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Eine Nahaufnahme eines Goldfishes.

Der Goldfisch (Carassius auratus) – das älteste Haustier der Welt

Der Goldfisch ist das erste Haustier, das dem Menschen nur zu dem Zweck diente, sich an ihm zu erfreuen, und ihm darüber hinaus keinen weiteren Nutzen brachte. Die Anfänge der Goldfischzucht liegen in China schon mehr als tausend Jahre zurück. Rotgoldene Farbvarianten wurden selektiert und weiter vermehrt. Von Menschen in aller Welt verbreitet, leben heute rund 250 verschiedene Zuchtformen auf allen Kontinenten. Goldfische werden ca. 30 cm groß und benötigen daher ein Becken mit 500 Litern Wasservolumen oder besser noch einen Teich.

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Carassius auratus - Perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene

Für Laien sind die meisten Zuchtformen kaum zu unterscheiden. Farbmuster, Flossen und Körperform unterliegen Standards, die für Zucht und Bewertung maßgeblich sind. Einige davon, wie der weiß, rötlich und schwarz gefleckte Shubunkin und der langflossige Kometenschweif, lassen sich auch ohne spezielles Wissen gut in entsprechend großen Aquarien halten.

Kleiner Gierschlund

Ein Grund für die weite Verbreitung des Goldfischs ist sicherlich die Tatsache, dass die Fütterung dieses Allesfressers nicht besonders aufwendig ist. Trotzdem sollte man bei seiner Haltung auf eine ausgewogene und nicht allzu üppige Ernährung mit Flocken- und kräftigem Lebend- und Frostfutter sowie pflanzlichen Bestandteilen achten. Das kleine Schleckermaul verschmäht keine Mahlzeit und scheidet überflüssige Nahrung einfach unverdaut wieder aus, wodurch die Wasserqualität stark belastet wird.

Keine Einzelhaft im Goldfischbecken

Der Goldfisch ist ein Schwarmfisch, der sich in Gesellschaft anderer Goldfische am wohlsten fühlt. Das typische Goldfischglas ist heute in Deutschland verboten.

Auf gute Wasserqualität achten

Um die Wasserqualität konstant hoch zu halten und durch das Gründeln aufgewirbelte Trübstoffe zu beseitigen, benötigt das Goldfischbecken einen leistungsstarken Filter. Zwischen Steinen, Wurzeln und widerstandsfähigen Kaltwasserpflanzen fühlt sich der Goldfisch zwar wohl, die Einrichtung sollte aber nicht zu viel Platz im Aquarium einnehmen. Wichtig ist es, dass die Materialien keine scharfen Kanten haben, an denen sich die Tiere verletzen könnten. Auf eine Heizung kann man bei normaler Zimmertemperatur verzichten. Goldfische fressen gerne Wasserpflanzen.

Sichere Umgebung für den Goldfisch-Nachwuchs

Goldfische laichen meist in den Frühlingsmonaten. Wenn Sie sich auch an dem Nachwuchs erfreuen möchten, sollten Sie die durchsichtigen Kügelchen vor den Eltern in Sicherheit bringen, da sie sie sonst höchstwahrscheinlich verschlingen werden. Ein kleines Aufzuchtbecken, das in das große Aquarium gehängt wird, ist dafür sicher die beste Möglichkeit.

Goldfisch

Steckbrief Goldfisch

  • Herkunft:
    China
  • Größe:
    bis zu 30 cm
  • Wassertemperatur:
    12–23 °C
  • Beckengröße:
    500 Liter
  • Lebenserwartung:
    bis zu 30 Jahre
  • Haltung:
    Im Schwarm
  • Ph-Wert:
    6,5–8,3
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