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Eine Frau spielt mit einem Welpen

Überfordert mit Hund? Tipps für ein glückliches Miteinander

Mit dem Homeoffice kam der Wunschhund. Nun müssen Sie wieder ins Büro. Können Sie den Bedürfnissen Ihres Tieres noch gerecht werden? Sie fühlen sich überfordert? Keine Sorge: Das geht vielen so. Mit folgenden Tipps wird das Leben mit Ihrer Fellnase wieder schön!

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Hilfe, mein Hund überfordert mich!

Freundlich und niedlich war der Welpe. Nun ist er stubenrein und folgt Ihnen auf Schritt und Tritt – Sie sind ein Team. Vielleicht haben Sie sich aber auch dazu entschlossen, einem Hund aus dem Tierschutz ein neues Zuhause zu schenken. Es brauchte Zeit und Geduld, sein Vertrauen zu gewinnen. Dies ließ sich sehr gut mit dem Homeoffice verbinden. Sie hatten dadurch die Möglichkeit, sich zu Hause auf den Hund zu konzentrieren. Nun müssen Sie wieder ins Büro und der Hund fühlt sich alleine. Er jault, wenn Sie das Haus verlassen und das bricht Ihnen das Herz. Das schlechte Gewissen plagt Sie: „Kann ich so für meinen Vierbeiner sorgen, wie er es verdient? Oder hätte er es woanders vielleicht besser?“ Verzweifeln Sie nicht, wir haben ein paar Tipps, wie Sie ein gemeinsames Team bleiben.

So lassen sich Job und Hund miteinander vereinbaren

Hunde sind am allerliebsten in der Gesellschaft ihres Menschen. Vielleicht haben Sie die Möglichkeit, Ihren vierbeinigen Freund mit zur Arbeit zu nehmen? Es ist erwiesen, dass die Anwesenheit eines Hundes im Büro die Laune hebt, Stress reduziert und die Arbeitsmotivation steigert. Mit diesen Argumenten könnten Sie Ihren Chef überzeugen, wenn es Ihnen noch nicht möglich ist, Ihren Hund mit an den Arbeitsplatz zu bringen. Suchen Sie das Gespräch mit ihm und Ihren Kollegen. In den Pausen schließen sich manche bestimmt gerne zum Gassigehen an!

 

So klappt es mit dem Bürohund!

 

Dennoch ist es nicht immer möglich, die Fellnase mit zur Arbeit zu nehmen. Je nach Hund kann dieser auch mal ein paar Stunden alleine bleiben, aber nicht ganze Arbeitstage. Es gibt viele Arten von Betreuungen. Vielleicht bieten sich Freunde, Nachbarn oder Bekannte an, auf Ihren Hund aufzupassen. Oft sind diese sogar dankbar, weil sie keinen eigenen Hund halten können, aber gerne ab und zu hundesitten.

 

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Checkliste zum Thema Wie erkennen Sie seriöse Hundebetreuer

Manche Hunde fühlen sich in einer Hundetagesstätte sehr wohl. Während Sie arbeiten, wird Ihr Vierbeiner rund um die Uhr betreut. Er bekommt Auslauf, kann mit Artgenossen spielen – und erfährt vielleicht sogar ein bisschen Training. Online-Bewertungen können Ihnen ggf. Aufschluss über alles geben, was für Ihren Hund wichtig ist, z. B. Platz zum Toben etc.

 

Vielleicht arbeiten Sie halbtags, aber Sie schaffen es nicht, Ihren Vierbeiner so auszulasten, wie er es benötigt? In diesem Fall hilft ein „Gassi-Service“. Während Sie arbeiten holen Hundesitter Ihre Schützlinge aus Ihrer Wohnung ab und gehen mit ihrem „Rudel“ für ein paar Stunden spazieren.
Unter dem Motto „Leinentausch“ finden Sie Hundesitter, die Sie für einzelne Tage oder auch stundenweise buchen können.

Ob eine HuTa Ihren Hund während der Arbeitswoche versorgt, Sie einen Ausführservice engagieren oder einen privaten Sitter engagieren – geben Sie sich und Ihrem Vierbeiner Zeit, die jeweiligen Betreuer kennenzulernen!

 

Möglicherweise hilft Ihnen Dogsharing weiter. Beim klassischen Dogsharing teilen sich zwei Halter die Verantwortung für einen Hund. Auf dem Portal finden sich aber auch Hundebesitzer, die sich gegenseitig entlasten, indem sie sich mit der Betreuung ihrer Vierbeiner abwechseln.

Frau hält weißen Pudel im Arm

Selbstverständlich soll mein Hund bleiben. Wo bekomme ich Hilfe?

Viele unliebsame Verhaltensmuster lassen sich mit Erziehung in den Griff bekommen. Suchen Sie sich eine professionelle Hundeschule oder einen Trainer, die zu Ihnen passen, und arbeiten Sie gezielt und konsequent an den Problemen.

