaket mit sanftem GemĂŒt

28.02.2024 - Lesedauer: 4 Minuten

Portrait eines American Bully Welpen

Der American Bully kann seine Bulldoggen-Abstammung optisch nicht verleugnen – eignet sich mit seinem sanften Wesen aber als einfĂŒhlsamer Begleit- und Familienhund. Er ist ein richtiger Sonnenschein, der an seiner Familie hĂ€ngt, seine Zeit am liebsten mit ihr zusammen verbringt und ausgiebige Streicheleinheiten liebt. Manchmal haben diese Vierbeiner aber auch ihren eigenen Kopf – Bulldogge eben. Doch konsequent erzogen sind American Bullys dir treue Freunde fĂŒrs Leben.

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American Bully – die sanftmĂŒtige Version der Bulldogge

Der American Bully gehört zu den sogenannten Hybridhunden. So werden Hunde bezeichnet, fĂŒr deren ZĂŒchtung zwei unterschiedliche Rassen gewollt miteinander verpaart werden. Beim American Bully waren dies ursprĂŒnglich mit großer Wahrscheinlichkeit der American Staffordshire Terrier und der Pitbull Terrier. Ziel der Kreuzungen war es, die positiven Eigenschaften der beiden Rassen in ihrem Nachwuchs zu verstĂ€rken und die problematischen zurĂŒckzudrĂ€ngen. Um dem Ziel einer sanftmĂŒtigen Bulldogge noch nĂ€her zu kommen, kreuzten die ZĂŒchter den Bully mit weiteren Bulldoggenarten wie der Englischen Bulldogge und Französischen Bulldogge sowie der American Bulldog und der Old English Bulldog.

Im American Bully steckt also eine ganze Menge Bulldogge. Das sehen Kenner bereits an der typischen gedrungenen, muskulösen Form, dem großen Kopf und dem breiten Brustkorb. Dabei haben diese Ableger jedoch ein sehr sanftes, ruhiges GemĂŒt.

American Bullys sind weder von der FĂ©dĂ©ration Cynologique Internationale (FCI) noch dem Verband deutscher HundezĂŒchter (VDH) als eigenstĂ€ndige Rasse anerkannt. In den USA indes hat der United Kennel Club (UKC) 2013 den Rassestandard dieser Vierbeiner akzeptiert. Neben diesem Verband kĂŒmmert sich vor allem der American Bully Kennel Club (ABKC) um die Einhaltung der Zuchtrichtlinien, Standards und die Zuchtauswahl.

Der ABKC hat die American Bullys auch in vier Unterkategorien unterteilt. Hierbei unterscheiden die ZĂŒchter je nach GrĂ¶ĂŸe folgende Varianten:

  • „Pocket“ mit weniger als 43 Zentimeter Schulterhöhe
  • „Standard“ mit 43 bis 51 Zentimeter großen Hunden
  • „Classic“ mit Tieren, die genauso groß aber leichter sind als die der „Standard“-Variante
  • „XL“ mit besonders großen Hunden, die zwischen 51 und 57 Zentimeter groß sind

Abgesehen von der KörpergrĂ¶ĂŸe zeichnen sich sĂ€mtliche American Bullys durch Ă€hnliche Charaktere und Wesen aus. Das Besondere an dieser Bulldoggen-Art ist ihr Verwendungszweck: Sie wurde gezĂŒchtet, um friedfertige und vertrĂ€gliche Familien- und Begleithunde ohne AggressivitĂ€t und NervositĂ€t zu erhalten.

Charakter des American Bully

American Bullys sind gutmĂŒtige, friedliebende Hunde, die anderen Menschen und Tieren meist freundlich gegenĂŒbertreten. Lediglich bei Bedrohung sind sie bereit, dir zur Hilfe zu kommen. Ansonsten zeichnen sich diese Hunde durch ihre wesensfesten, ruhigen und gelassenen Eigenschaften aus. American Bullys sind loyal und gutherzig. Angriffslust, Scheu oder Angst liegt ihnen fern.

