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Regina Halmich

„Giny macht mich butterweich!“

Interview mit Ex-Boxweltmeisterin Regina Halmich: Davon hat sie als Kind über 300 Stück gesammelt.

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Liebe Frau Halmich, erzählen Sie uns doch bitte etwas über Giny.

Sie ist eine Chihuahua-Hündin, die vor fünf Jahren mit zwölf Wochen zu mir gekommen ist. Es war Liebe auf den ersten Blick. Giny ist sehr pflegeleicht, reist mit mir um die halbe Welt und hat einen kleinen Napoleonkomplex – sie denkt dann, sie ist ein Riesenhund.

Verwöhnen Sie Ihren Hund sehr?

Ich koche ab und zu für Giny, ernähre sie gesund und ausgewogen. Ich gehe mit ihr immer andere Strecken, damit es nicht langweilig wird. Aber sie ist ein Hund, kein Mensch. Bei mir gibt es kein Chichi. Ich schneide ihr zum Beispiel selber das Fell. Aber ich gebe zu, dass sie in meinem Bett schläft. Oft starrt sie mich mitten in der Nacht so lange an, bis ich wach werde und sie kraule. Das genießen wir beide.

Wie sehr hat Giny Ihr Leben verändert?

Sehr. Die erste Stunde am Morgen gehört nur uns beiden. Das Telefon ist aus und ich lasse mich durch nichts ablenken. Ich habe schon einen Job abgelehnt, weil wir dann einen Monat getrennt gewesen wären. Giny ist mein Seelenhund und meine Achillesferse: Früher war ich die harte Kämpferin im Ring – aber dieser kleine Hund hat mich butterweich gemacht!

Waren Sie schon immer verrückt nach Tieren?

Meine Tierliebe fing an, als ich etwa mit 8 Jahren alt war. Ich habe Katzenpostkarten gesammelt, hatte am Ende über 300 Stück. Als ich 10 Jahre alt war lief uns eine Katze zu. Die habe ich sehr geliebt! Während meiner Karriere als Boxerin hatte ich aber kein Haustier, weil das einfach nicht machbar war. Ich war zu viel unterwegs und Katzen lassen sich nicht gerne verpflanzen. Als ich mit dem Profisport aufgehört habe, entschied ich mich dann für einen Hund, weil ich den gut mitnehmen kann.

Regina Halmich

Und wie sind Sie dann auf die Rasse Chihuahua gekommen?

Ich wollte einen Hund, der mit mir im Flugzeug sitzen kann. Und keinen, der während des Fluges irgendwo in einer Box eingesperrt ist. Ich habe lange recherchiert und bin dann auf eine Chihuahua-Züchterin in Bayern gestoßen.

Sie achten sehr auf Ihre Fitness – machen Sie mit Ihrem Hund auch gemeinsam Sport?

Wir gehen drei Mal täglich für mindestens 45 Minuten raus. Aber joggen klappt nicht, weil Giny an jedem Grashalm schnuppert. Ich gucke ihr zu, wenn sie über Baumstämme klettert – und sie mir, wenn ich zu Hause meine Sportübungen mache.

Sie sind sehr tierlieb – möchten Sie noch mehr Fellnasen haben?

Ich denke wirklich oft darüber nach, eines Tages einen Gnadenhof für Tiere zu haben, die keiner mehr will. Das ist ein Absoluter Traum von mir: Auf Mallorca zu leben, umgeben von vielen süßen Vierbeinern, die bei mir den Rest ihres Lebens verbringen.

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