• Versandkostenfrei ab € 29
  • 30 Tage kostenlose Rücksendung
Handyfotos von Vögeln

Tierisch gute Fotos: Unsere Tipps für bessere Haustierfotos mit der Handykamera

Dein Haustier ist dein liebstes Fotomotiv? Gute Fotos zu machen, ist gar nicht schwer: Mit etwas Geduld, Leckerli und Action setzt du Hund, Katze oder Wellensittich gekonnt in Szene. Dazu brauchst du nicht einmal eine besondere Ausstattung. Wir verraten dir unsere besten Tipps und Tricks wie du mit deiner Handykamera tierisch gute Fotos von deinem Liebling machst.

Loading...

Tipp 1: Perfekt in Szene gesetzt - Haustierfotos vorbereiten

Wenn du ein schönes Foto von deinem Haustier knipsen möchtest, ist eine gute Vorbereitung das A und O. Sie beginnt schon mit der Wahl der Bildhintergrunds: Deine Katze kann noch so niedlich gucken, wenn du sie vor dem Mülleimer fotografierst, ist die Bildaussage eine andere, als wenn du sie umrahmt von blühenden Topfpflanzen auf ihrem Katzenbalkon ablichtest. Zuerst suchst du also die richtige Location.

 

Im zweiten Schritt machst du dir Gedanken um Requisiten. Sie dienen zum einen als Kontrast und Bildelement zum anderen kann dein Tier sich auch damit beschäftigen. Planst du zum Beispiel ein Actionfoto von deinem Hund im Wasser, wird es mit einem bunten Schwimmspielzeug noch lebendiger. Fotografierst du deine Kaninchen beim Spielen im Freigehe, lockert ein Rascheltunnel oder ein lecker bestückter Futterball das Foto auf. Durch Requisiten wirkt das Foto weniger gestellt und lebensecht.

 

Hilfreich kann es auch sein, wenn du dir für dein Fotoshooting eine weitere Person organisierst. Während du an der Kamera auf den richtigen Moment wartest, kann dein Assistent dein Haustier bespaßen. Zum Beispiel kann er mit einer Reizangel deine Katze zu eindrucksvollen Tatzenhieben animieren, mit einem Leckerli den niedlichen Bettelblick deines Hundes auslösen oder deinen Sittich mit interessanten Geräuschen unterhalten. Leckerli, Spielzeug, Quietschies und alles was hilft, ein gutes Foto zu schießen legt ihr euch bereit.

Und zu guter Letzt: Beschäftige dich auch mit deiner Smartphone Kamera. Mach dich mit ihren Funktionen vertraut und schieße gegebenenfalls ein paar Testbilder von deinem geplanten Bildhintergrund. Wie fällt das Licht? Welcher Winkel sieht am besten aus? Schalte dein Handy auf stumm, damit das Klicken des Auslösers deinen Liebling nicht ablenkt.

Tipp 2: Fotografiere dein Haustier immer auf Augenhöhe

Der vielleicht wichtigste Tipp: Begib dich mit deinem tierischen Fotomodell immer auf Augenhöhe und geh nah ans Tier. Stell dir vor, du würdest ein Portraitfoto von einem Freund aufnehmen. Würdest du ihn von oben herab fotografieren? Du würdest sicher nah herangehen und versuchen, seinen Blick einzufangen. Augen stellen eine emotionale Verbindung her – nicht umsonst gelten sie als Spiegel der Seele. Sie sind der optimale Fokuspunkt und setzten das Gesicht perfekt in Szene. Achte immer drauf, dass die Augen auf deiner Aufnahme scharf sind – wenn der Rest etwas verschwommen ist, macht das gar nichts.

 

Geht es dir in deinem Foto eher um Action – fotografierst du dein Haustier also in der Bewegung – geh trotzdem auf Augenhöhe. Vielleicht hast du schon einmal Profi-Tierfotografen bei der Arbeit gesehen. Sie harren oft stundenlang in unbequemen Haltungen auf Höhe ihres Fotomotivs aus, bis sich der perfekte Moment bietet. Übrigens, musst du nicht den Ehrgeiz haben, dein Tier auf jedem Foto in Gänze abzubilden. Oft sehen Bildausschnitte besonders schön aus. Generell solltest du dein Fotomotiv auch nicht in die Bildmitte setzen – das wirkt oft langweilig. Bei der Platzierung des Motivs gilt die Regel des goldenen Schnitts: Einfach gesagt, platziere deinen Liebling nicht mittig, sondern entweder im vorderen oder hinteren Drittel des Bildes. Dabei kann dir auch das Raster deiner Handykamera helfen.

