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lebertumor bei HUnden

Lebertumor beim Hund: Symptome, Arten und Behandlungsmöglichkeiten

Wie bei Menschen gehört auch bei Hunden und anderen Tieren Krebs zu den zunehmend immer häufiger diagnostizierten Erkrankungen. Dies liegt daran, dass die Medizin mittlerweile viele Möglichkeiten hat, Krebs zu erkennen, etwa per Blutbild, Ultraschall, Röntgen oder Gewebeproben.

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Während Hundebesitzer einige Tumorarten mit der Hand ertasten können, sind vor allem Tumore an den Organen wie der Leber nur durch die genaue Beobachtung von spezifischen Symptomen wahrnehmbar.

Lebertumore beim Hund oder andere Tumore der inneren Organe werden häufig erst im fortgeschrittenen Zustand erkannt, da die ersten Symptome der Krankheit eher unspezifisch sind. Wenn Ihr Hund an Durchfall oder Erbrechen leidet oder keinen Appetit hat, denken Sie als Tierbesitzer vermutlich nicht gleich an Krebs. Doch bestehen solche Symptome länger, kann das auf eine ernsthafte Erkrankung hinweisen. Zögern Sie nicht und gehen Sie lieber einmal zu oft mit Ihrem Vierbeiner zum Tierarzt. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Krebserkrankungen beim Hund bessere Heilungschancen aufweisen, je früher sie erkannt werden.

Welche Symptome verursachen Lebertumore beim Hund?

Wenn Ihr Hund an einem Lebertumor erkrankt ist, äußert sich dies im Frühstadium durch Anzeichen wie Übelkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen, vermehrtes Trinken bzw. einen höheren Harnabsatz. Diese Symptome tauchen auch bei anderen, harmloseren Erkrankungen auf, sie sind aber auf jeden Fall ein Grund, den Tierarzt aufzusuchen und Ihren Hund gründlich durchchecken zu lassen.

Ist die Erkrankung weiter fortgeschritten, zeigt ein Hund mit Lebertumor eindeutigere Symptome, die auf eine Lebererkrankung hinweisen: eine gelbliche Verfärbung der Schleimhäute, Magenkrämpfe und Flüssigkeit in der Bauchhöhle. Bei einer Ultraschalluntersuchung kann der Tierarzt den oder die Tumore dann präzise diagnostizieren. Auch veränderte Blutwerte wie eine höhere Anzahl an Leberenzymen können Hinweise geben. Ob es sich um einen bösartigen (malignen) oder einen gutartigen (benignen) Tumor handelt, ergibt die Auswertung einer Gewebeprobe.

Welche Tumorarten gibt es beim Hund?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen primären und sekundären Tumoren. Ein primärer Tumor ist eine Gewebeveränderung, die ihren Ursprung in der Leber oder der Galle hat. Bei einem sekundären Tumor handelt es sich um Metastasen einer Krebserkrankung, die ein anderes Organ befallen hat und deren entartete Zellen beispielsweise über das Blut in die Leber gewandert sind. Auch bei Blutkrebs wie dem malignen Lymphom ist die Leber häufig mitbetroffen.

Primäre Tumore sind in der Leber deutlich seltener zu finden als sekundäre Tumore. Am häufigsten treten beim Hund primäre Tumore auf, die einen einzelnen Leberlappen befallen und sich je nach Lage gut chirurgisch entfernen lassen. Wenn Ihr Hund an einem sekundären Tumor erkrankt ist, wird Ihr Tierarzt sich zunächst bemühen, den primären Tumor zu lokalisieren und diesen zu behandeln.

Was soll ich tun, wenn mein Hund an einem Lebertumor leidet?

Wenn Ihr Tierarzt bei Ihrem Vierbeiner einen Tumor in der Leber vermutet,
sollten Sie versuchen, ruhig zu bleiben und alle nötigen Untersuchungen abwarten. Der Tierarzt Ihres Vertrauens wird Ihnen genau erklären, wo der Tumor sitzt, ob es sich um einen primären Tumor oder Metastasen handelt. Anschließend wird er Ihnen die möglichen Behandlungsmethoden erklären.

Gutartige Tumore der Leber, die nur langsam wachsen, müssen nicht immer zwingend entfernt werden. Ihr Hund kann damit unter Umständen noch viele Jahre relativ unbeeinträchtigt leben. Primäre Tumore werden bei sonst gesunden, jüngeren Tieren meist chirurgisch entfernt. Handelt es sich um Metastasen einer Krebserkrankung eines anderen Organs, wird die ursprüngliche Erkrankung, wenn möglich, behandelt.

Was tun, wenn eine Operation bei Ihrem Hund nicht möglich ist?

In solchen Fällen kann der Tierarzt bzw. die Tierklinik den Krebs mit einer Strahlen- oder Chemotherapie behandeln. Da es bei der Krebstherapie beim Hund weniger um die komplette Heilung geht, sondern eher um die Aufrechterhaltung einer hohen Lebensqualität über einen langen Zeitraum, sind die Nebenwirkungen dieser Therapien nicht so ausgeprägt wie beim Menschen.

Wenn Sie bei einem Lebertumor Ihres Hundes die Ernährung umstellen und eine Leberdiät machen, unterstützen Sie die tierärztlichen Maßnahmen optimal. Bei Fressnapf finden Sie eine gute Auswahl an Nassfutter und Trockenfutter für Hunde mit einer Lebererkrankung: Diese Diätfutter sind so konzipiert, dass sie die Leber Ihres Hundes entlasten und er sich so besser erholen kann.

Lebertumor beim Hund: Denken Sie zuerst an Ihr Tier

So schlimm die Diagnose Krebs bei dem geliebten Tier auch ist: Je nach Ausprägung der Krankheit gibt es viele Möglichkeiten, Ihren Hund so zu behandeln, dass er bei guter Lebensqualität noch lange leben kann oder sogar geheilt wird.

Bei der Wahl der Behandlung wie einer Operation oder Chemotherapie sollten Sie immer zuerst an das Wohl des Tieres denken. Wägen Sie bei einem älteren Hund genau ab, ob eine Operation oder Strahlentherapie sinnvoll ist oder zu viel Stress für das Tier bedeutet.

Je nach Prognose kann es auch die richtige Entscheidung sein, die Ernährung des Tieres umzustellen und ihm bei Bedarf Medikamente zur Linderung der Beschwerden zu verabreichen. Machen Sie ihm dann die restliche Zeit so schön wie möglich. Dies ist vor allem dann eine Überlegung wert, wenn Sie mit einer Therapie das Leben Ihres geliebten Vierbeiners voraussichtlich nur um ein paar Monate verlängern können.

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