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Zwei Hunde baden.

So geht Camping mit Hunden

Campen ist „in“. Das gilt erst recht für Familien mit Hund: Beim Camping kommen sowohl deine jüngsten als auch die vierbeinigen Familienmitglieder auf ihre Kosten. Beim Urlaub an der frischen Luft und in der Natur schwingt dabei ein Hauch von Lagerfeuerromantik und Abenteuer mit. Vielleicht ist Camping auch die richtige Urlaubsform für dich und deinen Hund?

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Camping mit Hund – so klappt das Outdoor-Abenteuer!

Sommer, Sonne, Urlaub – für viele Hundemenschen ist klar, dass sie ihr vierbeiniger Freund mit in den Urlaub begleiten soll. Dabei wird die Urlaubsform Campen zunehmend beliebter. Auf vielen Campingplätzen sind Hunde nicht nur erlaubt, sondern willkommen. Nicht wenige Betreiber haben eigens auch an Animationen und Annehmlichkeiten für die vierbeinige Klientel gedacht und bieten zum Beispiel Ausläufe, Agility-Gelände, ausgewiesene Hundestrände und Hundeduschen an. Große Campingparks weisen gar ganze Teile des Platzes als „Hundezone“ aus, in der Hundebesitzer unter ihresgleichen Urlaub machen. Sehr viele Campingplätze befinden sich in der Natur und zeichnen sich oftmals durch eine landschaftlich schöne Lage aus. Camping mit Hund am See oder in den Bergen? Alles ist möglich, sowohl in Deutschland als auch in den angrenzenden Nachbarländern.

 

Dazu kommt: Camping ist herrlich unkompliziert und bietet eine gute Balance von Privatheit und Geselligkeit, Naturerlebnis und Entspannungsurlaub. Deshalb entscheiden sich gerade Familien für das Camping mit Kindern und Hund: Für die Kids ist auf einem Campingplatz immer etwas geboten und Spielkameraden sind schnell gefunden. Tolle Wander- und Spazierwege für Herrchen, Frauchen und Fellnase liegen in fußläufiger Nähe. So sind alle Familienmitglieder gut unterhalten.

Camping mit Hund: Das ist vor der Reise wichtig

Auch wenn viele Hunde das Campingleben genießen – es ist keine Selbstverständlichkeit, dass dein Hund gerne mit zum Zelten geht. Vor der Entspannung steht die eigentliche Reise. Dein Hund muss während der Fahrt – im Wohnmobil oder im Auto – gesichert werden. Geeignet sind spezielle Hundetransportboxen, Sperrgitter oder auch Geschirre. Gewöhne deinen Hund in kleinen Schritten an die Box oder an das Geschirr – auf keinen Fall solltest du einfach losfahren!

 

Der Campingplatz selbst ist Neuland für deinen Hund: fremde Gerüche, neue Geräusche und unbekannte Zwei- und Vierbeiner. Bevor du das erste Mal auf große Fahrt gehst, solltest du zunächst einen Wochenendausflug zu einem nahe gelegenen Campingplatz einplanen.

 

Tipp: Ist Camping überhaupt etwas für dich und deinen Vierbeiner? Bevor du ein Wohnmobil oder einen Caravan kaufst – probiere es aus! Eine günstige Alternative – und Camping in Reinform – ist das Zelten mit Hund. Darüber hinaus gibt es mittlerweile Vermieter von Campingfahrzeugen, bei denen du dir ein hundegerechtes Domizil mieten kannst.

Checkliste für die Buchung des Campingplatzes mit Hund

Auf den meisten Campingplätzen sind Hunde zulässig. Das sagt erst mal nichts darüber aus, ob du mit Vierbeiner gern gesehener Gast bist. Wenn die Homepage keine Auskunft darüber gibt, hilft ein klärendes Telefongespräch mit dem Campingplatzinhaber.

 

Erfragen solltest du

  • wie viele Hunde pro Stellplatz oder Mietunterkunft erlaubt sind,
  • den Preis pro Hund und Tag,
  • ob es Angebote für Hund und Halter gibt (Hundedusche, Freilaufflächen, Hundestrand),
  • ob du einen Hundezaun auf der Parzelle aufstellen darfst,
  • ob besondere Regeln für deine Fellnase gelten,
  • ob du den Hund mit ins Restaurant nehmen darfst und
  • ob Bademöglichkeiten für den tierischen Begleiter im Meer oder in einem See gegeben sind.

Tipps für das Camping mit Hund – die Ausrüstung

Im Prinzip brauchst du für deinen Campingurlaub mit Hund all das, was du zu Hause als Grundausstattung hast: einen Schlafplatz, Wasser- und Futternäpfe, Trocken- oder Dosenfutter, Leine und Halsband, Spielzeug, Kotbeutel, Leckerchen und Handtücher. Für das Reisen ins EU-Ausland solltest du zudem einen EU-Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung dabeihaben – viele Campingplätze wollen einen entsprechenden Nachweis einsehen. Je nach Reiseziel ist an bestimmten Orten ein Maulkorb Pflicht, beispielsweise in öffentlichen Verkehrsmitteln.

 

Fürs Campen hat sich folgendes Zubehör bewährt:

  • Ein Erdhaken ist vorteilhaft, um die Leine des Hundes auf dem Stellplatz zu befestigen.
  • Fürs Camping mit mehreren Hunden sind entsprechende Schutzzäune beliebt, die sich schnell auf der Parzelle aufstellen lassen.
  • Ein Sonnensegel oder eine Strandmuschel sind hilfreich, falls dein Hund gerne im Schatten liegt. Eine Strandmuschel ist auch praktisch, wenn du mit dem Hund am Meer campen und gemeinsam den Strand genießen willst.

Kleiner Knigge für das Hunde-Camping

Camping bedeutet, sich mit vielen anderen Menschen ein Zuhause auf Zeit zu teilen. Das erfordert von allen Beteiligten entsprechende Toleranz und Rücksichtnahme. Bedenke vor allem, dass nicht jeder Camper automatisch Hundefan ist und es Menschen gibt, die Angst vor Hunden haben. Deshalb solltest du grundsätzlich deinen Hund an der Leine halten. Auf fremden Parzellen darf dein Hund weder umherstreunen noch dort sein Geschäft verrichten. Nächtliches Bellen sollte der Nachtruhe wegen unterbunden werden. Und nicht zuletzt solltest du deinen Hund nicht allein auf der Parzelle oder in deinem Campingfahrzeug lassen.

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