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Ein Kaninchen sitzt in einem Kleintierhaus und guckt auf Kleintierspielzeug

So beschäftigen Sie Ihre Kleintiere: Spiele für Hamster, Meerschweinchen, Kaninchen und Co

Auch Hamster, Meerschweinchen und Kaninchen Lieblinge freuen sich über Abwechslung und Unterhaltung. Doch was macht dem Nage- oder Kleintier eigentlich Spaß? Wie Sie Ihr Haustier artgerecht beschäftigen – und mit fröhlichem Fiepen belohnt werden.

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Warum Ihr Kleintier Beschäftigung braucht

Kleintiere sind sehr gesellig und brauchen unbedingt die Gesellschaft von Artgenossen, mit denen sie sich beschäftigen können. Dann leiden sich auch nicht, wenn ihr Lieblingsmensch außer Haus ist. Sie putzen den Mitbewohner, spielen oder kuscheln sogar mit ihm. Tiere, die sich nicht ganz so nahestehen, freuen sich über die Gesellschaft eines Artgenossen und fühlen sich mit ihm deutlich wohler. Anders der Hamster: Als überzeugter Einzelgänger bevorzugt er das Leben im Single-Haushalt.

Drei Kaninchen sitzen in einem Freilaufgehege auf einer Wiese.

Ob nun Rudeltier oder Einzelkämpfer – alle Kleintiere brauchen Beschäftigung. Es ist wie beim Menschen: Auch im schönsten Zuhause wird uns irgendwann langweilig, wenn Körper und Geist nicht ausgelastet sind. So ist es auch bei unseren tierischen Mitbewohnern. Tiere, die die meiste Zeit im Käfig leben, brauchen Anreize, um körperlich und geistig fit zu bleiben. Mit der richtigen Beschäftigung fördern Sie also Gesundheit und Wohlbefinden Ihres Lieblings. Dabei ist mal der Grips Ihres Tieres gefordert, etwa, wenn es Gemüsestückchen sucht, mal trainiert es seine Muskeln beim Klettern oder Wühlen.

Wie Sie erkennen, ob Ihr Tier sich langweilt? Unausgelastete Tiere nagen häufig an Gittern, wirken hyperaktiv oder teilnahmslos. Generell gilt: Wenn sich Ihr Tier plötzlich anders als sonst verhält, ist ein Gespräch mit dem Tierarzt wichtig, um gesundheitliche Ursachen auszuschließen.

Artgerechte Unterhaltung für Nager

Sie wollen den kleinen Lieblingen die Zeit so artgerecht wie möglich vertreiben? Dazu reichen schon ganz einfache Mittel. Orientieren Sie sich an Aktivitäten, denen Hamster, Hasen oder Mäuse auch in der Natur nachgehen würden:

  • Sprinten und rennen
  • Futtersuche und fressen
  • Verstecke suchen und ruhen
  • ggf. graben/buddeln
  • ggf. Höhlen/Tunnel bauen
  • Nagen, wetzen
  • Schnuppern
  • Erkunden

Sie können diese Grundbedürfnisse Ihren Kleinen auch in Ihren vier Wänden erfüllen. So machen Sie Ihrem Kleintier eine große Freude:

Platz zum Toben

In einem großen Nagarium, Käfig  oder Gehege haben Ihre Kleinen genügend Platz, um sich zu beschäftigen. Beachten Sie bei der Neuanschaffung eines Käfigs unbedingt, dass es Mindestmaße für die unterschiedlichen Tierarten gibt. Aber generell gilt: je größer, desto besser. Für begeisterte Kletterer wie Frettchen oder Chinchillas sollte das Gehege auch vertikalen Platz zum Austoben bieten.

Von der Rolle

Von der Maus bis zum Frettchen: Mit fressbaren Häuschen, Tunnelelementen oder Höhlen in der richtigen Größe liegen Sie bei Klein-und Nagetieren richtig. Hier kann das Tier zur Ruhe kommen oder Tunnel erforschen. Tipp: Je nach Größe des Tieres eignen sich dafür auch Klopapierrollen oder Rohre aus kleintiergerechten Naturmaterialien.