Erziehung und Haltung des American Bully

Der American Bully fĂŒhlt sich im Kreise seiner Lieben am wohlsten. Auch wenn seine Ă€ußere Erscheinung etwas anderes nahelegen mag, erweist sich der Muskelprotz als friedliebendes Familienmitglied, das sich in einem Haus mit Garten so richtig wohlfĂŒhlt. Der Bully ist gerne ĂŒberall mit dabei. Aufgrund seiner GrĂ¶ĂŸe und des hohen Gewichts solltest du aber darauf achten, deinen Hund nicht zu ĂŒberfordern: Ausgedehnte SpaziergĂ€nge in abwechslungsreicher Umgebung sind ideal, bewegungsintensiver Hundesport oder DauerlĂ€ufe durch den Wald eignen sich fĂŒr diese Rasse weniger gut.

Die klugen American Bullys arbeiten auch gerne mit dem Kopf. Such- und Denkspiele machen vielen dieser Hunde Freude.

American Bullys haben einen ausgeprĂ€gten „Will to please“: Sie möchten es dir um jeden Preis recht machen und sind dadurch relativ leicht zu erziehen. Hin und wieder beweisen diese Hunde aber auch den fĂŒr Bulldoggen typischen Dickkopf und brauchen bei der FĂŒhrung eine erfahrene und liebevolle Hand. Besuche mit deinem American Bully eine Welpenspielgruppe und eine Hundeschule, damit er andere Menschen und Hunde kennenlernen kann und ein gesundes Sozialverhalten entwickelt.

Gerade durch die Ähnlichkeit mit aggressiveren Bulldoggenarten ist eine grĂŒndliche Erziehung dieser Hunderasse wichtig, um Ängste und Misstrauen deiner Mitmenschen zu mindern. Denn sein Körperbau und seine Kraft machen den American Bully trotz aller Sanftmut zu einem beeindruckenden Hund, der auf so manche Menschen ein wenig furchteinflĂ¶ĂŸend wirkt.

Pflege des American Bully

Das kurze Fell des American Bully benötigt wenig Pflege. BĂŒrste es mehrmals pro Woche, dann ist der Fall auch schon erledigt. Diese Vierbeiner neigen zu Übergewicht. Wirke dem mit regelmĂ€ĂŸigen Gewichtskontrollen, ausreichend Bewegung und einer artgerechte ErnĂ€hrung mit viel Fleisch und GemĂŒse entgegen.

Besonderheiten und Gesundheit des American Bully

Auch wenn der Name so klingt und die Tiere Ă€hnlich aussehen, unterscheidet sich der American Bully deutlich vom American Bulldog. Da American Bullys von FCI und VDH nicht als Rasse anerkannt sind, tauchen sie auch nicht auf den Listen potenziell gefĂ€hrlicher Hunde auf. Dennoch können bei Haltung dieser Tiere unter UmstĂ€nden Fragen auf dich zukommen: Erkundige dich am besten vor dem Kauf bei den zustĂ€ndigen Behörden, ob es an deinem Wohnort fĂŒr den American Bully Auflagen gibt.

Aufgrund seines Körperbaus und des Gewichts neigen American Bullys wie andere Bulldoggen zu Gelenkserkrankungen wie Dysplasien (Fehlentwicklungen) von HĂŒft- oder Ellenbogengelenken. Auch eine InstabilitĂ€t der Kniescheiben (Patellaluxation) kommt hin und wieder vor.

Steckbrief American Bully

Rasse:
American Bully
Herkunft:
USA
Klassifikation:
keine von der FCI oder dem VDH anerkannte Hunderasse
GrĂ¶ĂŸe:
je nach Variante 43 bis 57 Zentimeter
Gewicht:
je nach Variante 20 bis 58 Kilogramm
Körperbau:
gedrungen, großknochig und muskulös mit großem Kopf und breiter Brust
Augen:
möglichst schwarz oder dunkelbraun
Ohren:
mittelgroße Rosenohren
Fell und Farbe:
kurz und glatt in den FarbschlĂ€gen Braun, Grau, Weiß und Gestromert
Charakter
ausgeglichen, ruhig, freundlich
Pflege:
pflegeleicht
Gesundheit:
anfĂ€llig fĂŒr HĂŒftgelenksdysplasie, Ellenbogendysplasie, Patellaluxation

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