| Bein gebrochen |
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1 | 11.03.2010 12:26:13 | ||||||||||||||
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Hi, meine Fee hat sich unglücklicherweise das Bein gebrochen. (Schenkelbruch?) Bin natürlich gleich zum Ta und hab es Röntgen und behandeln lassen. Meine Ta meinte man könnte es Schienen oder operieren! Ich hab mich für`s Schienen entschieden, da ne OP ziemlich teuer ist. Tja, nach einem Tag war halt die Schiene wieder ab...Jetzt haben wir es gut verbunden. Meine Ta meint, dass das Bein normalerweise auch so, ohne Schiene/Verband gut verheilt, wenn ich drauf achte, dass sie nirgends hochspringen kann. Was habt ihr schon für Erfahrungen gemacht? Habt ihr was gegen die Schmerzen gegeben? Ich hab jetzt homöopathische Schmerztabletten gekriegt, die ich in Wasser auflöse und ihr über den Tag verteilt gebe. LG Flocke |
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3 | 11.03.2010 20:50:32 | ||||||||||||||
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Ich kann Dir dazu nichts sagen. Wie alt ist der Patient denn? Und wie ist das passiert? Und wo ist der Bruch? Ist es ein glatter Bruch? Mein erster Kater ist aus dem Fenster abgestürzt und hatte einen Splitterbruch im Vorderbein. Die TA damals meinte operieren oder 6 Wochen Käfigruhe, wobei mit Käfig eine Fläche gemeint war, wo er sich grad um sich selbst drehen könne. Damals war ich Lehrling und hatte im Monat etwa 320 DM zur Verfügung - mein Freund, mit dem ich zusammen wohnte hatte viel mehr auch nicht, naja. Nach der ersten Nacht bin ich in die Klinik gefahren und habe die Situation erklärt und es gegen Ratenzahlung nageln lassen. Mir erschien mein Katerchen noch zu jung (etwa ein Jahr) um lebenslang mit einem ggf. krummen Bein und dadurch hervorgerufener Arthrose und Schmerzen leben zu müssen. Alles in allem (röntgen, OP, Kontrollröntgen, OP um den Nagel zu entfernen) hab ich ein knappes Jahr jeden Monat 50 DM abbezahlt. Danach war das Bein aber auch wieder "wie neu" und der Bruch auf dem Röntgen nur noch zu sehen, wenn man gaaaanz genau hingeschaut hat. Unabhängig von den Kosten würde ich immer den Weg gehen, der für das Tier den größten Erfolg und den wenigsten Stress und Folgeschäden mit sich bringt |
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1 | 13.03.2010 08:16:18 | ||||||||||||||
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Hi Shevas! Meine Katze ist 1 1/2 Jahre alt. es ist ein glatter Bruch und nicht kompliziert. Sie ist zwischen Küchenarbeitsplatte und Geschirrtuchhalter beim runterspringen hängen geblieben... Also meine Ta meinte normalerweise würde der Bruch auch so gut zusammenwachsen, er ist in der oberen Hälfte des Beines. Ich sollte ihr auch Käfigruhe geben, sperr sie aber in einem anderen Raum ein, wenn ich nicht da bin und sonst ist sie eigentlich selbst vorsichtig, mit ihrem Bein. Sie liegt eh die meiste Zeit rum... |
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5 | 13.03.2010 19:59:27 | ||||||||||||||
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Geld ist doch kein Argument, wenn es um die Lebensqualität von Tieren geht. Wenn man nicht ein bisschen was gespart und auch niemanden hat, der einem mal 300, 400 Euro für ne OP leihen kann (ist ja auch keine Unsumme), sollte man vielleicht nicht unbedingt Tiere halten. Die Vorstellung, dass das Tierchen nichts hat, was ihm gegen seinen Beinbruch hilft, als ein homöopathisches Schmerzmittel, finde ich ziemlich schaurig. Nichts gegen Homöopathie, aber vielleicht wäre doch etwas Wirkungsvolleres angesagt!? |
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3 | 14.03.2010 01:15:25 | ||||||||||||||
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Dem schliesse ich mich vollinhaltlich an. Und wünsche der TE, daß sie sich auch mal ein Bein bricht, das dann nicht fachmännisch versorgt wird und nichts bekommt ausser Aspirin
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2 | 14.03.2010 12:41:32 | ||||||||||||||
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Einer so jungen Katze würde ich keinesfalls Kistenruhe aufzwingen. Bei einem älteren, ruhigen Semester ist das sicher weniger ein Problem. Schienen sind, wie Du ja schon bemerkt hast, völlig ungeeignet, und der Knochen muss ja auch entlastet werden. Andernfalls ist das Risiko, dass sich der Bruch verschiebt recht groß und das gibt dann wirklich schmerzhafte Folgeschäden. Wenn der Bruch nicht kompliziert ist, dürfte die OP auch nicht so teuer sein, wie z.B. bei einem Splitterbruch.
