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Eine Katze liegt auf einem Kissen.

Lebertumor bei der Katze – das sollten Sie wissen

Stellt der Tierarzt einen Lebertumor bei Ihrer Katze fest, ist das ein großer Schock. Als Tierbesitzer müssen Sie nun wichtige Entscheidungen treffen und sich im schlimmsten Fall mit dem Gedanken befassen, Ihre Samtpfote gehen zu lassen.

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Doch Tumor ist nicht gleich Tumor. Einige Arten lassen sich relativ gut behandeln, während andere tödlich verlaufen. Bei der Behandlung Ihrer Samtpfote kommt es vor allem darauf an, um welchen Lebertumor es sich handelt und wie weit das Wachstum bereits fortgeschritten ist. Alter und Gesundheitszustand Ihrer Katze spielen bei der Beurteilung der Heilungschancen ebenfalls eine große Rolle.

Lebertumor bei Katzen – diese Symptome sind typisch

Der gestörte Energiehaushalt der Katze schlägt sich in Symptomen wie vermehrtem Durst und Harndrang nieder. Die Katze zeigt große Fresslust, magert dabei aber mit Fortschritt der Krankheit zunehmend ab. Es kann zum Nachlassen der Muskelkraft und neuronalen Folgeerkrankungen sowie Harnwegsinfektionen kommen. Im Gegensatz zum Menschen hat der Katzendiabetes jedoch keine Effekte auf die Augen des Tieres. Anfällig für die Ausbildung eines Katzendiabetes sind besonders kastrierte und übergewichtige Kater ab etwa fünf Jahren. Die Katzendiabetes Behandlung ist unerlässlich: Erfolgt keine Therapie, handelt es sich um eine langsam verlaufende Krankheit mit letalem Ausgang. Wird der Diabetes aber früh genug entdeckt und gleich richtig gegengesteuert, besteht eine gute Genesungsaussicht.

Bei Tumorerkrankungen der Leber zeigt Ihr Stubentiger in der Regel allgemeine Krankheitszeichen wie:

  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust
  • glanzloses Fell
  • Erbrechen und Fieber

Daneben deuten spezielle Symptome darauf hin, dass die Leber betroffen ist. Dazu gehören:

  • Gelbsucht, bei der sich Augen und Schleimhäute gelb verfärben
  • Schwellung des Bauchumfangs durch Wasseransammlungen im Bauchraum (Aszites)
  • ungewöhnlich aggressives Verhalten, auch Ihnen gegenübe

Zeigt Ihre Katze mehrere Tage lang diese allgemeinen Symptome oder kommen noch spezielle Anzeichen für eine Lebererkrankung hinzu, sollten Sie umgehend einen Tierarzt aufsuchen. Er nimmt Ihre Samtpfote genau unter die Lupe und stellt seine Diagnose mithilfe von Blut- und Urinuntersuchungen, Röntgen und/oder Ultraschall. Eine Probe aus dem Gewebe des Tumors gibt ihm wichtige Hinweise über die genaue Art und Beschaffenheit.

Lebertumor oder Leberkrebs – das sind die Unterschiede

Tumore in der Leber Ihrer Katze entstehen, wenn Körperzellen unkontrolliert wachsen und sich ausbreiten. Sie verdrängen mit der Zeit gesundes Gewebe und hindern das Organ daran, seine Arbeit zu tun. Die Tiermedizin unterscheidet zwischen bösartigen (malignen) und gutartigen (benignen) Tumoren. Maligne Tumore bilden Tochtergeschwülste (Metastasen) im Körper und dringen in gesundes Gewebe ein. Dagegen kapseln sich gutartige Wucherungen ab und haben keine Metastasen. Umgangssprachlich sind mit Krebs im Allgemeinen bösartige Tumore gemeint.

 

Findet Ihr Tierarzt bei Ihrer Katze einen Tumor in der Leber, ist das zunächst lediglich ein Zeichen für eine unkontrollierte Gewebewucherung. Erst durch weiterführende Untersuchungen lässt sich feststellen, ob es sich um eine harmlose Wucherung oder um Leberkrebs handelt.

Was tun bei einem Lebertumor der Katze?

Steht fest, an welcher Art Lebertumor Ihre Mieze leidet, gibt es zwei Möglichkeiten:

 

1. Der Tumor ist heilbar und der Tierarzt bespricht mit Ihnen den genauen Verlauf der Therapie. Sehr gute Chancen hat die Samtpfote, wenn sich der Lebertumor in einem frühen Stadium befindet und nur einen Teil der Leber betrifft. Der Tierarzt entfernt in diesem Fall das krankhafte Gewebe aus der Leber. Bei einigen bösartigen Wucherungen kommt zudem eine Chemotherapie zum Einsatz, um sicherzugehen, dass keine Tumorzellen im Körper bleiben.

 

2. Der Tumor ist nicht heilbar oder Ihre Katze ist schon sehr schwach und ausgezehrt. Eine Behandlung mit Operation, Chemotherapie oder Bestrahlung ist für sie eine zu große Belastung. In solchen Fällen geht es darum, Ihrem Liebling eine schmerzfreie Zeit mit guter Lebensqualität zu bieten, bevor Sie Ihre Katze gehen lassen müssen.

Lebertumor bei Katzen: Lebenserwartung und Heilungschancen

Bei einem Tumor in der Leber ist es schwer, eine Vorhersage über die Lebenserwartung zu treffen. Generell sind die Heilungschancen umso größer, je früher der Tierarzt den Krebs feststellt. Ist Ihr Stubentiger überdies jung und fit, hat er eine gute Chance, wieder gesund zu werden.

 

Hat der Tumor bereits die gesamte Leber befallen und/oder Metastasen gebildet, lassen sich die Krebszellen nicht vollständig entfernen und eine Heilung ist nicht mehr möglich. Dann versucht der Tierarzt mit Medikamenten, die Symptome zu lindern, damit Ihnen noch eine möglichst lange Zeit mit Ihrer Katze bleibt.

Das können Sie für Ihre Katze tun

Unabhängig davon, ob der Lebertumor heilbar ist oder nicht, lässt sich der Allgemeinzustand Ihrer Samtpfote verbessern, indem Sie ein spezielles Futter anbieten. Es ist so aufgebaut, dass es die geschädigte Leber entlastet, der Katze ausreichend Energie liefert und sie mit vielen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt.

Dazu haben diese Futtermittel:

  • leicht abbaubare Eiweißbausteine, die wenig Giftstoffe bilden
  • einen hohen Kohlenhydrat- und Fettgehalt
  • einen sorgfältig abgestimmten Vitamin- und Nährstoffkomplex
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