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Die Angst besiegen!

02.05.2024 - Lesedauer: 2 Minuten

Wir verlangen unseren Hunden immer mehr ab: Sie sollen uns zum Beispiel zum Shoppen oder Essen in die Stadt begleiten, wo sie vielen Menschen und Reizen ausgesetzt sind. Das kann einer Fellnase schon mal Angst machen. Ich zeige dir, wie man das Verhalten bei verängstigten Hunden verbessern kann.

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Lukas Pratschker & Falco

Lukas und sein Border Collie Falco gewannen 2013 nicht nur die Castingshow „Das Supertalent“, sondern auch die Herzen des Publikums. Seitdem touren sie als „Dogdance“-Duo durch ganz Europa und bezaubern die Zuschauer mit ihren Tricks.

Lukas hat sein Leben voll und ganz den Hunden gewidmet, betreibt mittlerweile sehr erfolgreich seine eigene Hundeschule „School of Dog“ und gibt als Fressnapf-Hunde-Experte Ratschläge für die perfekte Beziehung zwischen Mensch und Hund.

Gründe für die Angst bei Hunden

Es gibt drei verschiedene Formen, wie Angst bei Hunden zustande gekommen sein kann: Sie ist 1. genetisch bedingt, 2. gesundheitsbedingt (etwa bei einer Schilddrüsenerkrankung) oder 3. durch negative Erfahrungen entstanden, entweder schon im Welpenalter oder durch ein Trauma. Bei letzterer Form, der „angelernten“ Angst,
kann man durch Training gegen diese Angst angehen. Wichtig ist, nicht nur am Symptom zu arbeiten – also lediglich sein Angstverhalten zu unterdrücken –, sondern an der Ursache. Grundsätzlich gehen Hunde mit vier Strategien mit Angst um: Einfrieren (als wären sie „unsichtbar“), Flüchten, „fiddle about/ flirt“ (ein aus der Bedrohung vorgespieltes Herumtollen) – oder Kämpfen.

Angsthund – was tun?

Hast du einen Angsthund, ist es wichtig, eine Gegenkonditionierung zu machen. Das heißt, du nimmst deinen Vierbeiner auf eine große Distanz und versuchst dann, ein Bild zu erzeugen. Beispiel: Dein Hund zeigt anderen Artgenossen gegenüber Angst. Du bildest also die Situation nach, aber mit einer Distanz zum anderen Hund, in der dein Vierbeiner noch keine Angst zeigt. Diese Situation verknüpfst du nun positiv, legst zum Beispiel Leckerli auf den Boden oder wirfst sie in die Wiese, gerne auch mit mehr Action, damit deine Fellnase auch etwas hin- und herlaufen muss. Das lockert deinen Hund und die Situation auf. Du kannst das auch mit einem Klicker trainieren oder Streicheleinheiten
oder gutes Zureden einsetzen. Wichtig ist bei der Gegenkonditionierung, nicht zu schnell vorzugehen. Wenn dein Hund nicht mehr empfänglich für die positive Ansprache ist
und zum Beispiel kein Leckerli mehr annimmt, machst du eine Pause. Nur mit viel Geduld kann dein Vierbeiner lernen, der Angst ins Auge zu sehen. Alle Tipps findest du in meinem Video. Gutes Gelingen!