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Hundepflege Magazin

Bürsten und Krallen schneiden? Lukas erklärt!

In den Hundesalon? Nicht unbedingt. So können Sie Ihren Liebling selber an Fellpflege und Krallenschneiden gewöhnen

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Lukas Pratschker & Falco

Lukas und sein Border Collie Falco gewannen 2013 nicht nur die Castingshow „Das Supertalent“, sondern auch die Herzen des Publikums. Seitdem touren sie als „Dogdance“-Duo durch ganz Europa und bezaubern die Zuschauer mit ihren Tricks.

Lukas hat sein Leben voll und ganz den Hunden gewidmet, betreibt mittlerweile sehr erfolgreich seine eigene Hundeschule „School of Dog“ und gibt als Fressnapf-Hunde-Experte Ratschläge für die perfekte Beziehung zwischen Mensch und Hund.

 

 

Welpen und viele Tierheimhunde müssen sich mit der Bürste oder der Krallenzange erst einmal vertraut machen. Das Sortiment an Pflegeutensilien ist groß: Für das Fell gibt es Bürsten, Kämme oder den Striegel. Auch unterschiedliche Zangen werden angeboten. Lassen Sie sich in Ihrer Fressnapf-Filiale gerne beraten.

 

An die Bürste gewöhnen

Erst einmal sollte Ihr Liebling bequem liegen. Fangen Sie damit an, ihn zu streicheln. Die Bürste liegt anfänglich nur neben Ihnen. Später nehmen Sie sie in die Hand, zeigen sie Ihrem Vierbeiner und legen sie wieder zurück. Wiederholen Sie das und halten dabei die Bürste jedes Mal näher an Ihr Tier. Wenn Ihr Hund dabei ruhig liegen bleibt, setzen Sie eine weiche Naturhaarbürste ein. Klappt das gut, üben Sie ein bisschen mehr Druck aus. Die Streichbewegungen können fester und länger werden. Zwischendurch mit Leckerli belohnen! Bei einem älteren Tier können Sie jetzt die von Fressnapf empfohlene „richtige“ Bürste nehmen. Setzen Sie auch hier zuerst leicht an, streicheln zwischendurch das Fell – bis Sie den Druck etwas erhöhen.

Die Hundepfote sollte ruhig in Ihrer Hand liegen bleiben können, bevor Sie die Krallen kürzen. Üben Sie das mit einem Befehl (etwa „Pfote!“) und einer anschließenden Belohnung. Im nächsten Schritt nehmen Sie die Krallenzange in die andere Hand, ohne sie zu benutzen. Machen Sie damit auch Geräusche, während Ihr Liebling Pfote gibt. Haben Sie Geduld: Es kann ein paar Tage dauern, bis Ihr Tier weiß, dass die Zange keine Gefahr bedeutet.

 

Krallen schneiden

Wichtig: Beim Krallenschneiden ist höchste Vorsicht geboten. Schneiden Sie ins sogenannte „Leben“ (Nerven und Blutgefäße), entsteht eine schmerzhafte Wunde, die nicht so schnell aufhört zu bluten. Achten Sie darauf, dass Ihre Krallenschere einen Schutz hat, damit Sie nicht zu viel abschneiden. Am besten Stück für Stück abknipsen.