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Sechs Hunde rennen auf einer Wiese

Hundetagesstätte: So finden Sie eine gute Huta

Sie lieben Ihren Hund und wollen am liebsten den ganzen Tag mit ihm verbringen – aber ihr Job lässt das leider nicht zu? Vielleicht ist eine Hundetagesstätte dann die perfekte Lösung für Sie und Ihren Fellfreund.

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Alles, was sie über das Betreuungskonzept wissen müssen

In Ihrem Job sind Hunde nicht erlaubt? Sie möchten etwas unternehmen, dass Ihrem Tier mit Sicherheit nicht gefällt? Das ist kein Problem! Denn die Lösung heißt Hundetagesstätte. Mit deren Hilfe können Sie Ihrem Hund einen rundum positiven Alltag verschaffen, auch wenn er Sie nicht begleiten darf. Toben, mit Artgenossen spielen, ein Nickerchen machen: Die meisten haben in einer solchen Betreuungseinrichtung eine richtig gute Zeit.

 

Wir finden: Das ist eine tolle und artgerechte Alternative dazu, Ihren Hund alleine in der Wohnung zu lassen. Schließlich sind Hunde Rudeltiere und fühlen sich in Gesellschaft besonders wohl.

Was ist eine Hundetagesstätte?

Eine Hundetagesstätte, auch kurz HuTa oder Hundekita genannt, funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie eine Kindertagesstätte: Während Ihrer Abwesenheit wird der Vierbeiner gemeinsam mit Artgenossen versorgt und betreut. Perfekt fürs Tier: Meist handelt es sich um ein großes Areal im Freien mit Unterständen und Hütten, auf dem es sich nach Herzenslust bewegen kann und viel Auslauf hat. Eine absolute Win-Win-Situation für Sie und Ihren Fellfreund: Sie wissen ihn bestens unterhalten, während Sie an Ihrer Arbeit sitzen. Und müssen kein schlechtes Gewissen haben, weil Sie ihn alleine lassen oder er stundenlang unterm Schreibtisch liegen muss.

Meist wird der Hund an fünf Tagen die Woche vor dem Start in den Arbeitstag dort abgegeben und nach Feierabend wieder abgeholt. So haben Sie danach noch genug Zeit, „Quality Time“ mit Ihrem Hund zu verbringen. Sehr praktisch: Manche HuTas bieten für einen Aufpreis auch einen Hol- und Bringservice an, so dass Sie sich einen möglichen Umweg auf der Fahrt ins Office sparen können.

Kleine Hunde rennen über Wiese

 

Wie finden Sie eine Hundetagesstätte in der Nähe?

Hundekitas sind ein relativ neues Betreuungsmodell für Hunde. Aktuell sind sie wegen der größeren Nachfrage besonders in Ballungsräumen vermehrt zu finden: In Großstädten wie Hamburg, München oder Düsseldorf sind Hundetagesstätten schon sehr verbreitet.

 

Doch wie finden Sie eine passende Einrichtung, in der Sie Ihren tierischen Freund in den besten Händen wissen? Empfehlungen von befreundeten Hundebesitzern oder dem Tierarzt Ihres Vertrauens sind Gold wert. Oft hängen auch Angebote an den schwarzen Brettern von Praxen, Hundeschulen oder auch Supermärkten.

 

Natürlich können Sie auch online recherchieren. Das kann über eine Suchmaschine sein. Praktisch sind auch Seiten wie „Betreut.de“, wo Sie über die Eingabe Ihrer Postleitzahl und Ihres Betreuungsbedarfs Angebote in der Nähe angezeigt bekommen.

Was kostet eine Hundetagesstätte?

Die Kosten für eine Hundetagesstätte können sehr unterschiedlich ausfallen. Nicht nur regional werden verschiedene Preise aufgerufen. Vor allem der Umfang der Betreuung führt dazu, dass manche HuTas Preise von „nur“ 200 Euro pro Monat verlangen, andere dagegen mehr als das doppelte.

Und was wird Ihrem Hund dafür geboten? Standardmäßig besteht das tägliche Programm an Hundekitas aus Spaziergängen, intensiver Beschäftigung mit den Tieren und freien Spiel- und Schlafenszeiten. Je nach Größe der Hundetagesstätte im Rudelverbund von 10 bis 50 Vierbeinern.

 

Services, die sich in manchen HuTas hinzubuchen lassen, sind zum Beispiel:

• Abhol- und Bringservice
• spezielles Einzeltraining (Apportieren, Erziehung, Gehorsam)
• Tierarztbesuche

 

 

Hunde springt und fängt Ball

Woran erkennen Sie eine seriöse Hundetagesstätte?

