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Bitte nicht Leine ziehen

01.07.2024 - Lesedauer: 2 Minuten

Die Leinenführigkeit ist essenziell für alle Hunde. Denn wenn sie uns ziehen, macht die Gassirunde weder uns noch dem Vierbeiner Spaß – und gesund ist es für beide auch nicht. Ich zeige dir, wie du das üben kannst.

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Lukas Pratschker & Falco

Lukas und sein Border Collie Falco gewannen 2013 nicht nur die Castingshow „Das Supertalent“, sondern auch die Herzen des Publikums. Seitdem touren sie als „Dogdance“-Duo durch ganz Europa und bezaubern die Zuschauer mit ihren Tricks.

Lukas hat sein Leben voll und ganz den Hunden gewidmet, betreibt mittlerweile sehr erfolgreich seine eigene Hundeschule „School of Dog“ und gibt als Fressnapf-Hunde-Experte Ratschläge für die perfekte Beziehung zwischen Mensch und Hund.

Tipps für die Leinenführigkeit

Ich möchte dir drei Tipps mit auf den Weg geben, wie du leicht an der Leinenführigkeit arbeiten kannst: Tipp eins: die Distanz. Wir erwarten oft, dass der ganze Spaziergang von A bis Z an der lockeren Leine funktioniert. Das ist aber – gerade bei jungen Hunden – kaum möglich. Setze dir als Limit erst mal einen Schritt an lockerer Leine. Wenn dieser mehrmals während eines Spaziergangs funktioniert, steigere bei der nächsten Trainingssession (etwa der nächsten Gassirunde) auf zwei Schritte an lockerer Leine. Dazwischen
gönnst du deinem Hund immer wieder eine Pause, in der er bewusst an der Leine ziehen darf. Dazu später mehr.

Faustregel: Wenn dein Hund seine gelernten Schritte an lockerer Leine drei Mal ohne Fehler und bei Ablenkungssituationen gut hinkriegt, erst dann steigerst du das Training um einen Schritt. Habt ihr dann drei oder vier Schritte an lockerer Leine geschafft, seid ihr auf einem guten Weg. Vergiss die Belohnung nicht, damit der Hund merkt, dass sich das Üben auszahlt.

Ja, er darf auch mal ziehen

Mein zweiter Tipp: Unterscheide zwischen Freizeit- und Arbeitsmodus. Kein Hund kann während eines kompletten Spaziergangs „funktionieren”, er braucht Phasen, in denen er ziehen und herumschnuppern darf. Im Arbeitsmodus machst du die Leine am Halsband fest – in der Pause, dem Freizeitmodus, am Geschirr. Woche für Woche wird der Arbeitsmodus bei euren Trainingsrunden länger und der Freizeitmodus kürzer. Und dein Hund merkt, dass Konzentration angesagt ist, sobald die Leine ans Halsband kommt. Tipp drei: Frage dich, warum dein Hund an der Leine zieht. Will er zur Hundewiese? Zu Artgenossen? Überlege dir, womit du deinen Hund belohnst, wenn er es schaff t, an lockerer Leine zu bleiben, obwohl er am liebsten ziehen möchte.

Mehr dazu erfährst du im Video. Viel Erfolg!