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Tierfreundschaften – Können Tiere Freunde sein?

Tiere sind zu echter Freundschaft fähig. Wie der Mensch schätzen sie die Nähe zu einem anderen Lebewesen und zeigen ihre Gefühle. Für Freundschaften zwischen Artgenossen, zwischen Tier und Mensch und sogar zwischen Tieren unterschiedlicher Arten gibt es viele Beispiele.Sie klingen kurios, doch von ungewöhnlichen Tierfreundschaften hört man oft. Da sind Hund und Wellensittich unzertrennlich, Katze und Pferd verbringen ihre Tage zusammen und sogar Ratten und Katzen können sich mögen. „Wenn zwei Pferde, zwei Kühe oder auch Hund und Katze gerne viel Zeit miteinander verbringen, dann ist das Freundschaft“, sagt der Wiener Verhaltensforscher Kurt Kotrschal, selbst Halter von zwei Hunden.

Wenn Hund und Katze Freundschaft schließen

Auch Hund und Katze – die angeblichen Erzfeinde – schließen häufig Freundschaft. Zwar verfügten sie über sehr unterschiedliche Körpersprachen, doch funktioniere ihr soziales Gehirn sehr ähnlich wie beim Menschen, so der Wissenschaftler. Haustiere sind – genau wie Menschen – Individuen. Das kennzeichne sie als soziale Wesen und befähige sie zur Freundschaft, sagt Kotrschal. Es spielt keine Rolle, ob das Tier seine Freundschaft einem Menschen, einem Artgenossen oder einem verschiedenartigen Wesen schenkt. So empfinden auch Hunde Trennungsangst.

Haustiere sind sozial und empathisch

Lange Zeit vertraten Wissenschaftler den Standpunkt, Freundschaft und Empathie könne es nur zwischen Menschen geben. Inzwischen weiß man: Neben sozialen Beziehungen zu anderen Hausgenossen zeigen Tiere auch eine „instinktive Anteilnahme“. Das Tier spürt, wenn sein Gegenüber trauert und vermag zu trösten. Selbst artenübergreifend funktioniert dieser Mechanismus, wie zahlreiche Adoptionen unter verschiedenen Säugetieren und Vögeln belegen.

Ist es Freundschaft oder doch ein Zweckbündnis?

Kann man wirklich von Freundschaft sprechen, wenn der Mensch das Tier versorgt? Oder ist es nicht vielmehr ein Nutzbündnis? „Die psychische Bindung ist stärker als die materielle“, sagt der Forscher aus Wien. Doch wie in jeder menschlichen Beziehung beruhten auch liebevolle Gefühle zum Tier oder zwischen Tieren auf einem Geben und Nehmen. „Es kommt auf die Symmetrie des Verhältnisses an, auf die Ausgewogenheit der Gefühle“, sagt Kurt Kotrschal. Ohne Sympathie und bewusste Zuwendung ist es keine Freundschaft. 

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Katzen haben ein feines Gespür für Stimmungen. Sie wirken beruhigend auf Menschen und springen gerne als Tröster ein. Nach einer intensiven Kuscheleinheit sind sie auch gerne wieder alleine.

Sie haben bereits ein Haustier und jetzt zieht ein neuer Vierbeiner ein? 7 Tipps für die erfolgreiche Tier-WG:
  • Gleichaltrige Tiere verstehen sich oft besser. Im Idealfall sind beide noch sehr jung. Auch ältere Tiere lassen sich integrieren, es dauert meist nur etwas länger.

  • Weisen Sie dem Neuankömmling zunächst ein eigenes Zimmer mit einem eigenen Schlafplatz zu.

  • Es sollten zwei Menschen dabei sein, wenn sich die Tiere zum ersten Mal begegnen.

  • Bringen Sie Geduld mit. Die Tiere wollen sich beschnuppern, brauchen aber auch Raum, um sich zurückzuziehen.

  • Gewöhnen Sie die Tiere an den Geruch des anderen, etwa über Spielsachen oder Kuscheldecken.

  • Loben und belohnen Sie aufgeschlossenes Verhalten.

  • Schenken Sie beiden Tieren Zuwendung, besonders dem Tier, das bereits da ist.

Auch Hamster können zutraulich werden, wenn man viel Ruhe ausstrahlt. Da die Nager erst abends munter werden und nachtaktiv sind, passen sie nur zu etwas größeren Kindern.

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Hunde machen Kinder glücklich. Sie helfen schüchternen Kindern dabei, aus sich herauszugehen. Allerdings braucht ein Hund auch die Möglichkeit, sich zurückzuziehen, wenn ein Kleinkind im Haus ist.

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Freundschaft zwischen Katze und Kaninchen ist gar nicht so selten. Besonders nahe stehen sie sich dann, wenn sie gemeinsam aufgewachsen sind.

 

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Wellensittiche sollten immer mindestens zu zweit gehalten werden. Bei kleinen Gruppen sollte man auf eine gerade Zahl achten, damit sich Freundespärchen bilden können.

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