Suchen Sie gemeinsam mit einem Trainer nach den Ursachen für sein Verhalten, dann lässt es sich in den meisten Fällen mildern oder ganz beseitigen. Dafür ist es nie zu spät, Hunde lernen ihr Leben lang!

 

Oft liegt es an der unterschiedlichen Kommunikation von Mensch und Tier. In beiden Fällen sind Sie als Halter gefragt. Setzen Sie sich mit der Rasse Ihres Tieres auseinander: Steckt vielleicht ein intelligenter Hütehund in ihm, der intelligent beschäftigt werden will? Ein Wachhund, der Sie vor Besuchern schützen möchte? Oder ein Jagdhund, der hinter allem herrennt, das sich bewegt? Für alle „Probleme“ gibt es ein entsprechendes Training.

 

Tipp der Redaktion: Verständnisschwierigkeiten gibt es auch in die umgekehrte Richtung. Vielleicht folgt Ihnen Ihr Hund nicht, weil er Sie nicht versteht? Vielleicht überfordern Sie ihn mit widersprüchlichen Kommandos. Hunde reagieren weniger auf Worte als auf Körpersprache. Auch hier hilft ein Hundetrainer weiter.

Konsequente Erziehung

  • Seien Sie selbstkritisch, wenn der Hund etwas noch nicht umsetzt – möglicherweise haben Sie es ihm noch nicht verständlich erklärt.
  • Wenn Sie in gleichen Situationen gleich handeln, versteht Sie Ihr Hund leichter
  • Achten Sie auf Details im Timing und in der Körpersprache – kleine Unterschiede können große Wirkung erzielen.

Was ist, wenn ich meinen Hund doch abgeben muss?

Manchmal gibt es unvorhersehbare Gründe, sich vom Hund trennen zu müssen: Sie haben bereits einen Hund, aber der neue verträgt sich nicht mit dem alten. Sie haben einen neuen Job, der Reisetätigkeiten erfordert – Sie können sich nicht mehr um den Hund kümmern. Ein Wohnungswechsel, finanzielle Probleme, Familienzuwachs, eine Krankheit, die Sie einschränkt. Dieser Schritt erfolgt meist schweren Herzens und ist nie leicht – weder für den Hund noch für den Menschen.

 

Das Wohl des Hundes sollte bei einem Wechsel immer im Vordergrund stehen. Suchen Sie ihm ein liebevolles neues Zuhause, in dem er es wirklich gut hat. Im Idealfall findet sich jemand in Ihrem Freundes- oder Familienkreis, der Ihren Vierbeiner gern aufnehmen möchte. Wenn Sie ein Inserat im Internet aufgeben, sollten Sie sich den potenziellen Hundehalter genau anschauen. Laden Sie ihn mehrfach zu sich ein, machen Sie einen gemeinsamen Spaziergang. Nur so können Sie prüfen, ob Ihr Schützling zum neuen Hundehalter passt. Bitten Sie ihn, ob Sie sich das neue Zuhause einmal anschauen dürfen. Klären Sie den neuen Halter über Ihren Hund auf. Nennen Sie dessen Vorlieben, eventuelle Krankheiten und Gewohnheiten. Seien Sie unbedingt ehrlich! Wenn der neue Halter die Besonderheiten kennt, kann er sich darauf einstellen.

 

Schaffen Sie es nicht, sich selbst um ein neues Zuhause für Ihre Fellnase zu kümmern, helfen private Tierschutzorganisationen. Sie kümmern sich um Pflegeplätze oder ein geeignetes neues Zuhause.

Der traurige Hund

Je nachdem, wie eng die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Hund ist, wird Ihr Hund Sie vermissen, wenn Sie ihn einem neuen Halter anvertrauen. Er wird unter Umständen winseln, fiepen, kaum Fressen. Wie lange diese Trauerphase dauert, ist individuell verschieden. Manche Hunde brauchen nach einem Halterwechsel Monate, bis sie sich an ihr neues Zuhause gewöhnt haben. Geben Sie dem neuen Frauchen oder Herrchen etwas Zeit, damit sich Ihr Tier an sie gewöhnen kann.

Checkliste: wichtige Überlegungen vor dem Hundekauf

  • Habe ich überhaupt genug Zeit, um mich um einen Hund zu kümmern?
  • Welche Rasse passt zu mir und meinem Leben?
  • Gibt es Allergiker in der Familie?
  • Habe ich genügend Platz für einen Hund/eine bestimmte Hunderasse?
  • Ziehen alle Familienmitglieder mit, wenn ich mich für einen Hund entscheide?
  • Wer kümmert sich um meinen Hund, wenn ich es eine Zeit lang nicht kann?
  • Wie stelle ich mir das Zusammenleben mit Fellnase eigentlich konkret vor?
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