Katzenminze
Macht Katzen an: Wirkung und Verwendung von Katzenminze
Katzenminze hat auf die meisten Katzen eine betörende Wirkung
Katzenminze zieht vor allem geschlechtsreife Katzen an und hat auf jede zweite Katze eine euphorisierende Wirkung. Da junge Kätzchen und ältere Katzen nur geringes Interesse an dieser „Droge“ zeigen, kann man davon ausgehen, dass die Pflanze einen Duft absondert, der einem Geruch beim Paarungsritual der Katzen ähnelt. Katzenminze kann sowohl eine berauschende als auch angenehm beruhigende Wirkung haben. Wenn du getrocknete Katzenminze verstreust, kannst du beobachten, dass selbst sehr nervöse Katzen sich entspannen, schnurren, wälzen, schnuppern und am Kraut knabbern. Spielzeug, Transportbox oder Kratzbaum können mit Katzenminze gewürzt plötzlich zur Attraktion werden. Das liegt am Nepetalacton, einem Stoff, der auf das Nervensystem wirkt. Katzenminze ist ungefährlich, eine Vergiftung damit so gut wie ausgeschlossen. Die unbändige Lust auf Katzenminze äußern manche Tiere jedoch auch durch spontane Wutausbrüche oder massives Schwanzbeißen.
Die Wirkung der Katzenminze auf deine Katze kannst du ausnutzen
Es gibt jede Menge Spielzeug, das bereits mit pulverisierter Katzenminze vorbehandelt ist. Durch die leicht berauschende Wirkung steigerst du so das Interesse und die Aktivität deiner Katze. Du erkennst vorbehandeltes Katzenspielzeug an dem Vermerk „catnip“, der englischen Bezeichnung für Katzenminze, auf der Packung. Natürlich kannst du Katzenminze auch selbst züchten, trocknen und die Welt deiner Katze damit aufregend aromatisieren. Ein Rascheltunnel, dessen Stoff nach Katzminze duftet, macht müde Stubentiger munter und lässt bei zu moppeligen Miezen die Pfunde purzeln. Und noch ein Tipp: Katzenminze hat eine magische Anziehungskraft, und manchmal hilft das Kraut auch als lockendes Argument auf dem Weg in die Transportbox.