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1 | 14.03.2010 14:23:01 | ||||||||||||||
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Also ich war doch überrascht, dass man heutzutage als TA da so drüber hinweggeht "wächst auch so zusammen". Ich hatte zum Glück lange, lange diesen Fall nicht. Aber vor ca. 25 Jahren ist ein Katzenkind meinem Vater in den Motorraum seines Autos geklettert. Als er es gemerkt hat, war ein Beinchen gebrochen . Er ist direkt zum TA gefahren, der damals sagte bei so einem kleinen Kätzchen wächst das so wieder zusammen. Ist es auch, aber das Beinchen war danach krumm Wie gesagt, es ist ca. 25 Jahre her, ich dachte, heute wird sowas auf jeden Fall behandelt |
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1 | 14.03.2010 14:40:24 | ||||||||||||||
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Und wieder ein Grund für mich, nicht in irgendeine Tierarztpraxis zu gehen Scheint wohl nicht nur in meiner Gegend so zu sein, dass da an allen Ecken und Enden gespart wird Ich habe auch ein Exemplar, dass sich ein Beinchen gebrochen hatte. Als sie zu mir kam, war das zum Glück alles schön zusammengewachsen. Ob sie aber jemals einen TA gesehen hat, weiß ich nicht. Ihr "Glück" war es wohl, dass sie nur noch einen Teil der anderen Hinterpfote hat und somit überhaupt nicht laufen konnte. So ist wenigstens das Beinchen gut zusammengewachsen. Wäre das nicht der Fall gewesen, hätte ich sie ohne zu zögern operieren lassen. Liebe Grüße Lisa |
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2 | 16.03.2010 14:41:22 | ||||||||||||||
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Da kann ich auch was zu sagen.. ^^ Mein Kitmonster war gerade mal ein paar Monate bei uns, als sie augenscheinlich von einem Auto angefahren wurde. Dabei hatte sie sich den Oberschenkel nahe der Hüfte gebrochen (ob glatt oder nicht weiß ich leider nicht mehr - aber eine offene Fraktur war es nicht). Meine Fam war damals in einer finanziellen Krise, da mein Vater früher Autohändler war und sich von der Fa getrennt hatte, hätten wir beinahe unseren ganzen Besitz verloren. Geld für solche Fälle? Fehlanzeige! Aber wir sind trotzdem zum TA gefahren, klar! Da wurden wir mit der Frage konfrontiert: OP oder Einschläfern. Jackie war damals nicht mal ein Jahr alt, da war die Entscheidung leicht. Und solche Entscheidungen trifft man nicht wegen dem Geld, sondern weil man einem anderen LEBEWESEN helfen möchte. Jackies Oberschenkel wurde genagelt und ist sehr gut verheilt. Heute, über sechs Jahre später, kennt man ihr keine Behinderung an. Gekostet hat uns die OP um die 500 Euro, was ich mich erinnern kann. Gezahlt haben wir in Raten. Gestern musste ich kurzerhand zum TA, weil Jackie Atemnot hatte - das war fünf Uhr morgens. Ohne mein Eingreifen hätte sie vermutlich wieder einen so fürchterlichen Anfall bekommen, wie drei Wochen zuvor. Der Besuch kostete mich 85 Euro, davon hätte ich mir zwei Paar schicker Hosen kaufen können. Aber auf die Hosen kann ich auch noch 4 Wochen warten, meine Katze hätte sterben können... im Übrigen ist die Atemnot auf Wasser in der Lunge und einen Herzfehler zurück zu führen ._. |
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2 | 17.03.2010 16:06:08 | ||||||||||||||
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Hallo Ich würde auch auf jeden Fall ein gebrochenes Bein immer operieren lassen, denn ich habe schon viel gehört von Brüchen die schief zusammen gewachsen sind, und die Katzen konnten dann nicht mehr normal laufen und springen. Sparen kann man bei genug anderen Sachen, aber bei seinem Tier sollte man das nicht tun. |
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