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Ein Mann streichelt einen Hund.

Hund-Mensch-Beziehung aufbauen! Lukas erklärt wie!

Egal ob aktiver Sporthund oder Couchpotatoe: Eine gute Bindung zu seinem Hund ist das A und O für ein harmonisches Zusammenleben von Mensch und Tier. Wie schön wäre es, wenn auch Ihr Vierbeiner eine Art unsichtbares Band zu Ihnen hat, Ihnen in allen Situationen vertraut und Ihre Anwesenheit schätzt. Mit nur wenigen Kleinigkeiten erreichen auch Sie eine gute Bindung zu Ihrem Hund.

Für alle Säugetiere ist die Bindung zu einem Artgenossen oder anderen gleichwertigen Sozialpartnern etwas ganz natürliches. Gemeinsam ist man stärker, solange man sich aufeinander verlassen kann. Auch unsere Hunde suchen in ihrem Leben nach Sicherheit und Geborgenheit. Diese Bedürfnisse gelten daher auch als Grundstein zu einer vertrauensvollen Bindung zwischen Mensch und Hund.
Zunächst ist es wichtig, die Bindung nie mit Erziehung zu verwechseln. Grundsätzlich gehen diese 2 Themen im Zusammenleben mit Hund schon ineinander über. Der große Unterschied liegt jedoch im Detail: Eine gute Bindung zum eigenen Vierbeiner besteht aus Vertrauen, einem Gefühl der Sicherheit, Routinen und einem verlässlichen Partner an der Seite haben. Wenn dann diese Basis geschaffen ist, wird auch die Erziehung um einiges leichter fallen.

Genau wie auch beim Menschen gibt es beim Hund zwei unterschiedliche Bindungstypen. Junge Hunde (Welpe bis Pubertät) zeigen dem Menschen gegenüber eine sogenannte Pflegebeziehung. Doch mit zunehmendem Alter und vielen positiven Erlebnissen gemeinsam mit ihrem Menschen, wird sich diese Bindungsform in eine Basis Bindung, sozusagen „sicheren Hafen“ verwandeln.

 

Was kann ich tun, um eine gute Bindung zu meinem Hund aufzubauen?

Ganz wichtig: Beständigkeit! Ich weiß aus persönlichen Erfahrungen, dass das Zusammenleben mit einem (jungen) Hund oft zu gewissen Differenzen führen kann, die – offen gesagt – teilweise extrem an den Nerven des Menschen zerren. Wie in jeder Beziehung gibt es auf und abs. Behalten Sie Contenance und geben Ihrem Hund auch an Tagen, wenn es mit der Erziehung nicht so gut klappt, das Gefühl, er sei Ihr persönlicher Superheld. Damit ist gar nicht gemeint, dass man Hunde verwöhnen sollte, nein, mehr sind es die Kleinigkeiten die eine Bindung besonders gut stärken. Wenn Ihr Hund Ihnen in die Augen sieht, zeigen Sie echte Freude, loben Sie Ihren Hund, auch wenn er beim Spaziergang mal sieht, wo sie bleiben und zeigen Sie Ihm, dass es ein Highlight ist, falls er im Freilauf oder auch zu Hause einfach mal so zu Ihnen kommt.

Sicherheit geben: Lernen Sie Ihren Hund zu beobachten und erkennen Sie, was er Ihnen sagen möchte. Hunde können sprechen, aber nur mit denen, die auch zuhören können. Egal ob es im Spiel mit einem anderen Hund ist, oder bei einer gewöhnlichen Begegnung an der Leine. Achten Sie stets auf die Körpersprache Ihres Hundes, greifen Sie ein wenn es zu viel wird und versuchen Sie Sicherheit und Ruhe zu vermitteln. Seien Sie der Anwalt Ihres Hundes – die machen sich das nicht unter sich aus. Für einen Hund gibt es kein schöneres Gefühl, als eine Vertrauensperson, die ihm den Rücken stärkt.

 

Erleben Sie viel gemeinsam

Einen geregelten Tagesablauf zu haben, kann Hunden eine gute Struktur für den Alltag bieten. Immer wiederkehrende Fütterungs- und Ruhezeiten sind ganz natürlich und helfen, einen geregelten Wochenplan zu entwickeln.
Trotzdem sollte immer für Abwechslung gesorgt werden. Ähnlich wie mit Kindern ist es toll, wenn man auch mit seinem Hund neue Orte kennenlernt, neue Freunde treffen kann oder einfach Mal etwas Besonderes unternimmt. Damit meine ich nicht einfach nur in ein Waldstück fahren und den Hund laufen lassen, sondern gemeinsame Erlebnisse mit dem Besitzer. Kleine Tricks gemeinsam erlernen, gemeinsam über Hindernisse wie Wackelbrücken gehen oder zuvor versteckte Spielsachen/Leckerchen finden. Seien Sie kreativ und genießen Sie den besonderen Moment mit Ihrem Hund.

 

Übungen um Vertrauen aufzubauen

Gerne kann man auch mit Futter arbeiten. Es gilt nur immer zu beachten, dass das Training mit Futter keine Abhängigkeit zur Bindung zum Menschen hat. Einfache Übungen, wie Rückruftraining, Konditionierung auf den Hundenamen, den Vierbeiner über die Beine des am Boden sitzenden Menschen drüber steigen, unter den Beinen durchgehen lassen, machen Spaß und schaffen Vertrauen zum Besitzer.

Achten Sie immer auf eine positive Ausstrahlung und Art zu arbeiten wenn Sie eine gute Beziehung zu Ihrem Hund schaffen möchten. Verzeihen Sie Fehler und genießen Sie jede Sekunde gemeinsam. Die Zeit die wir mit Ihnen haben ist viel zu kurz um böse zu sein, und auch der Bindung kann es nur schaden!