Handyfotos von Katzen

Tipp 3: So bringst du Dynamik in dein Haustierfoto

Besonders schön und berührend sind Fotos, die dein Haustier in einer typischen Situation zeigen. Dein Hund liebt es, mit riesigen Ästen im Maul über die Wiese zu springen? Dein Wellensittich nimmt gerne ein feucht-fröhliches Vogelbad? Deine Katze veranstaltet wilde Kletterpartien im blühenden Apfelbaum? Bieten sich solche Fotogelegenheiten, solltest du den Finger am Auslöser haben.

 

Mit den passenden Requisiten lassen sich diese Situationen aber auch gut simulieren. Besonders dynamisch wirken dabei immer Aufwärtsbewegungen. Also zum Beispiel, wenn dein Hund ein Hindernis überspringt, dein Vogel gerade losfliegt, oder deine Katze die nächste Stufe des Kratzbaums erklimmt. Hier eignet sich auch ideal der Serienbildmodus deiner Kamera: Aus den vielen Fotos, die deine Kamera von dem bewegten Motiv in kurzer Abfolge schießt, kannst du das perfekte auswählen.

Tipp 4: Die richtigen Lichtverhältnisse für dein Haustierfoto

In geschlossenen Räumen hast du manchmal nicht das beste Licht für Fotos. Dennoch solltest du auf den Einsatz eines Blitzes verzichten. Blitzlicht produziert Schatten und die meisten Tiere erschrecken sich. Auch verursacht es bei vielen Tieren die typisch grell leuchtenden Augen, die jedes noch so schöne Foto ruinieren. Nutze stattdessen am besten das natürliche Licht, zum Beispiel unter einem Fenster. Kannst du keine natürlichen Lichtquellen nutzen, schieße am besten einige Testbilder, in denen du verschiedene Beleuchtungssituationen ausprobierst.

 

Außenaufnahmen gelingen besonderes gut im warmen, weichen Sonnenlicht am Morgen oder am späten Nachmittag. Die grelle Mittagssonne solltest du meiden: Die Helligkeit ist einfach zu extrem. Kannst du dein Motiv nur in der Mittagszeit aufnehmen, suche dir ein schattiges Plätzen unter einem Baum oder platzieren eine Sonnenschirm. Möchtest du mehr Dramatik in dein Bild bringen, nutzt du die blaue Stunde – also die Zeit kurz vor dem Sonnenaufgang oder kurz nach dem Sonnenuntergang.

Handyfotos von Hunden

Tipp 5: Den perfekten Moment für dein Haustierfoto abwarten

Für ein Fotoshooting mit deinem Liebling solltest du dir auf jeden Fall ausreichend Zeit einplanen. Manchmal gelingen geniale Schnappschüsse, doch in der Regel braucht es viel Geduld bis Ausdruck, Licht und Situation perfekt sind. Platziere deine Requisiten, baue Spannung auf und lege dich auf die Lauer. Deine innere Einstellung ist wichtig: Tiere spüren, wenn du gestresst oder ungeduldig bist. Da du auf deinem Foto positive Emotionen einfangen möchtest, musst du völlig entspannt sein.

Handyfotos von Hunden

Tipp 6: So fotografierst du schwarze Tiere

Für Tiere mit dunklem Fell oder Federn gelten einige zusätzliche Regeln: Pralles Sonnenlicht erzeugt harte Kontraste und ist daher für schwarze Tiere nicht die beste Wahl. Besser kommen sie zur Geltung bei diffusen Licht – zum Beispiel bei bewölktem Himmel oder im Schatten. Gleiches gilt für den Hintergrund: Ein schwarzes Tier auf einem weißen Hintergrund wirkt zu hart. Entweder du wählst einen dunklen Hintergrund oder einen sehr farbintensiven. Das kann bei schwarzen Tieren sehr reizvoll sein. Richte den Fokus ganz besonders auf Gesicht und Augen. Beachte auch die Lichtrichtung: Gegenlichtaufnahmen, die bei hellen Tieren einen besonderen Reiz haben können, eigenen sich für dunkle Tiere eher nicht.

 

Du möchtest deine schönsten Aufnahmen mit uns teilen? Dann nutze unseren Instagram- oder Facebook-Kanal. Wir freuen uns auf deine Fotos!

10 Foto-Tipps im Video

Loading...

Weitere Beiträge, die dich auch interessieren könnten

Weitere Themen im Überblick