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Portrait eines Schnoodles

Schnoodle – sympathische Mischung aus Schnauzer und Pudel

Der Schnoodle, ein Mix aus Schnauzer und Pudel, zählt zu den beliebtesten Designerhunden. Welche Rasse dominiert, fällt individuell aus – in deinem Schnoodle steckt daher immer ein wenig „Überraschungs-Paket“. Im besten Fall erweist sich der zuckersüße Mischling als nicht-haarender, anhänglicher, aktiver und leicht trainierbarer Begleiter, der mit seinen Menschen durch dick und dünn geht. Da beide Eltern-Rassen das Potenzial zum Familienhund haben, stehen auch für den Schnoodle die Chancen gut.

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Was steckt drin im Schnoodle?

Wie viele andere Designerhunde hat auch der Schnoodle im Englischen einen Namen erhalten, der sich aus den Ursprungsrassen zusammensetzt: Schnauzer und Poodle (Pudel) – kurz: „Schn-oodle“. Diese Mischung aus Hunderassen ist bei keinem Verband weltweit anerkannt, deshalb gibt es weder einen Zuchtstandard noch registrierte Züchter.

 

In den meisten Fällen stammen Schnoodle-Welpen aus der direkten Kreuzung zwischen einem reinrassigen Pudel und einem ebenso reinrassigen Schnauzer. Es gibt aber auch Schnoodle, die aus der Verpaarung von Schnoodle und Schnoodle oder gar Mischformen (zum Beispiel Schnoodle und Pudel) hervorgehen.

 

Nicht am Namen ablesen lässt sich, welche Art von Pudel und Schnauzer im Schnoodle steckt. War es ein Zwerg-, Mittel oder Riesenschnauzer? Ein Toy-, Klein- oder Großpudel? Je nachdem, welche dieser Rassen beteiligt war, können die flauschigen Mischungen zu einer Größe zwischen 25 und 65 Zentimetern heranwachsen. Bei der Suche nach einem Welpen sind Fragen nach den Eltern deshalb unverzichtbar.

Der Charakter des Schnoodles

Das Ziel der Mischung liegt darin, von beiden Rassen das Beste an den Hundenachwuchs zu vererben. Pudel gelten als hochintelligent, sehr gelehrig und aufmerksam. Sie bringen ein hohes Maß an „Will to Please“ mit – die Bereitschaft, mit ihren Menschen zu kooperieren und ihnen zu gefallen. Gerade die kleineren Pudelrassen neigen jedoch zu Unsicherheit und können leicht „überdrehen“.

 

Der Schnauzer, der in jeder Größe ein gutes Maß an Selbstbewusstsein mitbringt, soll diesen Eigenschaften des Pudels bei der Kreuzung entgegenwirken. Sein Temperament gilt als ausgeglichen, sein Charakter als verspielt, wachsam und loyal. Er geht mit mehr Selbstsicherheit und Ruhe durchs Leben, was die leichte Hyperaktivität der kleineren Pudelrassen ausgleichen kann. Zugleich gelten Schnauzer als äußerst clever bis hin zur Sturheit. Sie hinterfragen Kommandos und entscheiden sich unter Umständen dafür, sie nicht zu befolgen. Hier kann sich im Mix die Kooperationsbereitschaft des Pudels positiv auswirken.

 

Wie sich ein bestimmter Schnoodle charakterlich entwickelt, ist dennoch nicht vorherzusagen. Im besten Fall erhält man die gewünschte Mischung mit all ihren Stärken. Es ist aber nicht auszuschließen, dass sich der Charakter einer Elternrasse durchsetzt. Befasse dich intensiv mit beiden Elternrassen, bevor du dich für einen Schnoodle entscheidest. So bist du in jedem Fall vorbereitet auf dein neues Familienmitglied. Wirklich herausfinden wirst du seine Veranlagung erst, wenn dein kleiner Welpe heranwächst.

Erziehung und Haltung

Dank des Einflusses beider Elternrassen ist auch der Schnoodle ein freundlicher, gelehriger Begleiter mit einem ausgeglichenen Temperament. Die meisten Vertreter dieser Mischung sind sehr lauffreudig: Sie lieben es zu springen, zu rennen und zu spielen. Trage dieser Bewegungsfreude bei der Haltung Rechnung – entweder in Form eines großen Gartens oder durch ausreichend Zeit für lange Spaziergänge. Am liebsten mögen die munteren Gesellen gleich beides.

