Heißer Sommer, coole Katzen.
Heißer Sommer, coole Katzen: Tipps gegen Hitze
Die Sonne scheint, es wird wohlig warm, und der Sommer ist endlich da. Während wir Menschen uns jetzt im Freibad und an Gewässern tummeln, leiden viele Katzen unter der Hitze. Zwar benötigen sie regelmäßige Sonnenbäder, aber zu heiß sollte es nicht sein. Weiße Katzen sollten sogar mit parfümfreier Baby-Sonnencreme an den empfindlichen Ohren und der Nase vor Sonnenbrand und evtl. daraus folgendem Hautkrebs geschützt werden. Mit ein paar kleinen Tricks kannst du aber dafür sorgen, dass deine Mieze Sommer und Hitze gut übersteht.
Wie fühlen sich Katzen im Sommer pudelwohl?
Hauskatzen sorgen als gewiefte ehemalige Wüstentiere ganz einfach mit nassem Fell für Verdunstungskühlung – indem sie sich häufiger putzen. Morgens räkeln sich Katzen noch genüsslich in der Sonne, mittags verbringen sie ihre Siesta gern im Schatten zwischen Gräsern und Pflanzen: Katzengras und Katzenminze laden Katzen zum Liegen und Knabbern ein. Als besonderen Clou kannst du auf deinem Balkon einen schattig-grünen Dschungel für Katzen anlegen. Hierbei musst du allerdings bedenken, dass einige Pflanzen wie Azalee, wilder Wein oder Efeu für Stubentiger giftig sind. Wohnungskatzen tanken gern frische Luft durch offene Fenster – mit Netzen gesichert, versteht sich! Zudem solltest du Zugluft vermeiden. Wasser marsch Bei Sommerhitze reicht ein Wassernapf nicht! Immer mehrere Näpfe mit Frischwasser überall in der Wohnung, auf dem Balkon und im Garten verteilen. Viele Katzen möchten auch aus einer Gießkanne, einem Untersetzer oder einem Zimmerbrunnen nicht ganz so frisches, aber sauberes Wasser trinken. So ist immer Wasser griffbereit, und falls eine Tür zufällt, löschen die Tiere ihren Durst woanders. Wenn deine Mieze reines Wasser verschmäht, solltest du ihr spezielle Katzendrinks anbieten. Die Futterration solltest du bei großer Hitze im Sommer immer auf mehrere kleine Mahlzeiten verteilen. Weder Futter noch Wasser sollten direkt aus dem Kühlschrank kommen. Gut ist es auch, zumindest während der heißen Tage im Sommer auf Nassfutter umzustellen.
Baden gegen die Hitze?
Nein, danke! Die Begeisterung von Katzen am Spiel im kühlen Nass ist zumeist nicht wirklich groß. Die kleinen Tiger besitzen unter ihrem Fell eine Schutzschicht, die durch langes und häufiges Baden beschädigt werden kann. Ab und zu mit dem flüssigen Element zu spielen oder auch in einen Regenschauer zu geraten, kann der Schutzschicht aber nichts anhaben. Und so wasserscheu Katzen sind, so neugierig sind sie auch. Ein tropfender Wasserhahn schafft es durchaus, so manche Katze in seinen Bann zu ziehen. Und dabei erfüllt das feuchte Element mehrere Zwecke auf einmal: Es unterhält die Katze, die mit flinken Pfoten versucht, die nicht minder flinken Tropen zu fangen, es stillt den Durst, wenn sie die Tropfen direkt mit der Zunge auffängt und unterstützt sie dabei noch bei der Körperpflege. Bei großer Hitze an den wärmsten Tagen im Sommer kannst du deine Samtpfote mit einem feuchten, aber nicht nassen Tuch streicheln, wichtig sind hier die Regionen am Kopf und der Rücken.