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Zwei Kaninchen sitzen im Stall auf einer Wiese

Vogelbetreuung und Kleintierbetreuung: die besten Tipps vorm Urlaub

Koffer packen und ab in den Urlaub – herrlich, die schönste Zeit im Jahr steht bevor! Doch bis es so weit ist, muss derjenige, der sein Leben mit Haustieren teilt, gut planen. Vogel- und Kleintierhalter wissen: Mit in die Ferien können sie ihre Lieblinge nicht nehmen, allein die Fahrt und die fremde Umgebung wären Stress pur für sie. Wir geben Ihnen wissenswerte Tipps, wie Sie die richtige Kleintier- und Vogelbetreuung finden können.

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Urlaubsbetreuung daheim oder auswärts?

Die erste Frage, die sich stellt, ist: Sollen Ihre Vögel oder Kleintiere zu Hause betreut werden oder bringen Sie sie zum Tiersitter oder in die Tierpension? Beides hat Vorteile, beides hat Nachteile.

 

Der Vorteil daheim: Die Tiere sind in ihrer gewohnten Umgebung und werden nicht dem Stress des Transports und einer fremden Bleibe ausgesetzt.

 

Der Nachteil: Sie müssen eine Person finden, die sich täglich mindestens zweimal länger Zeit nimmt, um in Ihre Wohnung zu fahren, die Tiere dort zu versorgen und sie zu beobachten – denn nur so fällt auf, wenn eines krank ist. Der Tiersitter sollte sich auch ausreichend mit Ihren Lieblingen beschäftigen. Wenn Sie sie zur Versorgung zum Vogelsitter nach Hause bringen, haben sie zwar Gesellschaft – ältere Tiere oder Schwärme beziehungsweise Gruppen sollten Sie jedoch nicht aus ihrer gewohnten Umgebung reißen.

Wie finden Sie den richtigen Vogel- oder Kleintiersitter?

Ein Vogelsitter sollte sich mit Vögeln gut auskennen – ein Kleintierhalter gut mit Kleintieren aller Art. Besonders geeignet sind Tierfreunde, die selbst diese Tiere haben – diese sollten aber gesund sein, damit sich Ihre Tiere nicht anstecken. Geeignete Personen finden Sie am besten per Mundpropaganda. Vielleicht hat Ihr Tierarzt einen guten Tipp für Sie parat. Suchen Sie in Internetportalen oder über die Tageszeitung, schauen Sie sich den Tiersitter vorher genau an und checken Sie, ob Sie ihm vertrauen können. Wir empfehlen vor dem Urlaub einen Besuch zum Kennenlernen.

 

Ein Wellensittich sitzt auf der Hand einer Frau

Was kostet die Betreuung für Ihre Lieblinge?

Entscheiden Sie sich für eine Tierpension, können die Preise pro Tier und pro Tag bei zwischen 2 Euro und 6 Euro liegen. Unterschieden wird bei Kleintieren zum Beispiel, ob der Aufenthalt mit oder ohne Auslauf gebucht wird. Ein Sitter, der zu Ihnen nach Hause kommt, kann zwischen 10 und 20 Euro pro Stunde kosten. Auf betreut.de können Sie ausrechnen, wie hoch die Kosten in Ihrer Region sind – und welcher Tiersitter Zeit hat.

Was muss die Urlaubsbetreuung wissen?

Der Urlaubsbetreuung schreiben Sie am besten alle Besonderheiten auf, die Ihre Tiere betreffen. Der Sitter sollte wissen, dass Kanaris und Wellensittiche gern baden und ebenso, dass Nymphensittiche ausgiebigen, täglichen Freiflug brauchen, dass man Papageien einmal am Tag beregnen muss, damit sie sich wohlfühlen, und dass Zebrafinken 12 bis 14 Stunden täglich helles Licht benötigen. Kleintiere brauchen täglich Auslauf. Wenn Sie im Außengehege sind, muss dieses vor Katzen und Vögeln geschützt sein. Sie dürfen nicht in der prallen Sonne stehen oder Zugluft abkriegen

Hinterlassen Sie neben Ihrer Telefonnummer auch die Ihres Tierarztes für Notfälle. So können Sie unbesorgt in Urlaub fahren – mit dem guten Gefühl, dass Ihre Tiere optimal versorgt werden.

 

Woran erkenne ich einen seriösen Betreuer für meine Vögel und Kleintiere?

 

Checkliste herunterladen

Checkliste zum Thema wie erkenne ich einen seriösen Betreuuer für meine Vögel oder Kleintiere?

Was Tierbetreuer wissen müssen

  • Besonderheiten bezüglich der Haltung und Fütterung Ihrer Tiere
  • Im Sommer mehrmals täglich frisches Wasser geben, Saftfutter entfernen, Näpfe reinigen (Keimgefahr!)
  • Braucht Ihr Tier eventuell regelmäßige Medikamentengabe?
  • Wie oft muss der Käfig / das Gehege gesäubert werden?
  • In welchem Zimmer ist Freiflug ungefährlich möglich?
  • Wo können die Tiere sich frei bewegen und ohne Gefahr ihren Auslauf genießen?
  • Telefonnummer Ihres Tierarztes und Ihre Erreichbarkeit am Urlaubsort für Notfälle und Rückfragen

Wie erleichtern Sie Ihrem Tier die Eingewöhnung?

Planen Sie ausreichend Zeit für die Eingewöhnung ein: Prüfen Sie, ob die Chemie stimmt. Lernen Sie die neue Unterkunft oder den Sitter vorher kennen. Wirken Ihre Kleintiere oder Ihr Vogel nach dem Hausbesuch des Sitters gestresst ist Ursachenforschung gefragt: Ist es nicht die richtige Betreuungsvariante? Oder kommt das Tier mit der Bezugsperson nicht zurecht? Wichtig ist auch Ihre innere Einstellung. Unsere Vierbeiner merken sehr genau, wenn wir gestresst sind. Wenn Sie Ihren Liebling abgeben, verabschieden Sie sich und widerstehen Sie dem Impuls, ihn zu trösten. Haben Sie kein schlechtes Gewissen: Eine gute Betreuung kann eine Bereicherung für Ihren Liebling sein. Um so schöner ist dann das Wiedersehen!

 

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