Versandkostenfrei  ab 29 €  erreicht
Kostenlose  Rücksendung
Mehr als  10.000 Artikel
Die Bestellung ist jetzt versandkostenfrei.
122-Gerbil-Portrait_stage.jpg

Gerbil: Putzmuntere Rennmäuse aus der Wüste

Sie sind neugierig, verspielt, putzmunter und werden sehr schnell zahm: Freunde von Gerbils wissen nur Gutes zu berichten. Die Zwerge aus den Steppen und Wüsten der Mongolei und Nordchinas besitzen eine Lebenserwartung von drei bis fünf Jahren. Dank ihrer unkomplizierten Art sind sie auch für Nageranfänger geeignet. Im Handel erhältst du in erster Linie Mongolische Wüstenrennmäuse.

Gerbils brauchen unbedingt Gesellschaft

Gerbils sind soziale Tiere, die zum Beispiel im Unterschied zum Hamster einen Artgenossen brauchen. Sie wärmen sich gegenseitig, beknabbern sich oder liefern sich wilde Verfolgungsjagden. Wenn du daher Rennmäuse hältst, dann immer in der Gruppe oder zumindest mit einem Partner. Bevorzugt solltest du gleichgeschlechtliche Tiere zusammenhalten, die am besten als Jungtiere im Alter von bis zu acht Wochen aneinander gewöhnt wurden.

Wenn du ein Pärchen hältst, wird sich Nachwuchs einstellen. Aus diesem Grunde ist es ratsam, männliche Tier im Alter von zwei bis drei Monaten kastrieren zu lassen. Eine weibliche Rennmaus kann bereits ab einem Alter von zehn Wochen Nachwuchs bekommen. Sie bringt nach 24 bis 26 Tagen Tragzeit ein bis neun nackte und blinde Babys auf die Welt. Die Babys kann man nach frühestens fünf Wochen von der Mutter trennen.

Wichtig zu wissen ist, dass die Weibchen schon kurz nach der Geburt (nach 24 Stunden) wieder trächtig werden können. Wichtig ist, dass die Tiere, die zusammenleben, einen gemeinsamen Geruch haben. Sie können diesen Familiengeruch sehr schnell verlieren (innerhalb von Stunden), deshalb soll man niemals Einzeltiere aus der Gruppe nehmen, also auch zum Tierarztbesuch immer die Gruppe mitnehmen.

Die Herkunft der Rennmäuse

Woher aber kommen unsere Mongolischen Wüstenrennmäuse (umgangssprachlich auch Gerbil genannt)? Sie stammen aus den Steppen und Wüsten der Mongolei und Nordchinas, sind Wüstentiere und produzieren daher nur sehr wenig Urin oder Kot. Die bei uns gehaltenen Gerbils stammen von 20 Zuchtpaaren ab, die 1935 in der Mongolei gefangen wurden. Sie wurden zuerst in Japan gezüchtet und gelangten dann über die USA nach Europa.

Gerbils im Porträt: rund zwölf verschiedene Farben

Wenn dir Rennmäuse gefallen, hast du die Wahl zwischen einem Dutzend verschiedener Farben – so viele Farbschläge der Mongolischen Wüstenrennmaus gibt es, und diese wird bei uns in erster Linie im Handel angeboten. Eine Rennmaus ist sowohl tag- als auch nachtaktiv, und zwar im Zwei- bis Vier-Stunden-Rhythmus. Dein Tierchen wird, wenn es ausgewachsen ist, zwischen 90 und 110 g auf die Waage bringen und 8 bis 13 cm ohne Schwanz messen.

Gerbils brauchen Platz

Eines solltest du unbedingt beachten: Da Gerbils sehr lebhaft, neugierig und lauffreudig sind, musst du ihnen viel Platz zugestehen. Rennmäuse sind nichts für kleine Wohnungen, denn sie brauchen einen großen Käfig, gut wären 100 x 50 x 50 cm oder ein entsprechendes Terrarium – sonst können die agilen Nager, die nicht umsonst „Renn“mäuse heißen, nicht genügend flitzen.

WEITERE BEITRÄGE, DIE SIE AUCH INTERESSIEREN KÖNNTEN

Gerbil: Putzmuntere Rennmäuse aus der Wüste

Sie sind neugierig, verspielt, putzmunter und werden sehr schnell zahm: Freunde von Gerbils wissen nur Gutes zu berichten. Die Zwerge aus den Steppen und Wüsten der Mongolei und No…

Rennen, was das Zeug hält: Gerbile brauchen Platz

Der deutsche Name „Rennmaus“ verrät es bereits: Gerbils sind wieselflink und putzmunter. Deshalb brauchen sie auch viel Raum, um sich zu bewegen. Der Käfig muss unbedingt groß sein…

Futter hält fit: Der Speiseplan der Rennmäuse

Futter hält fit: Das gilt für die Rennmaus. Zu viel ist ungesund, aber kulinarisch verwöhnen kannst du deine Gerbils dennoch. Eine feste Fütterzeit haben Rennmäuse nicht. Gerbils f…

Suchen Sie mehr Informationen rund um das Thema Kleintier?