Tipps und Infos rund um Ihr Tier

 

Tierratgeber Hund - Hund

Hier erhalten Sie Wissenswertes rund um Ihr geliebtes Haustier. Wählen Sie den gewünschten Ratgeber und informieren Sie sich anhand von hilfreichen Tipps über Ihr Tier.

Hunde unter sich

Welpenspielstunden sind jedem Hundebesitzer ein Begriff. Doch was passiert, wenn das Welpenalter vorbei ist? Verhaltensforscher weisen darauf hin, dass die Junghundephase für die weitere Sozialisierung ebenso wichtig ist. Haben die jungen „Flegel“ keine Kontakte zu Altersgenossen, kann verloren gehen, was im Welpenspiel aufgebaut wurde.

Auf der Straße, im Park, im Wald begegnet man Hunden aller Art, aller Größe, jeden Alters. Häufig sind die Hunde durch die Leine eingeschränkt, so dass sie nicht unbeschwert miteinander kommunizieren können. Da hüpft ein Großer auf einen Kleinen drauf, ein Junghund will mit einem Opi toben usw. Deshalb bieten viele Hundeschulen Spielstunden an, passend zugeschnitten auf den jeweiligen Hundetyp. Spielstunden für Junghunde lassen den Rüpeln viel Raum, Kräfte zu messen und zu toben. Sie sind ungestüm im Umgang und sollten unter sich bleiben, damit ältere und kleine Welpen vor ihren ungebremsten Kräften bewahrt werden.

Gleich und gleich spielt erfolgreicher

Sinnvoll sind außerdem Stunden für kleine Rassen, da diese zwischen ihren großen Kumpels leicht untergehen. Zudem ist in solcher Konstellation die Verletzungsgefahr nicht zu unterschätzen. Schlussendlich sollte es eine Spielgruppe für größere erwachsene Hunde geben. Manchmal trifft man hier allerdings auf kleine Vertreter, die im Innersten meinen, sie wären drei Meter groß und vom Naturell her gesehen besser in dieser Gruppierung aufgehoben sind. Hundespiel ist nicht gleich Hundespiel. Jede Begegnung macht etwas mit dem Hund. Der eine fühlt sich dort stark und beeindruckt durch sein Auftreten seine Gegenüber. Mit diesem Gefühl geht er nach Hause und wird sich auch bei künftigen Hundebegegnungen aufplustern. Umgekehrt lässt sich manch unsicherer Kandidat erheblich von diesen scheinbaren „Herrschern“ klein machen und nimmt einen entsprechenden Eindruck aus der Stunde mit. Die Vierbeiner sollten den Trainern bekannt sein, um individuell das passende Hundespiel auswählen zu können.

Je fünf Hunde brauchen einen Trainer

Bei der Auswahl einer guten Hundespielstunde achten Sie bitte auf folgende Kriterien: Die Gruppen sollten nicht größer als ca. 15 Hunde sein, drei Trainer sind idealerweise vor Ort. Auf pünktliches Erscheinen der Hundebesitzer wird geachtet, damit alle gemeinsam auf das Gelände gehen und die Hunde gleichzeitig abgeleint werden, wobei die Halsbänder entfernt werden, damit Pfoten und Zähne nicht aus Versehen hängen bleiben. Die Hundebesitzer sind angehalten, sich zu bewegen, damit es nicht zu Spannungen in der Nähe der Menschen kommt. Aus diesem Grunde sind das Füttern und Streicheln der Vierbeiner unerwünscht, da daraus Streitereien entstehen können. Die Trainer beobachten die Hunde, lassen sie miteinander kommunizieren, aber greifen im Vorfeld ein, bevor es zum großen Gerangel kommt. Erläutern die Mitarbeiter das Hundeverhalten, können die Hundehalter hierbei immens viel über den eigenen Hund im Speziellen und die Hundesprache im Allgemeinen lernen und profitieren ebenso wie ihr Vierbeiner von diesem Angebot!



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