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Zwei Degus beschnuppern sich

Degus: Knuddeln ist nicht

Strauchratte – so wird der Degu (Octodon degus) auch genannt. Dabei ist er eher mit dem Meerschweinchen verwandt. Zum Kuscheln eignet sich der putzige Nager allerdings nicht.

Nur nicht zu stürmisch!

In Chile und Argentinien kennt man Degus aus der freien Wildbahn. Als Kulturfolger suchen sie die Nähe von Menschen, wo sie ein breites Nahrungsangebot vorfinden. Bei uns wird der Degu seit den 1990er-Jahren als Haustier gehalten. Er ist jedoch kein Kuscheltier: Hast du mit viel Geduld erst mal sein Vertrauen gewonnen, lässt er sich vielleicht von dir streicheln. Er mag es allerdings nicht, geknuddelt zu werden.

 

Fasse einen Degu niemals am Schwanz an! Der ist sein empfindlichstes Körperteil. Bei Gefahr wirft er ihn ab, und der Schwanz wächst nicht nach. 

Action im Käfig

Degus werden in Gruppen von drei bis fünf Tieren gehalten. Willst du Streitereien vermeiden, kaufst du nur männliche oder nur weibliche Exemplare. Im Gehege, das mindestens 120 x  65  x  100 Zentimeter messen sollte, ist immer was los. Weil Degus alles anknabbern, sollte das Inventar aus Holz oder einem anderen natürlichen Material bestehen.

 

Biete deinen Degus Buddel-, Kletter- und Versteckmöglichkeiten: ein Häuschen für jedes Tier, Röhren, Äste zum Nagen. Auch über ein ausreichend großes Laufrad freuen sie sich. Zur Körperpflege brauchen sie eine Wanne mit Sand, in der sie baden können.

 

Es ist eine Freude, den tagaktiven Kerlchen beim Spielen zuzusehen. Hole sie täglich für eine Stunde aus dem Käfig, passe aber auf, dass sie nichts anknabbern!

  • Aha! Man vermutet, dass Degus im ultravioletten Bereich des Lichts sehen können. Degu-Urin reflektiert ultraviolettes Licht. Damit können sie Urinmarken von Artgenossen nicht nur riechen, sondern auch sehen.

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