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All-in-one oder Stück für Stück: Alleinfuttermittel und Ergänzungsfuttermittel für Katzen

Der Markt für Katzenfutter ist riesig. Verschiedene Hersteller bieten unterschiedliche Marken und Sorten von Nass- und Trockenfutter. Hinzu kommt eine weitere Unterscheidung bei Katzen-Lebensmitteln: Alleinfuttermittel und Ergänzungsfuttermittel.

Intuitiv ist der Unterschied zwischen diesen Optionen klar: Das Alleinfutter ist Katzennahrung, die keiner weiteren Zusätze bedarf. Das Ergänzungsfutter ist dazu da, Versorgungslücken zu schließen oder das Basisfutter zu bereichern, sozusagen als Bonus-Zutat. Stellt sich die Frage: Wenn das Alleinfuttermittel eine Rundum-Versorgung leistet, was soll dann ergänzt werden – und wann ist das sinnvoll? Lesen Sie hier, was es mit dem Verhältnis von Allein- und Ergänzungsfutter auf sich hat.

Wo liegt der Unterschied zwischen Alleinfuttermittel und Ergänzungsfuttermittel?

Ein Alleinfutter ist ein universales Futtermittel, das in seiner Zusammensetzung so beschaffen ist, dass alle Nährstoffbedürfnisse abgedeckt sind. Katzenfutter ist als Nassfutter oder als Trockennahrung erhältlich. Folgt man den Herstelleranweisungen zum Portionieren der Nahrung, sollte mit der Gabe einer entsprechenden Menge des Alleinfuttermittels sichergestellt sein, dass die Katze eine ausreichende Menge von Kohlenhydraten, Proteinen, Fett, Ballaststoffen, Mineralien, Vitaminen, Mengen- und Spurenelementen zu sich nimmt.

Bei einem Nahrungsergänzungsmittel für Katzen ist diese Komplettabdeckung bei der Nährstoff-Balance nicht gegeben: Hier können, je nach Rezeptur und Anwendungsbereich des Ergänzungsfuttermittels, einzelne Komponenten ganz fehlen oder in geringerem Maße vorhanden sein. Bei Ergänzungsfuttermitteln, die einer Futterzubereitung zugesetzt sind, ist das manchmal nicht auf den ersten Blick ersichtlich: Achten Sie genau auf die Deklaration auf der Verpackung. Hier muss ausgewiesen sein, dass es sich um ein Allein- oder Ergänzungsfutter handelt. Meist liegt Ergänzungsfuttermittel jedoch in einer anderen Darreichungsform vor, die nach Anweisung dem eigentlichen Futter beigemengt wird. Geben Sie also Ergänzungsfuttermittel zusätzlich, sollten Sie die Ration des Alleinfutters etwas reduzieren (z. B. bei Katzenleckerlies).

Übrigens: Auch Katzengras zählt zu den Nahrungsergänzungsmitteln. Die Grasfasern helfen bei der Bindung und dem leichteren Auswürgen der katzentypischen Haarballen. Katzengras ist besonders für Wohnungskatzen, die keine Möglichkeit haben, anderweitig pflanzliche Stoffe aufzunehmen, eine wertvolle Nahrungsergänzung.

Was genau beinhalten die Ergänzungsfuttermittel?

Ergänzungsfuttermittel werden zusätzlich zum gewohnten Alleinfuttermittel gereicht, wenn bestimmte Voraussetzungen ein mehr an Stoffen für die Katzengesundheit bedingen. Ergänzungsfuttermittel können also Snacks und Leckerlis sein oder Präparate, die beispielsweise bei der Behebung von Mangelerscheinungen helfen können. Mit ihrer Hilfe kann Krankheiten vorgebeugt oder Beschwerden gelindert und der Katzenorganismus zusätzlich gestärkt werden. Ergänzungsfuttermittel erhalten Sie als Leckerli, Pasten, Pulver, Gel, Tabletten oder in Tropfenform zur Beimengung ins Futter.