 

Auch Hundesport wie Agility, Hundetricks oder die leicht in den Alltag integrierbare Leckerlisuche sind für die agilen Vierbeiner bestens geeignet. Sie triggern die Intelligenz, Gelehrigkeit und Lauffreudigkeit des Schnoodles. Richtig ausgelastet kann der anhängliche Vierbeiner auch in einer Stadtwohnung glücklich werden.

 

Die hohe Intelligenz des Schnoodles erleichtert dir die Erziehung, sorgt aber auch dafür, dass sich die Fellnasen schnell langweilen. Sind sie unausgelastet, zeigen sie das oft in unerwünschtem Verhalten wie intensivem Bellen. Die geistige Auslastung sowie klare Regeln für das Zusammenleben sind deshalb entscheidende Faktoren bei der Erziehung deines Schnoodle-Welpen.

 

Übe das Alleinbleiben in kleinen Schritten mit deinem Schnoodle und halte die Phasen des Alleinseins möglichst kurz – am liebsten ist der Schnoodle sowieso bei allem dabei. Wer von Anfang an auf eine gute Sozialisierung achtet, kann sich aus dieser Mischung einen perfekten Begleit-, Büro- und Familienhund formen.

Pflege des Schnoodles

Die zahlreichen zurzeit beliebten Pudelmischungen haben vor allem einen Grund: das Fell. Pudelfell haart nahezu gar nicht, die Rasse eignet sich daher oft sogar für Allergiker. Regelmäßiges Bürsten und Scheren sind ausreichend, um Pudelfell zu pflegen.

 

Ob ein Welpe jedoch Pudelfell erhält, ist eine Frage des Zufalls – in einem Wurf finden sich oft alle Falltypen vom robusten Schnauzer- bis zum weichen, lockigen Pudelfell. Manche Schnoodle tragen sogar beides am Körper. Die Wahl eines lockigen, weichen Welpen erhöht die Wahrscheinlichkeit, einen nicht-haarenden Vierbeiner zu „erwischen“. Da sich das Erwachsenenfell jedoch erst später zeigt, besteht darüber keine abschließende Sicherheit.

 

Schnauzerfell muss regelmäßig von Hand getrimmt werden. Der beste Ansprechpartner für die richtige Fellpflege beim Schnoodle ist der Hundesalon: Dieser übernimmt auch das wichtige Entfernen der Haare in den Hundeohren. Bleibt das aus, setzen sich die Ohren leicht zu und entzünden sich.

Besonderheiten und Gesundheit

Neben dem Pudelfell liegt der Mischung der beiden Elternrassen noch ein weiteres Ziel zugrunde: die Zucht von gesünderen Mischlingen. Die Erweiterung des genetischen Pools kann sich positiv auf die Gesundheit der Jungtiere auswirken. Diesem Vorteil steht der Nachteil gegenüber, dass die Elterntiere bei der Schnoodle-Zucht meist nicht gesundheitlich getestet werden und daher unbekannt ist, welche Erkrankungen sie mitbringen. Am häufigsten sind das bei den Ursprungsrassen Augenerkrankungen sowie Gelenkprobleme wie Hüftgelenksdysplasie oder Patellaluxation.

Insgesamt gelten beide Elternrassen als robust und langlebig, was sie an den Schnoodle weitergeben: Bei guter Auslastung, richtiger Fütterung und Gesundheitsvorsorge können kleine Vertreter der Mischung bis zu 15, größere bis zu zwölf Jahre alt werden.

Steckbrief Schnoodle

  • Rasse:
    Schnoodle
  • Herkunft:
    Großbritannien/USA
  • Klassifikation:
    nicht anerkannt (Designerhund/Hybridrasse)
  • Größe:
    sehr variabel in Abhängigkeit von den Elterntieren (25 bis 65 Zentimeter)
  • Gewicht:
    sehr variabel in Abhängigkeit von den Elterntieren (5 bis 35 Kilogramm)
  • Körperbau:
    schlank, sportlich, gut bemuskelt
  • Augen:
    meist dunkelbraun bis schwarz
  • Ohren:
    mittelgroße bis große Hängeohren, vereinzelt kleinere Ohren
  • Fell und Farbe:
    von Weiß über helles Grau bis Schwarz, Salt & Pepper, auch braun und gescheckt möglich, häufig nicht haarende Locken, aber auch Trimmfell möglich
  • Besonderheiten:
    Welche Elternrasse sich im Mix durchsetzt, fällt stets individuell aus.
  • Charakter
    freundlich, verspielt, gelehrig, loyal, anhänglich, verschmust
  • Gesundheit:
    je nach Größe der Eltern vor allem typische Klein- oder Großhundeerkrankungen wie Gelenkprobleme oder Augenerkrankungen

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