Am wichtigsten ist immer Ihr Bauchgefühl: Fühlen Sie sich schon beim ersten Betreten der Hundetagesstätte wohl? Sind Ihnen die Betreiber sympathisch? Haben Sie kein Problem damit, Ihren Hund in deren Obhut zurückzulassen? Dann ist das ein sehr gutes Zeichen. Folgende Punkte sollten zusätzlich von der potentiellen HuTa erfüllt werden:

Checkliste - richtige HuTa finden

  • Freiraum: Hunde brauchen ausreichend Platz zum Toben und Schlafen, sowohl drinnen, als auch draußen.
  • Gelände: Ein gepflegter, hygienischer Zustand ist wichtig. Liegt zum Beispiel überall Hundekot oder Spielzeug herum, zeugt das von zu wenig Personal und einem schlechten Allgemeinzustand der Hundetagesstätte.
  • Personal: Die betreuenden Personen sind gut ausgebildet und erfahren. Regelmäßige Weiterbildungen finden statt.
  • Größe: Die Rudel- bzw. Gruppengrößen sind überschaubar, Betreuungspersonal ist ausreichend vorhanden.
  • Transparenz: Sie bekommen täglich Einblick, wie Ihr Hund seinen Tag ohne Sie verbracht hat.
  • Kennenlernen: Es findet ein Probetag statt, nach dem Sie ein ausführliches Feedback bekommen. Vorab wollen die Mitarbeiter alles zum Charakter und den Eigenarten Ihres Hundes wissen.

Welche Aufnahmebedingungen für die Hundetagesstätte gibt es?

Letztendlich entscheidet die Leitung der Hundetagesstätte darüber, ob Sie Ihre Fellnase aufnehmen kann und will. Dabei kommt es in der Regel nicht darauf an, ob Sie einen kleinen oder großen Hund haben – meist ist jede Rasse gern gesehen. Es gibt aber einige Grundvoraussetzungen, die Ihr Tier erfüllen muss:

Checkliste - Aufnahmebedingungen HuTa

  • Ihr Hund sollte Grundgehorsam an den Tag legen und mit Artgenossen gut auskommen.
  • Ihr Hund sollte vollständig geimpft sein, über Floh- und Zeckenschutz verfügen und entwurmt sein.
  • Sie müssen eine Hunde-Haftpflichtversicherung für ihn abgeschlossen haben.
  • Meist müssen geschlechtsreife Rüden kastriert sein.
  • Hündinnen dürfen je nach HuTa nicht trächtig oder läufig sein.
  • Welpen müssen in manchen HuTas 20 Wochen alt sein, bevor sie aufgenommen werden.

“Unser Tipp: Gewöhnen Sie Ihren Hund langsam an die Hundetagesstätte! Bleiben Sie zunächst dabei und verlängern Sie erst nach und nach die Trennungszeiten. So lernt Ihr Fellfreund, dass Sie ihn nicht im Stich lassen und immer wieder kommen.”

Ist eine Hundetagesstätte gut für Ihren Hund?

Hundetagesstätten haben Befürworter und Kritiker: Die Fans finden es toll, dass die Tiere nicht einsam und allein in Wohnungen versauern müssen. Manche Experten warnen aber davor, dass die Bindung zwischen Hund und Halter verloren gehen könnte, weil sie zu wenig Zeit miteinander verbringen.

 

Und auch wenn der Hund grundsätzlich ein Rudeltier ist: Nicht jeder ist dafür gemacht, dauerhaft in einer großen Gruppe von Artgenossen zu sein. Allerdings spricht gar nichts dagegen, es einfach auszuprobieren, ob Ihr Hund sich in einer Hundetagesstätte wohl fühlt. Wahrscheinlich werden Sie das schon beim Probetag merken. Treten erst später Probleme auf? Dann gibt es ja auch noch andere Betreuungsmöglichkeiten für Ihren Hund.

 

Sie haben Urlaub und wollen mit Ihrem Hund verreisen? Mit diesen Tipps und Tricks wird es für alle Beteiligten entspannt.

Hunde liegt mit dem Rücken auf Wiese

Testen Sie Ihr Wissen bei unserem Quiz zum Thema HuTa

Wieviel kostet die Betreuung in HuTas pro Monat?

a) Ab 10 Euro
b) Ab 200 Euro
c) Ab 1500 Euro

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b) Ab 200 Euro

Wo findet man besonders viele Hundetagesstätten?

a) In Großstädten
b) Auf dem Land
c) Im Wald

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a) In Großstädten

Was spricht für eine gute HuTa?

a) Zwinger für Alle
b) Möglichst viele Hunde
c) Ausreichend Platz zum Toben und Schlafen

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c) Ausreichend Platz zum Toben und Schlafen

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