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Ein Welpe schaut direkt in die Kamera

Ein Welpe zieht ein: So klappt der Einzug auf vier Pfötchen.

Ein Welpe zieht ein und du freust dich sehr über das neue Familienmitglied. Für deinen Welpen hingegen ist der Umzug eine große Umstellung: Eben lag er noch neben seinen Geschwistern und seiner Mutter unter der Wärmelampe in der kuscheligen Wurfkoje, jetzt ist plötzlich alles neu und ungewohnt. Diese Abnabelung ist stressig für deinen Welpen, denn alles riecht seit seinem Einzug bei dir zuhause anders, auch die Geräusche sind unbekannt. Dein Hund muss sich an eine ganz neue Umgebung mit neuen Reizen und neuen „Rudelmitgliedern“ gewöhnen und braucht dazu deine Hilfe. Gib ihm Nähe, vor allem in den ersten Nächten, dazu Ruhe, Geduld und viele Streicheleinheiten, damit er sich bald sicher und geborgen fühlt.

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Vor dem Einzug: Die erste Autofahrt mit deinem neuen Familienmitglied

Wenn du deinen Welpen von einem verantwortungsvollen Züchter oder aus dem Tierheim abholst, hat dein Hund vielleicht schon Bekanntschaft mit einem Auto gemacht. Das ist aber nicht die Regel. So oder so ist die Fahrt zu seinem neuen Zuhause der erste aufregende Teil seines weiteren Lebens. Er ist umgeben von fremden Menschen und ungewohnten Gerüchen. Damit er die Autofahrt als etwas Positives erlebt, solltest du dir viel Zeit nehmen und den Hund die neue Umgebung erkunden lassen.

 

Am besten besorgst du eine Transportbox, in die du eine Decke vom Züchter oder etwas anderes mit bekannten Gerüchen legst. Reagiere nicht auf jedes Winseln, aber versuche Kontakt zum Tier zu halten, um ihm so Sicherheit zu geben. Denk an Wasser, falls der Hund trinken möchte. Auch eine Rolle Küchenpapier solltest du zur Hand haben, falls dem Hund vor Aufregung ein Malheur passiert oder er erbrechen muss.

Ein Welpe zieht ein: Was du vor dem Einzug beachten solltest.

Schon vor seinem Einzug solltest du die Wohnung welpensicher machen. Schütze den neugierigen Bewohner vor Elektrokabeln, giftigen Pflanzen oder steilen Treppen, und bring vorsorglich die teuren Teppiche in Sicherheit. Da der junge Hund noch nicht weiß, was er darf und was nicht, bring die Gegenstände außer Reichweite des Welpen, die ihn bei seinen Erkundungstouren durch sein neues Zuhause gefährden können. Je geringer das Risiko für Hund und Hausrat ist, desto entspannter kannst du dich voll und ganz um deinen Schützling kümmern.

 

Sorge für einen festen Futterplatz und stelle dem neuen Familienmitglied ausreichend Wasser zur Verfügung. Platziere Hundekissen und Decken an verschiedenen Stellen, sodass sich der junge Hund selbst seinen Lieblingsplatz aussuchen kann. Vor allem in den ersten Nächten wird der Welpe sein kuscheliges Rudel vermissen. Es tut ihm gut, wenn sein Hundebett in deiner Nähe steht, wo er deine Anwesenheit spüren kann. Deine streichelnde Hand gibt ihm Sicherheit und Geborgenheit. Außerdem kannst du schnell reagieren, wenn die Welpenblase drückt.

Ein Welpe zieht ein: Der erste Tag

Wenn der neue Bewohner das Haus oder die Wohnung betritt, gib ihm viel Zeit, die neue Umgebung zu erforschen. Biete ihm die Möglichkeit, sich zurückzuziehen. Halte am ersten Tag andere Menschen, die nicht zur Familie gehören, von dem Hund fern. Sag auch deinen Kindern, dass sie den Hund nicht bedrängen und ständig rufen sollen. So hat der kleine Welpe die Chance, von Anfang an positive Erfahrungen in seinem neuen Zuhause zu machen.

 

Ein Welpe schaut aus einem Körb.

Sicherheit, Erziehung und Bindung

Obwohl du dem Hund zunächst viel Geduld und Verständnis entgegenbringen solltest, ist es wichtig, dass er von Anfang an lernt, was er darf und was nicht erlaubt ist. Dies gelingt am besten, wenn du unerwünschtes Verhalten ignorierst und gutes Benehmen mit Lob und Leckerlis – aber in Maßen – belohnst. Zeig ihm von Beginn an, dass es sich lohnt, sich an dir zu orientieren und in deiner Nähe zu sein. So merkt er, dass er dir vertrauen kann. Lerne deinen neuen Bewohner in Ruhe kennen und gib ihm viel Zeit, seine Umgebung zu erkunden. Mit ausgiebigen Spielphasen und natürlich jeder Menge Streicheleinheiten baust du schnell eine Bindung zu deinem Welpen auf.

Regelmäßiges Gassigehen und Ruhezeiten

Der junge Hund muss sich etwa alle zwei Stunden erleichtern, in der Regel ist das sowohl nach dem Schlafen, nach dem Fressen, nach dem Spielen und auch in der Nacht der Fall. Du solltest seinem Timing zuvorkommen und regelmäßig mit ihm nach draußen gehen, bevor es zu spät ist. Beobachte deinen jungen Hund außerdem gut. Du wirst schnell merken, wenn er unruhig wird und nervös umhertapst, ist es wieder soweit: Die Welpenblase drückt. So wird er auch schneller und leichter stubenrein. Wichtig zu wissen ist, dass ein Welpe erst mit etwa vier Monaten seine Schließmuskeln eigenständig kontrollieren kann. Vorher verrichtet er seine Geschäfte, wenn er muss.

 

Der Babyhund braucht Bewegung und will die Umwelt erkunden, benötigt aber auch regelmäßige Ruhephasen. Sobald du merkst, dass er müde wird, ist es an der Zeit, den Heimweg anzutreten. In den ersten Wochen wird das schnell der Fall sein.

 

Grundsätzlich gilt die Faustregel: Pro Lebenswoche sollte ein Hund eine Minute spazieren gehen. Ist der Welpe zehn Wochen alt, sind das also zehn Minuten. Damit dein Welpe zu einem gesunden Hund heranwachsen kann, benötigt er ganz viel Schlaf – bis zu 22 Stunden täglich. In dieser Zeit verarbeitet er das Erlebte und tankt Energie für neue Abenteuer. Sorge entsprechend dafür, dass der junge Hund seine benötigten Schlafpausen von einer halben bis zu einer Stunde mehrmals am Tag einhalten kann.

Icon Hund Welpe

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