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Eine Terrarium innen Aufnahme.

Der Boden eines Terrariums

Der Bodengrund im Terrarium ist immens wichtig für das Wohlbefinden Ihres Tiere. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, je nach Herkunft des Tiers. Aber Vorsicht: nicht jedes Wüstentier liebt Sand und Erde ist nicht gleich Erde. Auf Calcium im Terrarienboden sollten Sie ganz verzichten.

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Erde fürs Terrarium: Humus, Rinde oder Kokosfaser

Waldbewohner lieben natürlich Humuserde oder Urwalderde, die Sie auch fürs Terrarium optimiert kaufen können. Hinzu sollte man ein wenig Rinde oder Rindenmulch verstreuen, sodass ein echtes Waldambiente herrscht. Die Humuserde wird in den letzten Jahren oft als Ballen angeboten. Man legt diesen Humus-Ballen in einen mit Wasser befüllten Eimer, und daraus wird dann echte Humuserde. Das Exo Terra Waldrindensubstrat vervollständigt anschließend den Waldboden.

 

Bei jeglicher Art von Holzstückchen und Mulch ist darauf zu achten, dass nichts mitgefressen werden kann. Außerdem nutzen sich die Krallen oft nicht gut ab, und es kommt zu Fußfehlstellungen und Verletzungen. Bodengrund gibt es auch in Form von Kokosfaserbriketts. Verfahren wird hier genauso wie beim Humus-Ballen. Am besten wird die Kokosfaser mit grobem Spielsand vermengt. So hält sie besser etwas Feuchtigkeit, ohne schlammig zu werden, und trocknet auch nicht so schnell aus.

Feuchter Wüstensand für gutes Klima im Terrarium

Bei Wüstenbewohnern kommt es abermals auf die jeweilige Tierart an. Oft wird für grabende Tiere wie Leopardgeckos oder Bartagamen ein Lehm-Sand-Gemisch empfohlen. Manche Halter wiederum verwenden reinen Sand, wie den Exo Terra Wüstensand. Dieser Wüstensand ist als heller und als roter Sand erhältlich. Lehmboden kann die Zehen verkleben und ist nicht unbedingt zu empfehlen. Wichtig ist bei Sand immer, dass er in der Tiefe leicht feucht ist, denn der Bodengrund ist maßgeblich für ein gutes Terrarienklima.

 

In keinem Fall darf der Bodengrund Calcium enthalten oder gar aus Calciumkügelchen bestehen. Diese haben ausschließlich negative Eigenschaften (keine Grabfähigkeit, keine Feuchtigkeitsspeicherung usw.) und sorgen zudem für schwerste Verstopfungen, wenn sie mit gefressen werden.

Manche Wüstentiere meiden Sand

Sie müssen sich zuvor wirklich gut erkundigen, welcher Bodengrund für ihr Tier am besten geeignet ist. Man kann einfach nicht verallgemeinern, dass Wüstentiere auch immer Wüstensand benötigen, denn manche Arten meiden auch im natürlichen Lebensraum reinen, scharfkantigen Sand und suchen lieber lehmhaltigen Boden auf.

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