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Wandern mit dem Hund - was ist zu beachten?

Wandern ist eine richtig tolle Sportart für Mensch & Hund! Welche Wanderrouten sind für Sie und und Ihren Vierbeiner geeignet? Was ist eigentlich Dogtrekking? Auf welche Ausrüstung darf auf keinen Fall verzichtet werden? Wir haben die Antworten auf diese Fragen.

Dogtrekking – Wandern mit dem Hund über weite Strecken

Dogtrekking – das Wandern über weite Strecken mit Hund – ist für Mensch und Tier ein sehr intensives Erlebnis. Neben der Ausdauer und Kondition wird auch die Bindung zwischen Hund und Halter gestärkt. Dogtrekking lässt sich, abhängig von Kondition und Gesundheitszustand, als leichter Tagesausflug oder auch als anspruchsvolle Wanderung gestalten. Mittlerweile wird Dogtrekking auch als Turniersport ausgetragen.
 

Was ist beim Dogtrekking zu beachten?

Nicht jeder Hund bringt die richtigen Voraussetzungen für ausgedehnte Wanderungen mit. Der Hund sollte bereits ausgewachsen sein, da bei Jungtieren in der Wachstumsphase die Belastung für die Gelenke zu hoch ist. Dies gilt insbesondere für anspruchsvolle und längere Wanderungen. Eine gute Grundkondition beugt Verletzungen vor, während bei alten Hunden sowie bei Tieren mit gesundheitlichen Problemen generell Vorsicht geboten ist. Hier sollte ein Tierarzt entscheiden, ob die Belastung in einem angemessenen Rahmen liegt. Der Hund sollte außerdem einen guten Grundgehorsam mitbringen und in jeder Situation zuverlässig reagieren, vor allem dann, wenn er einen ausgeprägten Jagdtrieb zeigt.

Vorbereitung

Jede Wanderung muss gewissenhaft vorbereitet werden, insbesondere wenn der Hund mit von der Partie ist. Bei der Wahl der Strecke sollte nicht nur die Kondition, sondern auch die Veranlagung des Hundes bedacht werden. Während lauffreudige Rassen wie der Border Collie oder Australian Shepherd selbst mit anspruchsvollen Routen gut zurechtkommen, fehlt schweren oder kurzbeinigen Rassen oftmals die nötige Ausdauer. Normalerweise sind steile Wege für die meisten Hunden zu bewältigen, jedoch Klettersteige, Hängebrücken oder sehr schmale Passagen oft nicht überwindbar. Zudem sollten sich Hundebesitzer im Voraus darüber erkundigen, in welchen Gegenden Leinenpflicht herrscht und ob in einer möglichen Unterkunft Hunde akzeptiert werden.

Sowohl  Mensch als auch Hund sollten sich ausreichend und frühzeitig auf längere Wanderungen vorbereiten. Drei oder vier mehrstündige Wanderungen in den Wochen vor einer längeren Tour verschaffen Hund und Halter gleichermaßen die nötige Kondition. Hilfreich ist es auch, die täglichen Spaziergänge immer weiter auszudehnen, um den Hund schonend auf die Belastung vorzubereiten.

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Richtige Wander-Ausrüstung nicht vergessen!

Beim Wandern, aber auch beim Dogtrekking, sollte auf eine ausreichende Verpflegung und Ausrüstung Wert gelegt werden. Ideal ist das gewohnte Trockenfutter; Nassfutter hingegen eignet sich aufgrund der Verderblichkeit nur bedingt. Auch wenn der Energiebedarf des Hundes auf einer Wanderung erhöht ist, sollte die Futtermenge unterwegs nicht erhöht werden, um die Verdauung nicht zu überlasten. Vielmehr ist es ratsam, einen Hund bereits vor der Tour in eine gute Kondition zu bringen und nach der Wanderung die Reserven entsprechend des Nährstoffbedarfs wieder aufzufüllen. Wichtig ist weiterhin, dass ihm immer genügend Wasser zur Verfügung steht. Faltbare Reisenäpfe und Trinkflaschen sind optimal für unterwegs.

Eine Erste-Hilfe-Ausrüstung sollte auch für den Hund mitgeführt werden. Ein einfaches Erste-Hilfe-Set für Hunde enthält neben Verbandsmaterial und einem Desinfektionsmittel auch eine Zeckenzange sowie eine Pinzette, mit der mögliche Steinchen oder Stachel entfernt werden können.

Ideal für Wanderungen sind Hundegeschirre, da sie bequemer sind und der Hund schneller gesichert werden kann. Am Geschirr oder an der Leine sollte auch eine Plakette mit der eigenen Handynummer befestigt werden. Zusätzlich empfiehlt sich der Gebrauch einer Schleppleine, um dem Hund gleichzeitig genügend Freiraum und Sicherheit zu bieten.

Welche Rassen sind für Dogtrekking geeignet?

Grundsätzlich kann mit jedem gesunden und ausgewachsenen Hund gewandert werden, solange Tempo und Streckenlänge dem Hund angepasst werden. Schwierigkeiten mit langen Wanderungen haben vor allem schwere und kurzbeinige Rassen, während Rassen, die generell aktiver sind, wie Hüte- und Jagdhunde mit der zusätzlichen Belastung deutlich besser zurechtkommen.
 

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