Kreative (T)Räume

Wühlmäuse, Chinchillas und Hamster sind begeisterte Bauarbeiter. Legen Sie ihnen  Papierwolle ins Gehege – die kleinen Architekten werden sich in kurzer Zeit Höhlen und Tunnel nach Wunsch errichtet haben. Die kleinsten der Kleinen wissen außerdem ein ausgiebiges Sandbad in einer großen, tiefen Schale oder einem abgesteckten Bereich im Nagarium zu schätzen: Dort betreiben sie wälzend Fellpflege oder buddeln, was das Zeug hält.

 

Was viele nicht wissen: Auch Kaninchen lieben es, zu graben. Und das ist selbst in der Wohnung möglich: Stellen Sie Ihrem Mümmler eine mit Heu gefüllte  Buddelkiste  ins Gehege oder ins Freilaufgehege.

Expertentipp – Celine, Marktmitarbeiterin:

“Ich halte meine beiden Kaninchen in einem Außengehege. Draußen finden sie alles, was sie benötigen: Platz zum Hakenschlagen, einen natürlichen Boden zum Buddeln, natürliches Tageslicht und frische Luft.”

Umbauaktionen

So scheu Mäuse, Meerschweinchen oder Hamster auch wirken mögen, sie sind auch sehr neugierig. Neue Spielzeuge werden zuerst skeptisch aus der Ferne beäugt – und dann erkundet. Kleintiere lieben es, Neues zu entdecken. Bauen Sie daher immer mal wieder ein paar Dinge im Gehege um. Aber Vorsicht: Zu viele und häufige Veränderungen im Gehege können Ihr Tier stressen.

Auf dem Holzweg

Bieten Sie Ihrem Tier immer mal wieder etwas Spannendes zum Beschnuppern und Erforschen. Dafür eignen sich zum Beispiel Äste, Holzrinden oder Steine aus dem Garten. Achten Sie darauf, dass sich Ihr Tier an keinen scharfen Kanten verletzen kann. Außerdem ist nicht jedes Holz für Kaninchen und Co. verträglich. Harzende Hölzer, etwa von Nadelbäumen sind tabu für Nager! Unbedenklich sind hingegen Holz von Obst- und Nussbäumen. Daran knabbern Hasen, Hamster oder Mäuse für ihr Leben gern.

Fressfreunde

Nach Futter suchen und es anschließend zu verspeisen nimmt bei Kleintieren viel Zeit in Anspruch. Achten Sie auf hochwertiges Futter – und lassen Sie Hamster, Hasen und Co auch mal etwas für einen besonderen Leckerbissen tun. Zum Beispiel können Sie kleine Gemüsestückchen (unbedingt vorher checken, ob Ihr Tier dieses verträgt!) oder Leckerlis in Futterbälle oder Wühlboxen verstecken oder Nagersticks an den Gittern des Geheges befestigen.

So bespaßen Sie Ihr Kleintier – und sich selbst

Das gemeinsame Spielen stärkt die Bindung zwischen Tier und Mensch – und macht beiden Spaß. Wie Sie mit Ihrem Tier spielen? Bekanntlich tun unsere Nage- und Kleintiere für ein Leckerli fast alles. Nutzen Sie das aus, am besten, wenn die Tiere gesicherten Auslauf haben. Verstecken Sie Futter in der Nähe oder in Ihrer Faust oder in einem Intelligenzspielzeug. Lassen Sie Ihre Tiere Witterung aufnehmen – sie werden sich bestimmt schnell auf die Suche machen.

 

Viele Tierbesitzer schwören auch auf Clickertraining. So bringen Sie Ihrem Haustier bei, dass es bei bestimmten Verhaltensweisen mit einem Leckerli belohnt wird, etwa, wenn der Hamster auf Ihre Hand klettert. Genau in diesem Moment sollten sie clickern. Auf diese Weise können Sie auch Kleintieren mit Geduld und regelmäßigen, kurzen Trainingseinheiten kleine Kunststücke beibringen oder sie zutraulicher machen. Tabu: waghalsige Verhaltensweisen und solche, die dem Instinkt des Tieres widersprechen.

Auf einen Blick – Beschäftigungsideen für Nagetiere

Sie lieben das fröhliche Quieken der Meerlis oder das Gehoppel von neugierigen Zwergkaninchen? Hier lesen Sie nochmal auf einen Blick, wie Sie Ihr Nagetier unterhalten können.

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