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Ein Hund rennt über eine Wiese.

So üben Sie den Rückruf

Gerade bei ausgiebigen Spaziergängen in der freien Natur ist es wichtig, dass Ihr Hund gut auf Sie hört und bei Abruf kommt. Lukas Pratschker gibt Ihnen hier ein paar Tipps, wie Sie das trainieren können.

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Lukas Pratschker & Falco

Lukas und sein Border Collie Falco gewannen 2013 nicht nur die Castingshow „Das Supertalent“, sondern auch die Herzen des Publikums. Seitdem touren sie als „Dogdance“-Duo durch ganz Europa und bezaubern die Zuschauer mit ihren Tricks.

Lukas hat sein Leben voll und ganz den Hunden gewidmet, betreibt mittlerweile sehr erfolgreich seine eigene Hundeschule „School of Dog“ und gibt als Fressnapf-Hunde-Experte Ratschläge für die perfekte Beziehung zwischen Mensch und Hund.

 

 

Vorbereitung ist alles 
Bevor Sie mit Ihrem Vierbeiner den Rückruf üben, brauchen Sie eine Hundepfeife (bei mehreren Hunden sollten Sie verschiedene Pfeiftöne benutzen), eine Schleppleine (ich empfehle eine Länge von 15 Metern) und kleine Leckerli zur Belohnung. In Ihrer Fressnapf-Filiale berät man Sie gerne zu diesen Dingen.

 

Der richtige Pfiff 
Überlegen Sie sich ein Pfeifsignal, das Sie immer verwenden werden, zum Beispiel kurz-kurz-lang. Ihr Hund soll später daran erkennen können, dass nur er gemeint ist und nicht ein anderer Fellkumpel. Die Schleppleine befestigen Sie am Brustgeschirr. Suchen Sie einen weiträumigen Platz, an dem Sie mit Ihrem Hund ungestört an langer Leine trainieren können. Jetzt konditionieren Sie den Pfeifton mit dem Kommen Ihres Hundes in Ihre Richtung. Das bedeutet, der Hund soll lernen, dass der Pfiff immer bedeutet,  dass er zu Ihnen kommen soll. Und das geht so: Anfangs rufen Sie Ihre Fellnase nicht mit der Pfeife, sondern warten, bis er auf Sie zukommt. Erst auf dem halben Weg zu Ihnen pfeifen Sie „Ihr“ Signal und loben dann den Hund, sobald er bei Ihnen angekommen ist. Im nächsten Schritt pfeifen Sie den Hund nur dann zu sich, wenn er abgelenkt ist, also am Boden schnüffelt oder in eine ganz andere Richtung schaut. Erst rufen Sie seinen Namen, und wenn er zu Ihnen guckt, benutzen Sie die Hundepfeife.

 

Ein kleines Ritual 
Ich lasse meine Hunde, wenn sie zu mir kommen, immer neben mir sitzen.  Ich halte sie kurz am Halsband oder Geschirr und gebe ihnen erst dann die Belohnung. So hauen die Vierbeiner nicht gleich wieder ab, und ich hätte die Möglichkeit, sie an die Leine zu nehmen, was – sobald ein Hund in der freien Laufbahn ohne Schleppleine unterwegs ist – sicherlich sinnvoll ist. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Training!