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Ein Fisch mit Flossenfäule.

Fischkrankheit Flossenfäule: Symptome und Diagnose

Die Flossenfäule wird durch bakterielle Erreger ausgelöst, die in jedem Aquarium vorkommen. Dabei fransen die Flossen aus, verblassen und fallen schließlich ganz aus. Von der Krankheit betroffen sind vor allem Fische mit einem schwachen Immunsystem.

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Stress – der größte Feind des Immunsystems

Größter Gegner des fischeigenen Immunsystems ist der Stress. Dieser wird beispielsweise durch häufige Umzüge, einen zu hohen Fischbesatz, schlechter Wasserwerte, einseitige Ernährung oder die Vergesellschaftung nicht zueinander passender Arten ausgelöst. Stehen die Fische über einen längeren Zeitraum unter Stress, kann sich das negativ auf ihr Immunsystem auswirken und sie anfälliger für Infektionen machen.

Erste Hilfe leisten

Am Anfang des Krankheitsverlaufs kann die Flossenfäule noch sehr gut behandelt werden. Möglicherweise sind die Nitritwerte des Wassers zu hoch. Diese können durch einen Wasserwechsel und die Zufuhr von Sauerstoff leicht wieder in den Griff bekommen werden. Zudem stärkt eine vielseitige und abwechslungsreiche Ernährung das Immunsystem der Fische.

Akut oder chronisch?

Man unterscheidet zwischen einer akuten und chronischen Flossenfäule. Die akute Form breitet sich sehr schnell aus und führt innerhalb kurzer Zeit zum Tod des betroffenen Fisches. Der Verlauf des chronischen Befalls ist weitaus langsamer und kann bei rechtzeitigem Eingreifen sehr gut mit Medikamenten geheilt werden. Gefährlich wird die chronische Flossenfäule, wenn bereits Flossenteile ausgefallen sind und sie auf die Flossenwurzel oder den Körper des Fisches übergreift. Infiziert ist meistens der gesamte Bestand.

Kranke Fische gehören ins Quarantänebecken

Da die Krankheit die Fische je nach Stadium stark in ihrer Bewegungsfreiheit einschränkt, sollten sie nach Möglichkeit aus dem Gesellschaftsbecken genommen und vorübergehend in einem Quarantänebecken gehalten werden. Damit schützten Sie sie vor dem Angriff gesunder Artgenossen. Eine gezielte Behandlung kann die Fische retten. Hierzu kann zunächst ein handelsübliches Präparat eingesetzt werden, besser jedoch ist der Weg zu einem Tierarzt, der sich mit Fischen auskennt.

Besondere Anfälligkeit

Besonders anfällig sind neu erworbene Fische und Tiere, die sich nicht wohlfühlen. Dies kann auch an schlechten oder nicht artgerechten Wasserwerten liegen. Verdorbenes Lebend- oder Frostfutter kann ebenfalls eine Entzündung auslösen.

Vorbeugung ist die beste Behandlung

Als gewissenhafter Aquarianer können Sie der bakteriellen Flossenfäule gut vorbeugen. Ein regelmäßiger Teilwasserwechsel, artgerechte Haltung und eine ausgewogene Ernährung tragen maßgeblich zum Wohlbefinden Ihrer Fische bei. Ganz ausschließen können Sie den Ausbruch dieser Krankheit damit aber nicht.

Woran erkennt man Flossenfäule bei Fischen? Der Symptom-Check:

Aussehen:

  • ausgefranste, abgestorbene Flossen
  • teilweise weißlicher Flossenrand
  • verblasste Farben

 

Verhalten:

  • absondern von der Gruppe
  • Flossenklemmen
  • Hocken auf dem Boden
  • Umherschießen

Wichtiger Hinweis

Die Ratgeber-Inhalte können einen Besuch beim Tierarzt nicht ersetzten. Diese Informationen sollten nicht als alleinige Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen verwendet werden. Bei Erkrankungen von Tieren und Verwendung von Medikamenten sollte ein Tierarzt konsultiert werden.

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