Additive in Ergänzungsfuttermittel sind zum Beispiel:
  • Vitamine unterstützen die Abwehr und ergänzen Vitamine, die bei Rohfütterung zu kurz kommen (Vitamin A für Augen, Haut und Fell, Vitamin D für Darm, Knochen, Niere, Gebärmutter und Milchdrüsen)

  • Hefe oder Biotin bei Fell- und Hautproblemen

  • Mineralstoffe und Spurenelemente (zum Beispiel Kalzium, Magnesium, Zink, Eisen), unter anderem für Abwehrkräfte, Muskeltätigkeit und Nervenfunktion

  • Fischöle (Omega-Fettsäuren) verhelfen zu einem gesunden Haarkleid

  • Grünlippmuschelextrakt hält die Gelenke und Knochen fit

  • Aminosäuren wie Taurin sind elementar für die Stärkung der Katzengesundheit

Sie sollten allerdings besonders bei krankheitsbedingten Mangelerscheinungen nicht auf Verdacht Zusatzpräparate einsetzen: Sprechen Sie sich auf jeden Fall zuvor mit dem Tierarzt ab!

Woran bemerke ich, dass bei meiner Katze womöglich Mangelerscheinungen vorliegen?

Das Katzenfell ist, unabhängig von Fellwechselperioden, struppig und stumpf, die Augen trübe und mit der Verdauung des Tigers ist auch nicht alles in Ordnung? Wirkt das Tier insgesamt matt und abgeschlagen? All das können Anzeichen dafür sein, dass die Katze eine Krankheit ausbrütet oder eine Mangelerscheinung entwickelt hat. Um kein Risiko einzugehen, sollten Sie den Tierarzt aufsuchen. Wenn keine Erkrankung vorliegt, können entsprechende Additive helfen, die Katze wieder zu Kräften zu bringen. Ergänzungsfuttermittel ersetzen keine Medikamente, und auch eine Überdosierung oder das Zufüttern von überhaupt nicht benötigten Additiven kann sich nachteilig auf die Gesundheit Ihres Tieres auswirken.

Wie sinnvoll sind Vitamine und Ergänzungsfuttermittel für Katzen?

Winterzeit

Kälte und kurze Tageslichtdauer strapazieren das Immunsystem der Katze. Mit geeigneten Additiven können Sie die Mehrbelastung ein wenig abpuffern. Durch Vitamine stärken Sie die Abwehrkräfte der Samtpfote.

Allergien

Müssen im Speiseplan für eine allergiegeplagte Katze bestimmte Nahrungskomponenten vermieden werden, womit aber auch wichtige Nährstoffe verloren gehen, sind Ergänzungsfuttermittel eine gute Möglichkeit zum Ausgleich.

Fellwechsel

Die Zeit, in der Sommer- gegen Winterfell (und umgekehrt) getauscht wird, ist für den Katzenorganismus eine anstrengende Periode. Mit geeigneten Ergänzungsfuttermitteln, besonders Omega 3- und Omega-6 Fettsäuren können Sie in dieser Zeit Ihrem Stubentiger wieder zu kräftigem, glänzenden Fell verhelfen.

Rekonvaleszenz nach einer Erkrankung

Hat die Katze gerade eine Krankheit überstanden, hat ihr Organismus Schwerstarbeit geleistet. Eventuell sind Reserven erschöpft: Eine Zusatzversorgung an Vitaminen ist dann sinnvoll

Akuter Vitaminmangel

Hat aus irgendwelchen Gründen über längere Zeit eine Mangelversorgung mit Vitaminen stattgefunden, kommt es der Katzengesundheit zugute, diesen Mangel wieder auszugleichen.

Seniorenkost

Ältere Katzen können manche Vitamine oder Nährstoffe nicht mehr ausreichend aus der normalen Nahrung heraus aufnehmen. In solchen Fällen ist eine zusätzliche Gabe durch spezielle Präparate sinnvoll.

Stress

Wenn die Samtpfote sich in einer temporären Stresssituation befindet, etwa bei einem Umzug oder vor einem Tierarztbesuch, können Ergänzungsfuttermittel wahres "Nervenfutter" sein.

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